Debatte der kleinen Parteien

TV-Vierkampf: Linken-Chef platzt nach Wagenknecht-Kommentar der Kragen – „Jetzt halt doch mal den Mund“

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„Wer schafft es in den Bundestag, wer fliegt raus?“: Lindner, Wagenknecht, van Aken und Bär treffen im Vierkampf zum Live-Schlagabtausch aufeinander.

Update vom 11. Februar, 6.13 Uhr: Dass sich die Linke und das BSW nicht sonderlich mögen, ist bekannt. Im TV-Vierkampf vor der Bundestagswahl sind ihre Vorsitzenden jetzt aneinander geraten: „Halt doch mal den Mund“, giftete Jan van Aken BSW-Chefin Sahra Wagenknecht an, als diese der Linken vorwarf, immer wieder Waffenlieferungen für die Ukraine zu fordern.

Das ging Moderator Louis Klamroth dann doch zu weit, er ermahnte den Linken-Chef. Van Aken gab sich anschließend im Ton gemäßigt, in der Sache aber weiter kritisch gegenüber Wagenknecht. „Wieso wirst Du so nervös, wenn wir sagen, wir müssen das Völkerrecht achten?“, fragte er sie. Niemals dürfe man zulassen, dass ein starkes Land einen kleinen Nachbarn einfach so überfalle.

TV-Vierkampf: Linken-Chef platzt nach Wagenknecht-Kommentar der Kragen – „Jetzt halt doch mal den Mund“

Update, 22.16 Uhr: Jetzt zum Thema Ukraine-Krieg. Linken-Chef van Aken kritisiert den Fokus in der deutschen Debatte auf Waffenlieferung für die Ukraine. Wagenknecht pflichtet ihm zumindest teilweise bei. Man müsse jetzt mehr denn je den Fokus auf Verhandlungen legen, um das Sterben an der Front in der Ostukraine zu beenden. Aber: „Die Ukraine kann den Krieg nicht gewinnen, das ist doch keine moralische Frage“, bekräftigt Wagenknecht.

Van Aken widerspricht seiner früheren Parteikollegin: „Sie darf den Krieg nicht verlieren, sonst ist das Völkerrecht gebrochen“. Es dürfe keinen Diktatfrieden geben, so der Linken-Chef. Wagenknecht wirft van Aken als Reaktion vor, dass dieser sich für mehr Waffenlieferungen aussprechen würde. Ein Kommentar, der beim Linken-Chef wohl den Kragen platzen lässt. „Jetzt halt doch mal den Mund, ich hab gerade eben gesagt, ich seh die Waffenlieferungen kritisch“, blafft van Aken die BSW-Chefin an. Eine kurzer Ausraster, der auch beim Moderator eine Reaktion hervorruft. Klamroth appelliert an den Linken-Chef, auf seine Wortwahl zu achten.

Linken-Chef Jan van Aken platzte bei einer Debatte mit Sahra Wagenknecht der Kragen.

TV-Vierkampf: FDP-Chef sorgt mit Aussage für Gelächter –„Was reden Sie da, Herr Lindner?“

Update, 21.51 Uhr: Moderator Klamroth nennt Zahlen zum Bürgergeld. Die Arbeitsagentur meldet knapp 15.000 Menschen im Bürgergeld, die als sogenannte Totalverweigerer gelten. Bei seinen Ausführungen wird Klamroth jedoch von Lindner unterbrochen. „Das ist das, was die Arbeitsagentur sagt“, kommentiert der FDP-Chef. Moderator Klamroth erwidert etwas verdutzt: „Und der glauben Sie nicht?“ Ein Kommentar, der im Publikum für Gelächter sorgt.

Lindner setzt zu seiner Verteidigung an. „Auch wenn hier gelacht wird, natürlich sind das nur diejenigen, wo ein Fallmanager in der Agentur sagt, ich nehme es jetzt auf mich, ihn mit einer Sanktion zu markieren.“ Es gäbe, so Lindner, jedoch viel mehr Menschen, bei denen es seit Jahren keinen Kontakt mehr zum Arbeitsamt gibt. Zahlen kann der FDP-Chef jedoch nicht nennen. „Was reden sie da, Herr Lindner?“, schaltet sich van Aken ein. „Wann waren sie jemals in einem Jobcenter?“, will der Linken-Chef vom Ex-Finanzminister wissen und warf ihm eine „Politik der Herzlosigkeit“ vor.

