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Donald Trump siegt bei US-Wahl – Was jetzt droht

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Donald Trump wird der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Von Migration bis zum Ukraine-Krieg – Was nun passieren könnte.

Washington, D. C. – Donald Trump war fest davon überzeugt, dass er das nächste Staatsoberhaupt der USA sein wird, unabhängig von den endgültigen Wahlergebnissen. Sollte er die US-Wahl 2024 verlieren, würde er dies als klaren Beweis für Wahlbetrug durch die Demokraten sehen. Doch dazu kam es nicht, Trumps Überzeugung bewahrheitete sich: Seitdem die Stimmen im US-Bundesstaat Wisconsin ausgezählt wurden, ist Trump der Sieg gegen Kamala Harris nicht mehr zu nehmen.

Trump siegt bei US-Wahl: „Project 2025“ startet

Nun bleibt natürlich abzuwarten, welche Maßnahmen Trump in seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident tatsächlich umsetzen will. Ein erster Hinweis könnte allerdings das „Project 2025“ sein, das einen Ausblick auf die mögliche Entwicklung der amerikanischen Demokratie unter Trump gibt. Dieses fast 1000-seitige politische Programm wurde von der „Heritage Foundation“, einer libertär-konservativen, nationalistischen Denkfabrik, verfasst – und von engen Vertrauten Trumps, die bis heute enge Beziehungen zu ihm pflegen, geschrieben.

Das Projekt plant eine massive Zentralisierung der Exekutivgewalt. Etwa 50.000 Bundesbeamte sollen durch treue Anhänger ersetzt werden, um eine rechts-nationalistische Agenda durchzusetzen. Es sind Kürzungen im Sozial- und Gesundheitswesen sowie der Abbau von Umweltstandards und Bürgerrechten vorgesehen. Kritiker warnen, dass dieses Programm autoritär und rassistisch ist und die Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit untergräbt.

