2000 Autos konnten sich aus der stark umkämpften Hafenstadt Mariupol in Sicherheit bringen.
Mariupol - Aus der umkämpften südostukrainischen Hafenstadt Mariupol haben sich nach Behördenangaben Menschen in etwa 2000 Autos in Sicherheit gebracht. Die Fahrzeuge folgten der Route in die westlich gelegene Stadt Berdjansk und dann weiter in die zentralukrainische Großstadt Saporischschja, teilte der Stadtrat von Mariupol am Dienstagmittag in seinem Telegram-Kanal mit. Weitere 2000 Autos warteten am Stadtrand. Wie viele Menschen mit den Fahrzeugen die Stadt am Asowschen Meer verlassen konnten, war zunächst unklar.
«Wir erinnern daran, dass Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nicht später als 18.00 Uhr (17.00 MEZ) in Wasyliwka ankommen sollen», hieß es weiter. Wer das nicht schaffe, solle unterwegs versuchen, in Berdjansk oder Tokmak einen «sicheren Ort» zu finden.
Ob ein Konvoi mit Dutzenden Tonnen Hilfsgütern und leeren Bussen für eine Evakuierung das von russischen Truppen eingeschlossene Mariupol erreicht hat, war am Mittag unklar. Bisher waren mehrere Evakuierungsversuche gescheitert. Am Montag war Menschen in rund 150 Privatautos die Flucht aus der Stadt gelungen. (dpa)