CSU-Politikerin Bär redet Lindner bei Bürgergeld ins Gewissen: „Du würdest es auch nicht mehr so machen“

Update 21.40 Uhr: CSU-Politikerin Dorothee Bär kritisiert das von der Ampel-Regierung eingeführte Bürgergeld. „Die Ampel hat einen ganz großen Fehler gemacht mit diesem Bürgergeld, weil das ein Einstieg in ein bedingungsloses Grundeinkommen ist“, sagt Bär. Lindner, der neben der CSU-Politikerin sitzt, winkt bei dem Kommentar vehement ab. „Du würdest es auch nicht mehr so machen“, sagt Bär in Richtung des Ex-Finanzministers. Lindner stimmt der CSU-Politikerin insofern zu, dass er Veränderungsbedarf bei den Maßnahmen sieht.

Sahra Wagenknecht sieht das Problem bei den Mindestlöhnen. Diese seien „viel zu niedrig“. Es gäbe in Deutschland zu viele Menschen, die den ganzen Monat lang schuften würden und am Ende bei einem leeren Konto ankommen. „Wer in Deutschland arbeitet, wer hier etwas leistet, der muss ein Einkommen haben, von dem er sich auch etwas leisten kann.“ Die Entscheidung für den Mindestlohn solle deshalb in der Politik lesen.

TV-Vierkampf: Linken-Chef zu Lindner – „gut, wenn er nicht reinkommt“

Update 21.20 Uhr: Zum Beginn der Sendung lenkt Moderator Louis Klamroth den Fokus auf die knappen Umfrage-Ergebnisse von FDP, BSW und Linke. Linken-Chef Jan van Aken wird direkt mit einer Aussage aus der Vergangenheit konfrontiert.

„Ich will, dass wir bei der Bundestagswahl vor dieser asozialen FDP landen“, hatte der Linken-Chef noch im November gesagt. Er könne die Gesichter von Lindner und seinen Parteikollegen nicht mehr sehen. Van Aken quittiert den Einspieler mit einem Lächeln. Er vermisse die liberale FDP von vor 40 Jahren, sagt der Linken-Chef in der Runde. In den letzten Jahren hätten jedoch viele Menschen unter der FDP und Lindner gelitten. „Deswegen ist eigentlich gut, wenn er nicht reinkommt“, sagt van Aken mit Blick auf die Bundestagswahl.

Lindner reagiert sportlich. „Da haben weniger als fünf Prozent im Publikum geklatscht“, erwidert der Ex-Finanzminister mit Blick auf van Akens Forderung.

TV-Vierkampf mit FDP, Linke, BSW und CSU: Schlagabtausch bei „Hart aber fair“

Update 20.23 Uhr: Nach dem TV-Duell ist vor dem Vierkampf. In einer knappen Stunde messen sich Vertreter von FDP, Linke, BSW und CSU in einem Schlagabtausch im ZDF. Dabei dürfte es neben den Dauer-Wahlkampfthemen Migration und Wirtschaft wohl auch über die gestrige Auseinandersetzung von Olaf Scholz und Friedrich Merz gehen.

Erstmeldung: Berlin – Weniger als zwei Wochen vor der Bundestagswahl treffen am Dienstag (10. Februar) Vertreterinnen und Vertreter von FDP, Linke, BSW und CSU zum Vierkampf der kleinen Parteien aufeinander. Moderator Louis Klamroth empfängt am Abend Bundesvorsitzende der FDP, Christian Lindner, Linken-Chef Jan van Aken, BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht und die stellvertretende Parteivorsitzende der CSU, Dorothee Bär, live bei „Hart aber fair“.

Hart ist es für BSW, Linke und FDP derzeit allemal, denn für diese Parteien geht es im Wahlkampf-Endspurt um den Einzug in den Bundestag. „Der Vierkampf: Wer schafft es in den Bundestag, wer fliegt raus?“, lautet daher der Titel der Live-Sendung zur Bundestagswahl. Die CSU hingegen muss nicht bangen. Dennoch könnte auch für die CSU als Teil der Union nach der Bundestagswahl am 23. Februar entscheidend werden, wie viele und welche der kleinen Parteien den Einzug in den Bundestag schaffen.

