Flucht

Asylsuchende erhalten weniger Geld

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Protest gegen eine restriktive Asylpolitik im Juni in Potsdam.
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Neu angekommene Geflüchtete müssen 2025 mit weniger Geld für ihren Lebensunterhalt auskommen.

Es ist die nächste schlechte Nachricht für Menschen, die sich auf der Suche nach einem besseren Leben nach Deutschland durchgeschlagen haben: Neue Asylbewerber:innen müssen 2025 mit weniger Geld für ihren Lebensunterhalt auskommen: Die monatlichen Bedarfssätze sinken zum Jahreswechsel um 13 bis 19 Euro. Alleinstehende, die nicht in einer Sammelunterkunft leben, erhalten demnach künftig 441 statt 460 Euro im Monat. Statt Geldleistungen kann es auch Sachleistungen geben.

Die Sätze wurden am Dienstag vom Bundessozialministerium im Gesetzesblatt veröffentlicht, beschlossen wurden sie schon vergangene Woche im Bundesrat, parallel zur Verabschiedung des sogenannten Sicherheitspakets im Bundestag. Pro Asyl kritisierte den Beschluss: Es sei die „vierte Verordnung binnen zwölf Monaten, mit der die Verantwortlichen schutzsuchende Menschen tiefer in die existenzielle Not treiben“, so die Organisation. fab/dpa

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