Das Duell Donald Trump gegen Kamala Harris: Bilder der US-Wahl 2024

Die US-Wahl 2024 findet am 5. November statt.
Die US-Wahl 2024 findet am 5. November statt. Seit Wochen bereiten sich die Behörden, Medien und Wahlkampfteams von Kamala Harris und Donald Trump auf diesen Tag vor. Die ganze Welt blickt auf das Duell, das entscheiden wird, wer die Geschicke des mächtigsten Landes der Welt in den kommenden vier Jahren lenken wird. (Archivbild) © imago
Die Umfragen zur US-Wahl zeigten Donald Trump und Kamala Harris gleichauf.
Die Umfragen zur US-Wahl zeigten Donald Trump und Kamala Harris gleichauf. Anhängerinnen und Anhänger beider Kandidaten kämpften daher um jede Stimme - vor allem in den Swing States, wie hier im Bundesstaat Georgia. © imago
Sicherheitsbeamte sichern einen Wahlkampfauftritt von Kamala Harris in der Haupstadt Washington DC.
Sicherheitsbeamte sichern einen Wahlkampfauftritt von Kamala Harris in der Haupstadt Washington DC. Rund um den Wahltag wurden im ganzen Land Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Vor allem im Falle eines Wahlsiegs werden Ausschreitungen von Anhängern Donald Trumps befürchtet. © imago
Das FBI richtete für die US-Wahl 2024 in Miami (Florida) einen eigenen „Kommandoposten“ ein.
Das FBI richtete für die US-Wahl 2024 in Miami (Florida) einen eigenen „Kommandoposten“ ein. Er soll während der Wahl rund um die Uhr besetzt bleiben und bei der Einschätzung wahlbezogener Bedrohungen helfen. Ryan James, zuständiger FBI-Beamter, führte Medienvertreter im Vorfeld der US-Wahl durch die Einrichtung, die in enger Zusammenarbeit mit dem US-Justizministerium betrieben wird. © JOE RAEDLE/AFP
Immer im Fokus bei US-Wahlen: die sogenannten Swing States.
Immer im Fokus bei US-Wahlen: die sogenannten Swing States. In Georgia laufen in den Wahllokalen seit Wochen die Vorbereitungen auf den 5. November. © Luzia Geier/dpa
In Washington DC öffnen die Wahllokale der US-Wahl 2024 um 7 Uhr Ortszeit.
In Washington DC öffnen die Wahllokale der US-Wahl 2024 um 7 Uhr Ortszeit. Innerhalb kürzester Zeit bilden sich lange Schlangen. Die Hauptstadt gilt als Hochburg der Demokraten. © imago
In Palm Beach (Florida) sammeln sich am Morgen des Wahltags die Fans von Donald Trump.
In Palm Beach (Florida) sammeln sich am Morgen des Wahltags die Fans von Donald Trump. Unweit davon wohnt der 45. Präsident der USA im Luxus-Ressort Mar-a-Lago - seit seiner Niederlage gegen US-Präsident Joe Biden und dem dadurch bedingten Auszug aus dem Weißen Haus 2020. Seine Anhängerschaft ist sich aber sicher, dass Trump als 47. Präsident nach Washington DC zurückkehren wird. © GIORGIO VIERA/AFP
Kamala Harris beendete den Wahlkampf zur US-Wahl 2024 im US-Bundesstaat Pennsylvania
Kamala Harris beendete den Wahlkampf zur US-Wahl 2024 im US-Bundesstaat Pennsylvania – dem größten der begehrten Swing States. Ihre Stimme soll die Kandidatin der Demokraten bereits vor dem Wahltag abgegeben haben. Harris erwähnte ihren Konkurrenten Donald Trump in ihrer Abschlussrede mit keinem Wort. © KENT NISHIMURA/AFP
Eine alte Stahlgießerei in Bethlehem in Pennsylvania.
Eine alte Stahlgießerei in Bethlehem, Pennsylvania. Im „Keystone State“, der zu den ältesten der USA gehört, geht es bei der US-Wahl 2024 um 19 Wahlleute. Wer gewinnen will, muss landesweit mindestens 270 Wahlleute auf sich vereinen. © SAMUEL CORUM/AFP
Unterstützt wird Kamala Harris auch im Wahlkampf von ihrem Ehemann Doug Emhoff