Die Gäste beim TV-Vierkampf der kleinen Parteien vor der Bundestagswahl:

  • Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP
  • Jan van Aken, Parteivorsitzender der Partei Die Linke
  • Sahra Wagenknecht, Parteivorsitzende des BSW
  • Dorothee Bär, stellvertretende Parteivorsitzende der CSU

Kennen Sie alle? Diese 41 Parteien wurden formal zur Bundestagswahl 2025 zugelassen

Bundestagswahl
41 Parteien wurden für die Bundestagswahl formal zugelassen, doch nur 29 davon nehmen teil. Zwölf der Mitte Januar vom Bundeswahlausschuss formal anerkannten Parteien werden bei der Abstimmung nicht dabei sein, wie die Bundeswahlleiterin Ende Januar in Wiesbaden mitteilte. Anders als langjährige Bundestags- und Landtagsparteien hatten vor allem kleinere Parteien beispielsweise noch eine erforderliche Anzahl von Unterstützerunterschriften nachweisen müssen. © IMAGO/Sascha Steinach
Bundestagswahl
SPD, Grüne, FDP, AfD, Linke, Freie Wähler, Volt, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, Bündnis Deutschland und das Bündnis Sahra Wagenknecht sind demnach in allen 16 Ländern mit Landeslisten vertreten. Die CDU tritt in allen Bundesländern außer Bayern an, die CSU (Foto) nur in Bayern. Die übrigen Parteien werden nicht in allen Ländern auf den Stimmzetteln stehen. Acht von ihnen treten den Angaben nach jeweils nur in einem Land an. © IMAGO/Michael Bihlmayer
Die SPD wird bei der Bundestagswahl 2025 auf den Wahlzetteln stehen. Die Partei schickt Kanzler Olaf Scholz erneut als Spitzenkandidat ins Rennen.
Wir haben die 41 formal zugelassenen Parteien gesammelt. Die SPD wird bei der Bundestagswahl 2025 auf den Wahlzetteln stehen. Die Partei schickt Kanzler Olaf Scholz erneut als Spitzenkandidat ins Rennen. © Hendrik Schmidt / dpa
Die CDU geht mit Friedrich Merz als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2025.
Die CDU geht mit Friedrich Merz als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2025. © Thomas Banneyer / dpa
Auch Bündnis 90/Die Grünen ist als Partei zur Bundestagswahl zugelassen. Spitzenkandidat ist Robert Habeck.
Auch Bündnis 90/Die Grünen ist als Partei zur Bundestagswahl zugelassen. Spitzenkandidat ist Robert Habeck. © Georg Wendt / dpa
Auch die FDP um Parteichef Christian Lindner wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.
Auch die FDP um Parteichef Christian Lindner wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.  © Moritz Frankenberg / dpa
Auf den Wahlzetteln können Wählende auch bei der AfD ihr Kreuz setzen. Mit Alice Weidel stellt die Partei auch eine Kanzlerkandidatin.
Auf den Wahlzetteln können Wählende auch bei der AfD ihr Kreuz setzen. Mit Alice Weidel stellt die Partei auch eine Kanzlerkandidatin. © Sebastian Kahnert / dpa
In Bayern wird die CSU auf dem Wahlzettel stehen
In Bayern wird die CSU auf dem Wahlzettel stehen. Die Schwesterpartei der Union ist zugelassen für die Bundestagswahl – der Name von Parteichef Markus Söder wird darauf allerdings nicht auftauchen, er bleibt als Ministerpräsident in Bayern und will nicht nach Berlin. © Daniel Vogl / dpa
Die Linke wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Linke wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. © Hendrik Schmidt / dpa
Als mindestens in einem Landtag vertretene Partei ist auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zur Wahl zugelassen.
Als mindestens in einem Landtag vertretene Partei ist auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zur Wahl zugelassen. Seit der Absplitterung von den Linken sitzt das BSW auch bereits im Bundestag. © Hannes P Albert / dpa
Auch das Bündnis Deutschland ist zur Wahl zugelassen
Auch das Bündnis Deutschland – hier ein Foto aus dem Jahr 2022 – ist als Partei, die in einem Landtag vertreten ist, zur Wahl zugelassen. Die rechtskonservative, wirtschaftsliberale Partei ist mit sieben Abgeordneten in der Bremer Bürgerschaft vertreten. © Bernd von Jutrczenka / dpa
Selbiges gilt für die Freien Wähler, hier Parteivorsitzender Hubert Aiwanger. Die Partei ist aktuell in Bayern und Rheinland-Pfalz im Landtag vertreten.
Selbiges gilt für die Freien Wähler, hier Parteivorsitzender Hubert Aiwanger. Die Partei ist aktuell in Bayern und Rheinland-Pfalz im Landtag vertreten. © Daniel Vogl / dpa
Bayern-Partei ist zur Bundestagswahl zugelassen
