Petersberger Klimadialog

António Guterres: Es soll mehr globale Zusammenarbeit im Kampf gegen Klimakrise sein

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António Guterres

UN-Generalsekretär António Guterres fordert mehr internationale Zusammenarbeit gegen die sich zuspitzende Klimakrise

Berlin -  «Was mich am meisten beunruhigt, ist, dass wir angesichts dieser globalen Krise nicht in der Lage sind, als multilaterale Gesellschaft zusammenzuarbeiten», sagte Guterres am Montag beim Auftakt des Petersberger Klimadialogs in einer Videobotschaft. Statt Verantwortung zu übernehmen, zeigten Staaten weiter mit dem Finger auf andere. «So können wir nicht weitermachen», warnte Guterres.

Um die vereinbarten Klimaziele am Leben zu erhalten und klimaresiliente Gemeinschaften zu schaffen, müsse man Vertrauen wiederherstellen und zusammen aktiv werden. Guterres erwarte von den G7- und G20-Staaten, dass sie in diesem Punkt eine Führungsrolle übernehmen. «Wir haben die Wahl. Entweder handeln wir zusammen oder wir begehen gemeinsam Selbstmord», sagte Guterres.

Beim Petersberger Klimadialog wollen sich Minister und Vertreter aus etwa 40 Staaten über den weiteren Kurs im Kampf gegen die Klimakrise abstimmen. Am ersten Tag des zweitägigen Treffens sprachen unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi. Deutschland und Ägypten sind Ausrichter der Konferenz, die auch Weichen für die Weltklimakonferenz COP27 Anfang November im ägyptischen Küstenort Scharm el Scheich stellen soll. (dpa)

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