Unterstützt wird Kamala Harris auch im Wahlkampf von ihrem Ehemann Doug Emhoff, der die Vizepräsidentin hier an Bord der Air Force Two begleitet. Sollte Harris die US-Wahl 2024 gewinnen, würde der 60 Jahre alte Rechtsanwalt der erste First Gentleman in der Geschichte der USA werden. © JACQUELYN MARTIN/AFP
Ebenfalls an der Seite von Kamala Harris steht Tim Walz,
Ebenfalls an der Seite von Kamala Harris steht Tim Walz, den die amtierende Vizepräsidentin zum Kandidaten für ihre eigene Nachfolge machte. Der 60 Jahre alte ehemalige Lehrer bringt Erfahrung in politischer Arbeit mit. Er war zunächst als Kongressabgeordneter aus seinem Heimatstaat Minnesota in Washington DC tätig. Seit 2019 regiert er dort als Gouverneur. © imago
Donald Trump dagegen beendete seinen Wahlkampf, wie er ihn begonnen hatte
Donald Trump dagegen beendete seinen Wahlkampf, wie er ihn begonnen hatte: mit Angriffen auf seine politischen Gegner und Versprechen an die eigene Anhängerschaft. Seine womöglich letzte Kundgebung in einem US-Wahlkampf veranstaltete er im US-Bundesstaat Michigan - wie Pennsylvania einer der hart umkämpften Staaten. 2016 hatte Trump hier überraschend gegen Hillary Clinton gewonnen und so den Grundstein für seinen späteren Sieg gelegt. © Evan Vucci/dpa
Zum Finale in Grand Rapids (Michigan) brachte Donald Trump einen Großteil seiner Familie mit.
Zum Finale in Grand Rapids (Michigan) brachte Donald Trump einen Großteil seiner Familie mit. Auf die Bühne begleiteten ihn unter anderem Donald Trump Jr., Eric Trump und Ehefrau Lara Trump sowie Tiffany Trump. Für das Familienoberhaupt dürfte es die letzte Kundgebung dieser Art gewesen sein. Seit acht Jahren befindet sich Trump konstant im Wahlkampf und tritt das dritte Mal infolge an. In vier Jahren wäre Trump bei seiner vierten Kandidatur 82 Jahre alt. © CHIP SOMODEVILLA/AFP
JD Vance gibt seine Stimme bei der US-Wahl in der katholischen Kirche St. Anthony of Padua in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio ab
Der republikanische US-Vizepräsidentschaftskandidat JD Vance gibt seine Stimme bei der US-Wahl in der katholischen Kirche St. Anthony of Padua in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio ab - in Begleitung seiner Kinder. Donald Trump hatte den 40 Jahre alten Senator aus Ohio erst sehr spät im Wahlkampf zu seinem Vizepräsidentschaftskandidaten ernannt. © Carolyn Kaster/dpa
Seine Stimme bei der US-Wahl 2024 gab Donald Trump am Wahltag in Palm Beach (Florida) ab
Seine Stimme bei der US-Wahl 2024 gab Donald Trump am Wahltag in Palm Beach (Florida) ab - in Begleitung seiner Frau Melania Trump. Trump nutzte die Gelegenheit für ein Statement gegenüber der Presse. © CHIP SOMODEVILLA/AFP
Gewählt werden darf in den meisten Bundesstaaten wie hier in Missouri bereits seit Wochen.
Gewählt werden darf in den meisten Bundesstaaten wie hier in Missouri bereits seit Wochen. Die Möglichkeit, langen Schlangen vor den Wahllokalen an einem Dienstag aus dem Weg zu gehen, nutzten bei der US-Wahl Millionen von Wahlberechtigten. Rund die Hälfte der in etwa erwarteten Stimme ging vor dem eigentlichen Wahltag ein. © Robert Cohen/dpa
Ein Wahlzettel der US-Wahl 2024 aus New York.
Ein Wahlzettel der US-Wahl 2024 aus New York. Der Bundesstaat an der Ostküste gilt als Hochburg der Demokraten. Ein Ergebnis dort dürfte frühzeitig feststehen. Wann aber insgesamt genügend Stimmen ausgezählt sind, um einen Sieger im Duell zwischen Kamala Harris und Donald Trump zu verkünden, das weiß keiner so genau. © Patrick Sison/dpa
