VonMaximilian Gangschließen
Zuerst an einem Stau-Ende auf der A59, dann im Stadtteil Hahnwald: In und um Köln kam es in der Nacht zu Freitag (1. Dezember) gleich zu zwei tödlichen Unfällen.
Köln – Traurige Nachrichten aus NRW: In der Nacht zu Freitag (1. Dezember) ist es in und um Köln gleich zu zwei tödlichen Unfällen gekommen. Zuerst krachte ein 66-Jähriger auf der A59 bei Köln-Wahn mit seinem Kleinlaster in einen LKW der Bundeswehr. Nur circa 25 Minuten später und wenige Kilometer entfernt kam ein Motorradfahrer von der Straße ab, und kollidierte dort mit einem geparkten LKW. Was die tragischen Unfälle eint: Die Ursache ist bislang unklar.
A59 bei Köln-Wahn: Kleinlaster kracht am Stauende in LKW der Bundeswehr – Fahrer tot
Der erste tödliche Unfall ereignete sich um 2:25 Uhr auf der A59, in Richtung Köln, rund 200 Meter hinter der Anschlussstelle Porz-Wahn. Wie ein Sprecher der Polizei Köln auf Nachfrage von 24RHEIN sagte, wartete der Bundeswehr-LKW gerade an einem Stau-Ende, als der 66-Jährige mit seinem Kleinwagen auf den LKW auffuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mann in dem Fahrzeugwrack eingeklemmt.
„Ein vorbeifahrender LKW-Fahrer hatte den Unfall bemerkt und den Notruf in der Leitstelle der Feuerwehr Köln abgesetzt“, so die Einsatzkräfte. Unmittelbar nach ihrer Ankunft begannen die Rettungskräfte damit, den schwerverletzten 66-Jährigen mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeugwrack zu befreien. Doch die Mühen blieben vergeblich: Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die drei Insassen des LKW blieben unverletzt. Zwischenzeitlich musste die A59 in Richtung Köln gesperrt werden.
Tödlicher Unfall in Köln: Motorradfahrer kracht in geparkten LKW
Rund 20 Minuten später wurden die Retter erneut zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert, erklärt der Polizeisprecher. Gegen 2:45 Uhr kam ein 60-Jähriger mit seinem Motorrad nach rechts von der Emil-Hoffmann-Straße in Köln-Hahnwald ab. Im Anschluss krachte der Mann in einen am Straßenrand geparkten LKW. Rettungskräfte versuchten noch, den Motorradfahrer zu reanimieren, leider ohne Erfolg: Der 60 Jahre alte Mann starb.
Bei beiden tragischen Fällen bleiben viele Fragen zur Stunde noch offen. Beispielsweise konnte die Polizei zunächst keine Angaben dazu machen, wieso der 66-Jährige am Stauende in den Bundeswehr-LKW krachte. Auch, warum der Motorradfahrer von der Fahrbahn abkam und dort mit dem geparkten LKW kollidierte, müsse noch ermittelt werden, so der Polizeisprecher. (mg)
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