Montgolfiade

Warsteiner Montgolfiade: Außenstart vom Flughafen Paderborn/Lippstadt

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Einige Ballone trieb der Wind vom Flughafen Paderborn/Lippstadt in Richtung Warstein – andere fuhren in Richtung Salzkotten/Geseke.
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Am Mittwochmorgen ging es für 35 Ballonpiloten nach Paderborn zum Flughafen-Außenstart. Während einige Piloten wieder in Warstein landeten, blieben andere im Dunstkreis des Flughafens.

Warstein/Paderborn – Der Außenstart auf dem Gelände des Flughafens Paderborn/Lippstadt ist seit Jahren ein fester Programmteil der Warsteiner Internationalen Montgolfiade – so wie Modellballone, Nightglow oder das „Long Distance“-Race. Am Mittwochmorgen ging es wieder nach Ostwestfalen – manche Ballone verließen den erweiterten Flughafen-Dunstkreis dabei aber gar nicht.

Viel Zeit beim Aufrüsten blieb nicht, schnell sollte es hochgehen.

Für Piloten und Ballonteams klingelten die Wecker am Mittwoch schon weit vor 5 Uhr am Morgen. Im Dunkeln der Nacht machten sie sich auf zum Briefing im Pilot-Inn, kombinierten die Aufnahme der Start- und Fahrtinformationen mit der Einnahme eines Frühstückes. Während 35 Ballonteams gen Flughafen fuhren, blieben einige weitere in Warstein – sie starteten „klassisch“ von den Startfeldern des WIM-Geländes. 47 waren es an der Zahl, der Wind trieb sie in Richtung Möhnesee.

Sicherheitskontrollen vor dem Einlass

Angekommen am Flughafen musste allerdings noch gewartet werden, während die Morgensonne schon stetig aufging. Sicherheitskontrollen aller Piloten und Teams waren nötig – Taschen leeren, Körperscan und ein Blick des Sicherheitspersonals in die Autos – dann ging es aufs Gelände. Viel Zeit blieb den Ballonteams nicht, weil das Startfenster des Flughafens begrenzt war – irgendwann sollten ja auch die Linienflugzeuge wieder starten und landen dürfen.

In der Nähe des Flughafens Paderborn/Lippstadt sammelten sich einige Verfolger, ehe die ungefähre Fahrtrichtung „ihrer“ Ballone feststand.

Kurz vor 7 Uhr hoben die ersten ab, weitere folgten im Minutentakt. Doch wer weitkommen wollte, musste erst einmal die passende Höhe finden. Einige trieb es in nördliche Richtung nach Salzkotten, Geseke und Lippstadt, der Großteil fuhr über Ahden, Brenken und Büren. Das Feld wurde dabei immer diffuser. Einzelne Ballone setzten aufgrund schwacher Winde bereits knapp vier Kilometer hinter dem Flughafen zur Landung an – trotz einer Fahrtzeit von knapp einer Stunde. Andere schafften es bis ins Warsteiner Stadtgebiet und landeten dort in der Heimat.

Heile kamen sie aber alle wieder an, ehe sie an der Gastankstelle die Reserven für weitere farbenprächtige Starts auffüllten. Dann wieder mit Start in Warstein und offenem Ziel.

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