- VonJulia Stantonschließen
In Deutschland war es bis vor Kurzem noch ungewöhnlich warm. Nun kühlt es plötzlich ab und ist regnerisch. Der Sommer scheint endgültig vorbei.
Frankfurt — Letzte Woche gab es in Deutschland noch eine Hitzewelle, nun wird es wieder kälter. Nachdem die erste Septemberwoche noch ungewöhnlich heiß war bei Temperaturen bis über 30 Grad, wird es so langsam herbstlich. Grund für den Wetterumschwung ist eine Kaltfront die vor allem in der Osthälfte Deutschlands für starke Regenfälle sorgt.
In Zukunft könnte es in Deutschland sogar noch längere Sommer als in diesem Jahr geben. Eine interaktive Karte zeigt derzeit, dass sich Berlin durch den Klimawandel bald wie Italien anfühlen könnte.
Kaltfront sorgt für drastischen Temperaturabfall in Deutschland
Ab Montag (09. September) wird der Temperaturabfall in Deutschland laut dem Deutschen Wetterdienst deutlich spürbar: Die Temperaturen sinken auf 17 und 22 Grad ab. Auch am Dienstag (10. September) und Mittwoch (11. September) ist es weiterhin stark bewölkt und windig mit Tiefstwerten zwischen 15 und 9 Grad. Es ist zudem mit starken Gewittern zu rechnen.
| Montag, 09. September | 17 bis 22 Grad |
|---|---|
| Dienstag, 10. September | 9 bis 15 Grad |
| Mittwoch, 11. September | 9 bis 15 Grad |
| Donnerstag, 12. September | 7 bis 11 Grad |
| Freitag, 13. September | 5 bis 11 Grad |
Am Donnerstag (12. September) wird es dann besonders kalt bei Temperaturen zwischen 7 und 11 Grad und vereinzelten Schauern. Freitags (13. September) werden teilweise sogar nur 5 Grad erwartet. Am Wochenende beruhigt sich die Wetterlage, die Temperaturen steigen aber nur gering. In den nächsten Wochen bleibt es voraussichtlich herbstlich kalt und regnerisch.
Wetterabsturz über Deutschland: Experten erwarten sogar ersten Schnee
Besonders überraschend nach der Hitzewelle von letzter Woche: Wegen des drastischen Temperaturabsturzes sinkt die Schneefallgrenze in den Alpen. Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net verkündet in seinem neuesten Wettervideo den ersten Schnee für Teile von Deutschland. Laut wetter.de könnten sich auch auf dem Brocken im Harz und dem Fichtelberg im Erzgebirge sogar Schneeflocken unter die Regenschauer mischen. Besonders für Menschen, die gerade noch im Wanderurlaub sind, könnte der Schnee eine böse Überraschung sein. Wandernde sollten sich also unbedingt auf den möglichen Schnee vorbereiten. (jus)
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