VonJonah Reuleschließen
Bis kurz vor Weihnachten wird es in NRW nochmals sehr nass und ungemütlich. Seit Mittwochabend warnt der DWD vor Dauerregen und Sturmböen.
Update vom 20. Dezember, 21:25 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für ganz NRW eine amtliche Warnung vor Sturmböen ausgegeben. „Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h und 85 km/h aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen bis 100 km/h gerechnet werden“, heißt es in der Warnung des DWD, die bis Mittwochabend, 23 Uhr gilt. Bis zum Donnerstag (21. Dezember) um 13 Uhr sind in ganz NRW weitere Sturmböen möglich. Dabei werden laut DWD Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreicht.
Wetterdienst warnt vor Dauerregen in NRW – zudem wird es stürmisch
Erstmeldung vom 20. Dezember, 19:03 Uhr: Köln – Kurz vor Weihnachten wird es in NRW nochmals ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in einigen Teilen des Bundeslands vor Windböen. Außerdem kann in den nächsten Tagen viel Wasser vom Himmel kommen. Daher gilt bis zum Samstag (23. Dezember) – also einen Tag vor Heiligabend – eine amtliche Warnung vor Dauerregen im Osten von NRW. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 60 und 110 Litern pro Quadratmeter erwartet, so der DWD.
Wetter in NRW: DWD warnt vor Dauerregen im Osten von NRW
Die Warnung vor Dauerregen gilt laut DWD von Mittwochabend (20. Dezember) 18 Uhr bis zum Samstagabend (23. Dezember) ebenfalls 18 Uhr. Dabei tritt laut den Wetterexperten Dauerregen mit Unterbrechungen auf. Betroffen davon sind laut DWD folgende Kreise:
- Ennepe-Ruhr-Kreis
- Hagen
- Hochsauerlandkreis
- Kreis Gütersloh
- Kreis Höxter
- Kreis Lippe
- Kreis Olpe
- Kreis Soest
- Märkischer Kreis
- Oberbergischer Kreis
- Paderborn
- Remscheid
- Rheinisch-Bergischer-Kreis
- Rhein-Sieg-Kreis
- Siegen-Wittgenstein
- Solingen
- Wuppertal
Am Mittwoch zieht laut DWD von Nordwesten zunächst Regen mit geringen Niederschlagsmengen auf. Im Laufe des Abends und in der Nacht zum Donnerstag (21. Dezember) nehmen die Niederschläge dann zu. Zudem bleibt es auch in den Tagen darauf laut DWD regnerisch in NRW. Dabei sind „im Bergland gebietsweise 30-35 l/qm innerhalb 24 Stunden, 40-60 l/qm innerhalb 48 Stunden und 60-90 l/qm innerhalb 72 Stunden möglich. Bis Heiligabend im Bergland 80-110 l/qm, im Flachland weniger markant mit 30-70 l/qm“, heißt es im Warnlagebericht des DWD.
So müssen die Menschen in Wuppertal beispielsweise bis Samstagabend mit bis zu 90 Liter Regen pro Quadratmeter rechnen. Damit dürfte es dort, wie auch in vielen anderen NRW-Großstädten eher keine weiße Weihnachten geben. Auch in Köln ist mit Schnee an Weihnachten nicht unbedingt zu rechnen.
DWD: Auch Windböen in vielen Teilen von NRW möglich
Neben dem Dauerregen wird es vielerorts in NRW bis Donnerstagfrüh stürmisch. Daher gilt in einigen Teilen von NRW eine amtliche Warnung des DWD vor Windböen. Betroffen ist unter anderem die Region um Aachen, sowie der Osten von NRW von Wuppertal bis an die nördliche Landesgrenze hinter Bielefeld. „Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 km/h und 60 km/h aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 70 km/h gerechnet werden“, heißt es in der DWD-Warnung.
Am Donnerstag sind dann laut Wetterexperten weitere Sturmböen mit 70 bis 85 km/h möglich. „Im Hochsauerland orkanartige Böen um 110 km/h nicht ganz ausgeschlossen“, teilt der DWD in seinem Warnlagebericht mit. Auch einzelne Gewitter mit Sturmböen sind am Donnerstag möglich. In der Nacht zu Freitag (22. Dezember) schwächen sich die Böen dann vielerorts ab. Stürmische Böen mit bis zu 100 km/h bleiben laut den Wetterexperten dennoch vereinzelt möglich.
So wird das Wetter in NRW in den kommenden Tagen
- Mittwoch, 20. Dezember: 6 bis 8 Grad, immer wieder Regen und stürmische Böen
- Donnerstag, 21. Dezember: 8 bis 12 Grad, Sturmböen und orkanartige Böen möglich. Dazu Regen
- Freitag, 22. Dezember: 6 bis 10 Grad, verbreitet starke bis stürmische Böen, dazu zeitweise Schauer
- Samstag, 23. Dezember: 6 bis 10 Grad, bewölkt und regnerisch. In Hochlagen auch Schnee möglich
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Rubriklistenbild: © Piero Nigro/Imago & Deutscher Wetterdienst

