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Winter „auf Sparflamme“ in NRW – doch es drohen erneut Sturm und Frost

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Nach dem Sturm wird es mit Sonne und Regen wechselhaft in Nordrhein-Westfalen. Zum Ende der Woche könnte es dann wieder stürmisch werden. Es droht auch Frost.

Hamm – Schlechte Nachrichten alle für Winter- und Ski-Freunde, die sich Mitte Januar über den Wintereinbruch in Nordrhein-Westfalen gefreut hatten: Auch nach dem stürmischen Wochenanfang, der seinen Höhepunkt am Mittwoch fand, bleibt das Wetter wechselhaft. Eine Warmfront brachte bereits am Donnerstag, 25. Januar, milde Temperaturen zwischen 7 und 10 Grad und sogar gebietsweise Sonnenschein nach NRW.

Winter „auf Sparflamme“: Kühlere Luft kommt – neue Stürme drohen

Doch laut Deutschem Wetterdienst (DWD) kühlt es sich bereits in der Nacht zum Freitag wieder merklich ab. Dann zieht schauerartiger Regen von Nordwest nach Südost – und könnte gebietsweise wieder für Stürme sorgen. Anfangs noch mäßig, frischt auch der Wind im Verlauf des Freitagvormittags wieder auf. Im Norden und Westen bringt starker Regen Sturmböen zwischen 70 und 80 km/h mit sich. Erst im Nachmittag zieht der Regen ab und der Sturm lässt nach. Nachts ist sowohl im Bergland, als auch in tiefen Lagen mit Frost zu rechnen.

Am Samstag bleibt es heiter und trocken, aber kalt, denn die Höchstwerte erreichen 5 und 8 Grad. Tagsüber rechnet der DWD mit schwachem Wind aus südwestlicher Richtung, der zum Abend dreht. Auch in der Nacht soll es trocken bleiben. Die Tiefsttemperatur liegt dann je nach Region zwischen +2 und -5 Grad. Zum Ende des Wochenendes geht es heiter voran, dann wird es bei Werten zwischen 8 und 12 Grad auch wieder wärmer. Erst zum Abend ziehen von Westen Wolken auf. In Hochlagen könnte der Südwind vereinzelt starke Böen mitbringen.

Die Vorhersage der kommenden Tage laut DWD:

  • Freitag, 26. Januar: Höchstwerte 9 bis 12 Grad, gebietsweise stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise leichter Regen
  • Samstag, 27. Januar: Höchstwerte 5 bis 8, heiter bis wolkig und kein Regen
  • Sonntag, 28. Januar: Höchstwerte 8 bis 12 Grad, zunächst vielerorts heiter, später von Westen mehr Wolken

Bis Februar: Wintereinbruch unwahrscheinlich

Bis in den Februar hinein ist ein nächster Wintereinbruch unwahrscheinlich, der Winter brennt laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung „auf Sparflamme“ – dafür sorgt Hoch „Dario“. Allergiker aufgepasst: Mit dem wärmeren Wetter nimmt auch der Pollenflug zu, die ersten Pollen von Erle und Hasel sind bereits unterwegs.

Rubriklistenbild: © Sebastian Kahnert/dpa

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