Zu den 31 weiteren Parteien, die der Bundeswahlausschuss wegen eingehaltener Formalitäten zur Wahl zulässt, gehört auch die Bayernpartei. Sie setzt sich laut eigenen Aussagen für „Selbstbestimmung, Föderalismus und die Eigenstaatlichkeit Bayerns“ ein. Das Foto zeigt ein Plakat aus dem Wahlkampf zur Landtagswahl in Bayern 2023. © IMAGO/Goldmann
Zur Bundestagswahl 2025 zugelassen ist auch die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, kurz MLPD.
Zur Bundestagswahl 2025 zugelassen ist auch die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, kurz MLPD. Sie versteht sich als kommunistische deutsche Kleinpartei. © IMAGO / Michael Gstettenbauer
Auch zur Bundestagswahl zugelassen: Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität, kurz BüSo. Das Foto zeigt ein Wahlplakat aus dem Jahr 2019.
Auch zur Bundestagswahl zugelassen: Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität, kurz BüSo. Das Foto zeigt ein Wahlplakat aus dem Jahr 2019. © Revierfoto via www.imago-images.de
Die Gartenpartei, hier als Wahlplakat in einer Reihe mit AfD und SPD aufgeführt zum Landtagswahl-Rennen in Sachsen-Anhalt 2021, wurde ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl.
Die Gartenpartei, hier als Wahlplakat in einer Reihe mit AfD und SPD aufgeführt zum Landtagswahl-Rennen in Sachsen-Anhalt 2021, wurde ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl. © IMAGO / Jan Huebner
Auch auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl dabei: Die Partei der Humanisten. Ihr Fokus liegt auf Säkularisierung und Wissenschaft.
Auch formal zugelassen: Die Partei der Humanisten. Ihr Fokus liegt auf Säkularisierung und Wissenschaft. © IMAGO / Müller-Stauffenberg
Die Basisdemokratische Partei Deutschland, kurz dieBasis, wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Basisdemokratische Partei Deutschland, kurz dieBasis, wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.  © IMAGO / IPON
Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer, hier Namensgeber Todenhöfer im Bild, wurde 2020 gegründet. Zur Bundestagswahl 2025 ist sie zugelassen.
Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer, hier Namensgeber Todenhöfer im Bild, wurde 2020 gegründet. Zur Bundestagswahl 2025 ist sie zugelassen. © Jörg Carstensen / dpa
Ebenfalls zugelassen: Die Kleinpartei Menschliche Welt.
Ebenfalls zugelassen: Die Kleinpartei Menschliche Welt. © IMAGO/Manfred Segerer
Auch das Bündnis C – hier eine Wahlwerbung für die Parteivorsitzende Karin Heepen aus dem Jahr 2019 (2. Plakat v.r.) – ist zugelassen.
Auch das Bündnis C – hier eine Wahlwerbung für die Parteivorsitzende Karin Heepen aus dem Jahr 2019 (2. Plakat v.r.) – ist zugelassen. © IMAGO / Karina Hessland
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl ist die Partei UNABHÄNGIGE für bürgernahe Demokratie.
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl ist die Partei UNABHÄNGIGE für bürgernahe Demokratie. © IMAGO/Sandy Dinkelacker
Die Partei Die PARTEI ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Ihr Vorsitzender Martin Sonneborn sitzt für die Vereinigung im EU-Parlament.
Die Partei Die PARTEI ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Ihr Vorsitzender Martin Sonneborn sitzt für die Vereinigung im EU-Parlament. © Kay Nietfeld / dpa
Auch die als rechtsextrem geltende Partei Freie Sachsen ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Auch die als rechtsextrem geltende Partei Freie Sachsen ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. © IMAGO/BODE
Auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl wird man ein Kreuz auch bei der Tierschutzpartei setzen können. Der Name verrät, wofür die Vereinigung besonders steht.
Auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl wird man ein Kreuz auch bei der Tierschutzpartei setzen können. Der Name verrät, wofür die Vereinigung besonders steht. © IMAGO/Revierfoto
Auch die Partei Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.
Auch die Partei Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen. © IMAGO/Oliver Kaelke/DeFodi Images
Die Partei Cannabis Social Club (kurz: CSC) setzt sich für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland ein. Zur Bundestagswahl ist sie zugelassen.
Die Partei Cannabis Social Club (kurz: CSC) setzt sich für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland ein. Zur Bundestagswahl ist sie zugelassen. Das Symbolfoto zeigt eine Tafel mit etwaiger Aufschrift. © IMAGO / Bihlmayerfotografie
Auf dem Wahlzettel – hier ein Beispiel zur Europawahl 2024 – steht auch bei der Bundestagswahl die Partei MERA25.