Insgesamt sind etwa 260 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Vereinigten Staaten zur Stimmabgabe bei der Wahl 2024 aufgerufen
Insgesamt sind etwa 260 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Vereinigten Staaten zur Stimmabgabe bei der Wahl 2024 aufgerufen. Vor vier Jahren beteiligten sich etwa 158,54 Millionen, was damals einer Wahlbeteiligung von 66,3 Prozent entsprach - ein Rekordergebnis, das aber 2024 aber erneut übertroffen werden könnte. Vor allem in den Swing States wie hier in Pennsylvania dürfte die Wahlbeteiligung besonders hoch ausfallen. © Matt Slocum/dpa
Ein Handbuch führt in Washington DC durch die US-Wahl 2024
Ein Handbuch führt in Washington DC durch die US-Wahl 2024. Dabei fällt aber nicht nur die Entscheidung zwischen Kamala Harris und Donald Trump. Landesweit werden neben dem Präsidentenamt auch das gesamte Repräsentantenhaus, 34 Sitze im US-Senat, 13 Gouverneure und die Landesparlamente in zahlreichen Bundesstaaten neu gewählt. © imago
Für die Republikaner und die Demokraten geht es bei den Kongresswahlen um viel.
Für die Republikaner und die Demokraten geht es bei den Kongresswahlen um viel. Wer die Mehrheit in einer oder beiden Kammern des US-Kongresses, beheimatet im Kapitol in Washington DC, erobert, kann die Politik der kommenden zwei Jahre mitgestalten – unabhängig davon, wie die Präsidentschaftswahl ausgeht. © imago
Aufmerksamkeit erregt die US-Wahl 2024 aber nicht nur in den Vereinigten Staaten.
Aufmerksamkeit erregt die US-Wahl 2024 aber nicht nur in den Vereinigten Staaten. Weltweit fiebern die Menschen mit. In Indien drücken viele Menschen Kamala Harris die Daumen, der Mutter aus dem Süden des riesigen Landes stammt. In Palvancha, Telangana, legt ein Hindu-Priester ein „Tilak“, ein von Hindu-Frauen getragenes Stirnzeichen, auf ein Foto der demokratischen Präsidentschaftskandidatin. © Mahesh Kumar A./dpa
Berlin und die US-Botschaft am Morgen der US-Wahl.
Berlin und die US-Botschaft am Morgen der US-Wahl. Auch hier dürfte man die Stimmenauszählung aufmerksam verfolgen. Ein Sieg Donald Trumps, der Ukraine-Hilfen ablehnt und dem Verteidigungsbündnis NATO kritisch gegenübersteht, könnte die transatlantischen Beziehungen nachhaltig belasten. © Christoph Soeder/dpa
Auch in Frankreich dreht sich am 5. November 2024 alles um die US-Wahl
Auch in Frankreich dreht sich am 5. November 2024 alles um die US-Wahl, wie ein Zeitungsstand am Wahltag in Paris offenbart. Laut einer Umfrage verfolgen 50 Prozent der Menschen in der Grande Nation das Duell zwischen Kamala Harris und Donald Trump. © Michel Euler/dpa
Am längsten dauern wird die US-Wahl in Alaska.
Am längsten dauern wird die US-Wahl in Alaska. In Anchorage, der größten Stadt des Bundesstaates, darf bis 20 Uhr gewählt werden, was der deutschen Zeit von 6 Uhr morgens entspricht. Auf den Ausgang der Wahl dürfte das Ergebnis in Alaska aber keine Auswirkungen haben. Seit 1964 hat dort kein Demokrat mehr einen Sieg erringen können. © imago
Wer wann auch immer als Sieger der US-Wahl 2024 feststeht, wird am 20. Januar 2025 ins Weiße Haus in Washington DC ziehen.
Wer wann auch immer als Sieger der US-Wahl 2024 feststeht, wird am 20. Januar 2025 ins Weiße Haus in Washington DC ziehen. Dort wird der amtierende Präsident seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger empfangen und die Amtsgeschäfte feierlich übergeben. © imago

