Juli 1954: Feuerwehren stehen am Donauufer während des Jahrhunderthochwassers in Passau.
1 von 27
Juli 1954: Mehrere Feuerwehren stehen am Donauufer während des Jahrhunderthochwassers in der Dreiflüssestadt Passau in Bayern. Die Donau (Pegel Maxbrücke, heute Schanzlbrücke) stieg wegen langanhaltem Regen vom 4. bis 7. Juli nach Angaben des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf auf 12,20 Meter. Dadurch wurden rund 150.000 Hektar Land überschwemmt, davon 57.888 in Niederbayern, 51.286 in Oberbayern und 38.535 in der Oberpfalz. (Archiv)
22.05.1999: Hochwasser und Überschwemmungen im Werdenfelser Land bei Eschenlohe.
2 von 27
22.05.1999: Die Anwohner vom überfluteten Werdenfelser Land bei Eschenlohe im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wurden teilweise mit Bundeswehrhubschraubern evakuiert. In der Nacht waren bis zu 173 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen und hatten in Oberbayern sowie im Allgäu zu katastrophalen Situationen geführt.
23.05.1999 beim Pfingsthochwasser weggeschwemmte Autos in einer Wohnstraße in Augsburg.
3 von 27
23.05.1999 Das Archivbild zeigt vom Pfingsthochwasser weggeschwemmte Autos in einer Wohnstraße in Augsburg. Starke Regenfälle hielten vom 20. bis 22. Mai in den Nordalpen an. Schon in der ersten Maihälfte gab es starke Regenfälle und es sammelte sich das Wasser der Schneeschmelze, die sättigten zuvor bereits den Boden. Im westlichen Oberbayern wurden neue Rekordwerte bei den Monatsniederschlägen gemessen.
22.05.1999: Vom Pfingsthochwasser überflutete Landschaft entlang der Bundesstraße 2 südlich von Murnau in Richtung Garmisch-Partenkirchen in Bayern.
4 von 27
22.05.1999: Beim Pfingsthochwasser erstreckt sich eine riesige „Seenlandschaft“ entlang der völlig überfluteten Bundesstraße 2 südlich von Murnau in Richtung Garmisch-Partenkirchen in Bayern. Durch die Schneeschmelze waren die Wasserstände der Flüsse bereits hoch als nun noch der Starkregen einsetzte. Auch kleine Bäche liefen über, so erläutert das Bayerische Landesamt für Wasserwirtschaft unter anderem die damalige kritische Situation.
22.05.1999: Von den Fluten des Hochwassers mitgerissen, hängt dieses rote Fahrzeug in Eschenlohe bei Garmisch-Partenkirchen in Bayern als Treibgut in einem Zaun.
5 von 27
22.05.1999: Von den Fluten des Pfingsthochwassers mitgerissen, hängt ein Fahrzeug in Eschenlohe bei Garmisch-Partenkirchen in Bayern als Treibgut in einem Zaun. In weiten Bereichen Südbayerns kam es zu Überflutungen und sogar Dammbrüchen, die großen Schaden anrichteten und Menschen gefährdeten. Tief „Quartos“ stieß mit seinen starken Regenfällen auf die bereits eingesetzte Schneeschmelze und die Flüsse konnten die zusammenlaufenden Wassermengen nicht mehr bewältigen.
13.08.2002: Der Blick aus dem Hubschrauber zeigt die überflutete Dreiflüssestadt Passau.
6 von 27
13.08.2002 Der Blick aus dem Hubschrauber zeigt die überflutete Dreiflüssestadt (Donau, Inn und Ilz) Passau. Der Wasserstand der Donau betrug bereits in den Mittagsstunden 10,78 Meter.
23.08.2005: Ein Lastwagen steht wegen Hochwasser an einer überfluteten Straße in der Nähe der oberbayerischen Ortschaft Eschenlohe.
7 von 27
23.08.2005: Ein Lastwagen steht an einer überfluteten Straße in der Nähe der oberbayerischen Ortschaft Eschenlohe. In den Hochwassergebieten im Süden Bayerns hat sich am Dienstagmorgen die Lage weiter verschärft. Im Raum Garmisch wurde nach anhaltenden Regenfällen Katastrophenalarm ausgelöst. Laut Bayerisches Landesamt für Umwelt übertraf infolge der extremen Niederschläge von stellenweise über 200 Liter pro Quadratmeter das August-Hochwasser in den Einzugsgebieten von Iller, Lech, Loisach und Isar sogar das Pfingsthochwasser 1999. Die Abflüsse erreichten bis über 500-jährliche Ereignisse.
23.08.2005: Die Luftaufnahme zeigt das Hochwasser in der oberbayerischen Ortschaft Eschenlohe.
8 von 27
23.08.2005: Hochwasser in der oberbayerischen Ortschaft Eschenlohe. Der Gemeindebereich wurde weitgehend evakuiert. In den Hochwassergebieten im Süden Bayerns hatte sich nach anhaltenden Regenfällen die Lage verschärft. Im Raum Garmisch wurde Katastrophenalarm ausgelöst.
23.08.2005: Hochwasser der Isar in Bad Tölz, Bayern.
9 von 27
23.08.2005: Das Hochwasser der Isar in Bad Tölz, Bayern, entstand durch hohe Niederschläge. Überschwemmungen waren die Folge. Betroffen waren die Flussgebiete von Iller, Lech, Mindel, Zusam, Schmutter, Isar, Loisach, Mangfall und Inn. Mit über 200 Liter pro Quadratmeter übertraf dieses Hochwasser von Iller, Lech, Loisach und Isar sogar das Pfingsthochwasser 1999. Die Abflüsse erreichten bis über 500-jährliche Ereignisse, laut Bayerisches Landesamt für Umwelt.
23.08.2005: Hochwasser an der Isar in Bad Tölz.
10 von 27
23.08.2005: Hochwasser an der Isar in Bad Tölz. Die Kreisstadt des oberbayerischen Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen liegt etwa 50 Kilometer südlich von München. Im August 2005 kam es zu außergewöhnlich hohe Niederschlägen und extremen Hochwasser-Abflüssen. Daher kam es weiträumig zu Überschwemmungen.

Naturfluten und ihre Folgen

In Bildern: Die schlimmsten Hochwasser-Katastrophen in Bayern der letzten Jahrzehnte

  • schließen

Schmelzender Schnee, gewaltige Regenmengen und dadurch steigende Flusspegel: Hochwasser richten in Bayern nicht nur große Schäden an. Sie fordern auch Menschenleben.

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema

Kommentare