Wetter-Vorhersage

„Kräftiger Gewitterkomplex“ über NRW: Fanzonen schließen nach DWD-Warnung

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Das Wetter in NRW bleibt unbeständig. Nach der Hitze kommen am Dienstagabend und in der Nacht starke Gewitter. Der DWD warnt. EM-Fanzonen wurden geschlossen.

Update vom 9. Juli, 22.15 Uhr: Es kommt wie angekündigt: Von Westen her ziehen schwere Gewitter über das Land. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile von NRW eine amtliche Warnung vor „starkem Gewitter“ mit schweren Sturmböen und Starkregen herausgegeben. Die Gewitterfront zieht in den späten Abendstunden und in der Nacht zu Mittwoch Richtung Osten über das Land hinweg.

Als Reaktion auf die Wetterwarnung wurden die EM-Fanzonen in Städten wie Düsseldorf, Dortmund oder Gelsenkirchen geschlossen. Dort gab es kein Public Viewing zum Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich.

„Kräftiger Gewitterkomplex“ in NRW: DWD warnt vor starken Gewittern und Sturmböen

Update vom 9. Juli, 15.51: Pünktlich zum Start der Sommerferien ist endlich der Sommer eingezogen. Doch das schöne Wetter hält nur kurz. Schon für den Nachmittag rechnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit einer schwülen, drückenden Luft – und schließlich mit Gewittern. „Das wird ein relativ kräftiger Gewitterkomplex sein, der von Benelux reinzieht“, sagte ein DWD-Meteorologe. Es sei aber unklar, mit welcher Stärke die Gewitter Nordrhein-Westfalen am Abend treffen.

Vor allem im Westen könne es schwere Sturmböen, an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden sogar orkanartige Böen geben. Starkregen und Hagel mit bis zu zwei Zentimeter großen Eiskörnern sei möglich. Welche Region genau es treffen könnte, ist für die Wetter-Experten aber schwer zu prognostizieren. Eine offizielle Unwetterwarnung des DWD gab es bis zum Mittag nicht. Mit dem Hochsommer ist es dann jedenfalls wieder vorbei: In den kommenden Tagen erwartet der DWD ein wechselhaftes Wetter mit vielen Wolken und einigen Schauern.

Temperatur-Explosion in NRW – doch dann besteht Unwetter-Gefahr

Erstmeldung vom 8. Juli: Hamm - Der Sommer zeigt sich derzeit in Nordrhein-Westfalen sehr unentschlossen. Mal wird es heiß, mal stehen die nächsten Schauer und Gewitter vor der Tür und die Temperaturen sinken wieder. Das Wetter ist derzeit sehr unbeständig. Wer plant, ein paar Tage im Freibad oder am Badesee zu verbringen, könnte ziemlich enttäuscht werden.

Kurzzeitig wird die Hoffnung auf einen sonnigen Sommer nämlich geschürt, doch dann soll wieder das übliche Gewittergrollen und Regenprasseln folgen. Niklas Weise, Meteorologe bei WetterOnline, erklärt: „Mehr als hier und da ein oder zwei trockene Tage am Stück bekommt der Sommer bisher nicht auf die Reihe. Dann kann man fast schon die Uhr nach den nächsten Gewittern stellen.“ 

Der Dienstag, 9. Juli, könnte erst einmal aber zum „Hochsommertag der Woche“ werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit viel Sonne, teils werde es etwas wolkiger. Außerdem soll der Dienstag sehr warm bis heiß werden – bei Tageshöchsttemperaturen zwischen 29 und 32 Grad, in Hochlagen um 26 Grad.

Schaukel-Wetter in NRW: Ab Mittwoch Gewitter, Unwetter und Starkregen möglich

Doch lange hält das nicht. Schon für den Nachmittag rechnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit einer schwülen, drückenden Luft – und schließlich mit Gewittern. „Das wird ein relativ kräftiger Gewitterkomplex sein, der von Benelux reinzieht“, sagte ein DWD-Meteorologe.

Es sei aber unklar, mit welcher Stärke die Gewitter Nordrhein-Westfalen am Abend treffen. Vor allem im Westen könne es schwere Sturmböen, an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden sogar orkanartige Böen geben. Starkregen und Hagel mit bis zu zwei Zentimeter großen Eiskörnern sei möglich. Welche Region genau es treffen könnte, ist für die Wetter-Experten aber schwer zu prognostizieren. Eine offizielle Unwetterwarnung des DWD gab es bis zum Mittag nicht. Mit dem Hochsommer ist es dann jedenfalls wieder vorbei: In den kommenden Tagen erwartet der DWD ein wechselhaftes Wetter mit vielen Wolken und einigen Schauern.

Am Mittwoch soll es wechselnd bewölkt werden. Ostwärts abziehender schauerartiger Regen, nachfolgend im Tagesverlauf nur noch einzelne Schauer mit geringer Gewittergefahr sind möglich. Die Tageshöchstwerte sollen bei 24 bis 27 Grad, in Hochlagen um 20 Grad liegen.

Tief bei den Britischen Inseln sorgt für unbeständiges Wetter

Und auch am Donnerstag seien einzelne Schauer oder Gewitter wahrscheinlich. „In der Nacht zum Freitag von Südwesten her zunehmende Bewölkung und nachfolgend Aufzug von schauerartigem Regen und teils kräftigen Gewittern mit lokalem Unwetterpotenzial“, so der DWD weiter.

Teils kräftige Gewitter sind in NRW ab Mittwoch möglich. (Symbolbild)

Verantwortlich für das unbeständige Wetter ist ein Tief bei den Britischen Inseln, so Wetter Online, das seit Wochen mehr oder weniger an seinem Platz verharrt. Auf seiner Vorderseite strömt zwar zeitweise sehr warme Luft aus dem Süden zu uns, diese wird aber rasch wieder vom nächsten Tief verdrängt. Nicht nur NRW ist von dem schwankenden Wetter betroffen, auch in Niedersachsen zeigt es sich von seiner unentschlossenen Seite, wie kreisezeitung.de berichtet.

Aber wann bleibt es denn endlich mal sommerlich warm? „Auch für die zweite Wochenhälfte ist zunächst kein stabiles Wetter in Sicht, die Luft bleibt schwülwarm und die Gewittergefahr entsprechend hoch“, heißt es laut Wetter Online. Und auch der 100-jährige Kalender hat eine klare Sommer-Prognose für 2024. Auch eine Bauernregel im Juli soll das Wetter für die kommenden Wochen vorhersagen.

Rubriklistenbild: © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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