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Der extreme Schneefall von Donnerstag sorgt weiterhin für Beeinträchtigungen in verschiedenen Bereichen. Gleichzeitig warnt die Stadt Sundern weiterhin vor Glätte.
Sundern – Aufgrund der starken Schneefälle besteht aktuell eine erhöhte Gefahr durch Schneelasten auf Bäumen/Hausdächern und möglichen Schneebrüchen. Darauf macht die Stadt Sundern aufmerksam.
In mehreren Bereichen des Stadtgebietes mussten daher vorübergehend Geh-, Rad- und Wirtschaftswege gesperrt werden, um Unfälle zu vermeiden. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Wege gesperrt werden müssen.
Schneefall: aktue Gefahr durch herabfallende Äste
Von Spaziergängen im Wald und in waldnahen Gebieten wird dringend abgeraten, da herabfallende Äste und umstürzende Bäume eine akute Gefahr darstellen. Der Winterdienst der Stadt Sundern sei weiterhin im Einsatz. Dennoch weist die Stadt Sundern auf die Gefahr von Glätte und vereisten Flächen auf Straßen und Wegen hin. Diese sorgten am Donnerstag bereits für zahlreiche Staus und Sperrungen in der Region.
Auch der Ruhrverband warnt und teilt mit, dass der Randweg an der Sorpetalsperre bis voraussichtlich Montag, 13. Januar, gesperrt ist. Diese Maßnahme diene der Verkehrssicherheit und dem Schutz aller Besucher.
„Die Schneefälle der vergangenen Tage und die damit verbundene Schneebruchgefahr machen diese Vorsichtsmaßnahme erforderlich. Insbesondere besteht die Gefahr, dass durch die Schneelast Äste abbrechen und Besucherinnen und Besucher der Talsperre zu Schaden kommen könnten. Zudem erschweren vereinzelte rutschige Stellen das sichere Begehen des Randweges“, so der Ruhrverband. Die Sicherheit der Erholungssuchenden habe höchste Priorität. Während der Sperrung finden regelmäßige Kontrollen statt, um die Situation vor Ort zu überwachen und die Begehbarkeit des Weges schnellstmöglich wiederherzustellen. Sobald es die Witterung und die Verhältnisse zulassen, wird der Randweg wieder freigegeben.
Insbesondere wegen der Schneelast auf Bäumen war die Feuerwehr der Stadt Sundern am Donnerstag vielfach im Einsatz. Insgesamt hatten die Kameraden aus Endorf, Hachen, Hellefeld, Langscheid, Linnepe, Stemel und Sundern 24 Einsatzstellen zu bearbeiten. „Trotz der widrigen Umstände und der Vielzahl an Einsätzen gab es glücklicherweise keine Verletzten zu beklagen“, hieß es im Abschlussbericht der Feuerwehr.
Auch wenn am Freitagmorgen kein neuer Schnee hinzu kam, ist die Lage im HSK weiter angespannt.
