VonTorben Nieckeschließen
Der Sommer beißt sich in seiner Spätphase noch einmal fest. In der kommenden Woche sind Temperaturen von über 30 Grad zu erwarten. Von Regen fehlt jede Spur.
Hamm - In seinen letzten Zügen zeigt der Sommer noch einmal, was er kann. Während der August vor allem mit regnerischem Wetter aufwartete, beginnt der September in bester Hochsommer-Manier. Trotz des mereologischen Herbstbeginns erwarten Nordrhein-Westfalen in der 36. Kalenderwoche Temperaturen über 30 Grad.
Ende des Sommers noch nicht in Sicht - NRW erwartet eine weitere heiße Woche
Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net spricht von einem Dauersommer in Deutschland. Das Hoch Olenka habe gesamt Zentraleuropa fest im Griff und von Regenwolken fehle jede Spur. „Es bleibt wahrscheinlich bei diesem Dauersommer bis zum 13.,14. September.“ Erst danach seien die ersten Regensignale zu sehen.
Über die ganze Woche soll sich ein ähnliches Bild abzeichnen. Mit Temperaturen zwischen 26 und 31 Grad gibt es bis Sonntag, 10. September, keine großen Überraschungen. „Der Sommer dreht in noch einmal richtig auf“, fasst Jung die Wetter-Situation zusammen.
Wetter in NRW: Heiße Tage, angenehme Nächte
Für alle, die mit der Hitze nicht so viel anfangen können, gibt es zumindest eine kleine Entwarnung. Im Gegensatz zur Hitze tagsüber ist zumindest in den frühen Morgenstunden, am Abend und in der Nacht mit gemäßigten Temperaturen zu rechnen. Bei Temperaturen um die 16 Grad lassen sich die meisten Erledigungen oder auch eine Runde Sport gut an den Start oder das Ende des Tages legen. In der Nacht kann es laut Deutschen Wetterdienst außerdem zu Nebelbildung kommen.
Das gute Wetter bietet wahrscheinlich die letzte Möglichkeit, einen Tag am Freibad oder am Badesee zu verbringen. Das Wochenende bietet sich noch einmal an, um einen Ausflug mit der Familie zu unternehmen. wa.de zeigt Ihnen 15 Ausflugsziele für Trips mit Kinder und Jugendlichen.
Ab kommenden Mittwoch, 13. September, kann es dann etwas wechselhafter werden. Vereinzelte Schauer und auch Gewitter seien demnach nicht unwahrscheinlich. Auch die Temperaturen sollen spätestens dann langsam anfangen zu sinken. „Im Nordwesten kommen langsam kühlere Luftmassen. Die Frage ist: Schaffen sie es, das Hoch zu vertreiben?“
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