Ein krasser Wetterumschwung ist in NRW möglich. Neben Regen sind auch Gewitter und Temperaturstürze am Wochenende zu erwarten.
Hamm – Der Frühling in Nordrhein-Westfalen ist heiß gestartet. Eine regelrechte Dürre war die Folge. Die Menschen, sie genossen zwar das sonnige Wetter. Doch auf Regen warteten nicht nur Kleingärtner und Landwirte sehnlichst. Ein extremer Wetterumschwung dürfte da nun Hoffnung bringen, dass alles keimt und blüht. Doch Vorsicht: Vereinzelt können auch Gewitter das frühlingshafte Wetter verjagen, Temperaturstürze inklusive – verspätete Eisheilige sozusagen, mit einer Extraportion Donner und Blitz.
Wetter-Prognose für NRW: Gewitter bringen „einzelne stürmische Böen“
Am Samstag, 24. Mai, startete das Wochenende mit einem stark bewölkten bis bedeckten Himmel, die Sonne wollte nur langsam oder gar nicht zum Vorschein kommen. „Zunächst nur einzelne Schauer, ab dem Mittag vermehrt Regen, im Nachmittagsverlauf verstärkend und ostwärts ausgreifend“, schrieb der Deutsche Wetterdienst (DWD) dazu.
Die Höchsttemperatur lag dabei „nur noch“ zwischen 14 und 17 Grad, in höheren Lagen sogar nur bei 10 bis 13 Grad. „Mäßiger, teils stark böig auffrischender Wind aus Südwest“ dürfte dafür mitverantwortlich gewesen sein. Und Frostbeulen sollten dann in der Nacht auch das Schlafzimmerfenster geschlossen halten, der DWD teilt mit: „In der Nacht zum Sonntag stark bewölkt bis bedeckt und regnerisch. Abkühlung auf 13 bis 10, in höheren Lagen um 8 Grad.“
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Feucht dürfte auch der Sonntag, 25. Mai, werden, wenn man den Prognosen für NRW Glauben schenken darf. „Zunächst stark bewölkt bis bedeckt und regnerisch“, soll es laut DWD sein. Blitz und Donner könnten zudem einen Sonntagsausflug versauen. „Im Tagesverlauf von Westen wechselnd bewölkt und Schauer sowie einzelne kurze Gewitter“, heißt es. Immerhin dürfte es aber wieder etwas wärmer werden.
Auch in der Nacht könnte es Gewitter in NRW geben
Mit Blick auf die Temperatur am Sonntag schreib der DWD jedenfalls: „Erwärmung auf 17 bis 20 Grad, im Hochsauerland um 13 Grad. Mäßiger Südwestwind, teils stark böig auffrischend.“ Aber: In Schauer- und Gewitternähe seien „einzelne stürmische Böen“ nicht ausgeschlossen. Die Nacht könnte sich wettertechnisch ähnlich gestalten.
„In der Nacht zum Montag weiter wechselnd bewölkt und Schauer sowie kurze Gewitter, von Nordwesten her allmählich nachlassend und auflockernde Bewölkung“, schreibt der DWD. Gerade Autofahrer im Berufsverkehr sollten dann auf der Hut sein, denn eine „lokale Bildung von Nebelfeldern“ sei nicht ausgeschlossen. Die Wetter-Experten rechnen zudem mit einem Temperaturrückgang auf 12 bis 8 Grad.