Schärfere Einwanderungspolitik und Verfolgung politischer Gegner: Das plant Trump nach US-Wahl-Sieg

Während seiner Wahlkampfveranstaltungen kündigte Trump bereits an, das bestehende Justizsystem der USA zu zerstören und „radikale, marxistische“ Richter und Staatsanwälte durch loyale Unterstützer zu ersetzen. Er plant demnach, die am Sturm auf das Kapitol Beteiligten zu begnadigen und alle gegen ihn laufenden Verfahren zu beenden. Darüber hinaus plant er offenbar, das Justizministerium zur Verfolgung politischer Gegner zu missbrauchen. In einem Interview auf Fox News betonte er seine Absicht, die Nationalgarde oder das US-Militär gegen diejenigen einzusetzen, die er als „Feinde von innen“ bezeichnet. Laut einem Bericht von MSNBC sind dies „die Amerikaner, die er nicht mag“.

Ein breites Grinsen: Donald Trump ist zum 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden.

Im Wahlkampf 2016 drohte er noch, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten. Heute sind seine Vorstellungen zur Einwanderungspolitik jedoch schärfer geworden. Er kündigte an, Millionen von Menschen, die ohne gültige Papiere in die USA eingereist sind, einfach abzuschieben. Wie genau dies umgesetzt werden soll, ließ er offen, sagte aber gegenüber dem Time Magazin: „Das geht schon, wenn man es militärisch betrachtet. Die Nationalgarde müsste reichen, aber wenn sie dazu nicht in der Lage wäre, dann würde ich auf das Militär zurückgreifen.“

Trump vor zweiten Amtszeit als Präsident nach US-Wahl 2024

Alle wichtigen News live zur US-Wahl finden Sie in unserem Ticker. Die Entwicklungen zu den Ergebnissen der US-Wahl können Sie ebenfalls in einem Ticker verfolgen. 

Eine zweite Amtszeit Trumps – US-Demokratie ist ernsthaft gefährdet

Eine zweite Amtszeit von Trump könnte die amerikanische Demokratie an ihre Grenzen bringen. Bereits im Jahr 2021 erschütterte er die Grundpfeiler des demokratischen Systems. Trump leugnet bis heute seine Niederlage bei der US-Wahl 2020. Diese Verleumdungen gipfelten schließlich im Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021, bei dem mehrere Menschen starben und viele verletzt wurden. Politische Beobachter warnen, dass eine zweite Amtszeit Trumps die Demokratie in den USA ernsthaft gefährden könnte.

Globale Auswirkungen des Trump-Wahlsiegs: Steht der Ukraine-Krieg und der Nahostkonflikt vor der Eskalation?

Eine Rückkehr Trumps ins Weiße Haus könnte auch die globalen Krisen verschärfen. Er erklärte im Wahlkampf, den Ukraine-Krieg „innerhalb von 24 Stunden beenden“ zu wollen, doch wie genau er dies erreichen würde, blieb unklar. Es wird vermutet, dass sein Plan Gebietsverluste für die Ukraine bedeuten könnte. Trump deutete zudem an, die Unterstützung der USA für die Ukraine drastisch zu reduzieren oder ganz einzustellen, was Wladimir Putins Einfluss in der Region stärken würde.

Der Nahostkonflikt könnte unter Trump eine neue Eskalationsstufe erreichen: Während die Demokraten Israel zur Mäßigung drängen und an einer Zwei-Staaten-Lösung festhalten, unterstützen die Republikaner, insbesondere Trumps Anhänger, kompromisslos Israels militärisches Vorgehen. Trumps Aussage „Let Israel finish the job“ (zu Deutsch: „Lasst Israel das durchziehen“) lässt darauf schließen, dass er Israel im Falle einer erneuten Präsidentschaft freie Hand für umfassendere militärische Aktionen gewähren könnte.

Trumps Maßnahmen in der Handelspolitik nach Sieg bei US-Wahl 2024

Im Wahlkampf kündigte Trump bereits eine drastische Änderung der US-Handelspolitik an: Er will Zölle von mindestens zehn Prozent auf alle Importe erheben, um das amerikanische Handelsdefizit zu verringern. Die dadurch generierten Einnahmen sollen zudem Steuersenkungen finanzieren. Besonders das Handelsdefizit gegenüber China ist ihm ein Dorn im Auge; daher könnten chinesische Importe sogar mit Zöllen von mindestens 60 Prozent belegt werden. Doch diese protektionistische Politik würde nicht nur China treffen: Auch europäische Länder, deren Wirtschaft stark auf internationalen Handel angewiesen ist – darunter Deutschland, Irland, die Niederlande und Schweden – könnten erheblich darunter leiden.

Es bleibt abzuwarten, was Trump tatsächlich davon umsetzt. (lw)

Rubriklistenbild: © Evan Vucci / dpa

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