VonMoritz Bletzingerschließen
Mindestens zehn Menschen sterben, als ein Auto in New Orleans in eine Menschenmenge rast. Der Tatort ist die beliebte Bourbon Street im Ausgehviertel der Stadt.
New Orleans – Menschen feiern den Jahreswechsel, plötzlich rast ein Auto in die Menge. Gegen 3.15 Uhr (Ortszeit) umfuhr ein Mann in New Orleans ersten Erkenntnissen zufolge die Straßenbarrikaden und steuerte offenbar gezielt auf Personen in der Bourbon Street. Laut aktuellen Polizeiinformation kamen dabei mindestens zehn Menschen ums Leben, mindestens 30 wurden verletzt.
Auto rast in New Orleans in Menschenmenge: Die verheerenden Bilder aus der Bourbon Street




Auto rast in Menschenmenge: Mitten in stark besuchtem Ausgehviertel von New Orleans
Die Straßen im beliebten French Quarter waren nicht nur wegen der Silvesternacht stark besucht, am 1. Januar findet in New Orleans auch der sogenannte Sugarbowl, ein Collge-Football-Spiel, statt. Die Stadt zieht deshalb zu dieser Zeit viele Besucher an.
Der Tatort liegt an der Ecke der üblicherweise für den normalen Verkehr geschlossenen Bourbon Street zur größeren Canal Street. Trotz besonderer Sicherheitsmaßnahmen – 300 Polizistinnen und Polizisten sollen vor Ort gewesen sein – gelang es dem Fahrer des Pick-up-Trucks, in die belebte Straße einzudringen.
Nach der Todesfahrt fielen auch Schüsse. Wie die Polizei berichtet, eröffnete der Fahrer noch aus dem Auto heraus das Feuer auf Polizeibeamten. Diese erwiderten die Schüsse.
Womöglich Terrorangriff in den USA: Noch keine genaueren Details zu Täter von New Orleans
Über den Angreifer ist aktuell noch fast nichts bekannt. Fest steht laut Medienberichten nur, dass er tot ist. Unklar, ob er von Einsatzkräften erschossen wurde, oder sich selbst das Leben genommen haben könnte.
Dementsprechend große Fragezeichen stehen auch hinter einem möglichen Motiv für die Todesfahrt in New Orleans. Bürgermeisterin LaToya Cantrell sprach bei einer Pressekonferenz von einem Terrorangriff. Dem wollte sich das FBI zunächst nicht anschließen, führt jetzt jedoch Ermittlungen zu einem „möglichen Terroranschlag“. (moe)