Zugelassen ist auch die Partei MERA25. Sie steht nach eigener Aussage für „Linke Politik für Frieden, Solidarität und Freiheit“. © IMAGO/Manfred Segerer
Die Ökologisch Demokratische Partei, kurz ÖDP, ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Ökologisch Demokratische Partei, kurz ÖDP, ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Das Bild zeigt ein aktuelles Wahlplakat. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Franz Feiner
Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) stellt einen Sonderfall in Deutschland dar.
Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) stellt einen Sonderfall in Deutschland dar. Die Partei ist seit 1955 von der Fünf-Prozent-Hürde befreit. Dementsprechend sitzt mit Stefan Seidler gar ein Mitglied im Bundestag. Auch bei der Bundestagswahl 2025 ist die Partei wählbar. © Axel Heimken / dpa
Zur Bundestagswahl 2025 ist auch die Partei Liberale Demokraten – die Sozialliberalen (kurz: LD) zugelassen.
Zur Bundestagswahl 2025 ist auch die Partei Liberale Demokraten – die Sozialliberalen (kurz: LD) zugelassen.  © IMAGO/Bernd Leitner
Hier auf dem Stimmzettel zur Landtagswahl 2022 in NRW, bald auch auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl 2025: Die Partei Die LIEBE.
Hier auf dem Stimmzettel zur Landtagswahl 2022 in NRW: Die Partei Die LIEBE. © IMAGO/Juergen Schwarz
Auch die Partei Volt wird bei der Bundestagswahl 2025 wählbar sein. Unter anderem steht sie für Klimaschutz und ein starkes Europa.
Auch die Partei Volt wird bei der Bundestagswahl 2025 wählbar sein. Unter anderem steht sie für Klimaschutz und ein starkes Europa. © IMAGO/Stefan Zeitz
Die WerteUnion galt eigentlich als Verein, der den konservativen Markenkern der Union vertrat.
Die WerteUnion galt als Verein, der den konservativen Markenkern der Union vertrat. 2024 strebte Ex-Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen dann die Gründung einer eigenen Partei an, der er nun vorsitzt. Zur Bundestagswahl 2025 wurde die WerteUnion nun zugelassen. © Soeren Stache / dpa
Die Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch (kurz: DAVA) ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Die Partei gilt als Erdogan-nah.
Die Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch (kurz: DAVA) ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Die Partei gilt als Erdogan-nah. © IMAGO/Guido Schiefer
Die trotzkistische Kleinpartei Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (kurz SGP) ist zur Bundestagswahl zugelassen.
Die trotzkistische Kleinpartei Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (kurz SGP) ist zur Bundestagswahl zugelassen. Sie setzt sich gegen Kapitalismus und Krieg ein. Das Wahlplakat stammt aus dem Jahr 2023 aus Berlin. © IMAGO/Stefan Zeitz
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl 2025: Die Partei für Verjüngungsforschung.
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl 2025: Die Partei für Verjüngungsforschung. Sie setzt sich für die schnellere Entwicklung von Verjüngungstherapien ein. Das Plakat hing im Wahlkampf zur Europawahl 2024 in Chemnitz. © IMAGO/Fotostand / Nachtigall
Auf dem Stimmzettel für die Europawahl 2024 standen die Partei des Fortschrittes (kurz: PdF) und auch die V-Partei³ bereits.
Auf dem Stimmzettel für die Europawahl 2024 standen die Partei des Fortschrittes (kurz: PdF) und auch die V-Partei³ bereits. Beide wurden auch für die Bundestagswahl 2025 zugelassen. Die ³ bei der V-Partei steht übrigens für „Veränderung, Vegetarier und Veganer“. © IMAGO/Manfred Segerer
Die Partei DIE SONSTIGE ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Partei DIE SONSTIGEN ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Laut Website steht man als „Friesenpartei“ für „skurrile Minderheiten, Systemwechsel & gegen neurechte Klima-Leugnung“. © IMAGO/Michael Bihlmayer
Im Wahllokal kann man seinen Stimmzettel auch mit einem Kreuz bei der Dr. Ansay Partei in die Urne werfen.
Auch die Dr. Ansay Partei wurde zugelassen. © Patrick Pleul / dpa
Die Partei DIE NEUE MITTE ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Partei DIE NEUE MITTE ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. © bpb
Die Piratenpartei Deutschland ist ebenfalls für die Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Piratenpartei Deutschland ist ebenfalls für die Bundestagswahl 2025 zugelassen. Das Plakat stammt aus der Kampagne zur Europawahl 2024. © IMAGO/Fotostand / Nieweler

FDP, die Linke und BSW verharren seit Wochen rund um die Fünf-Prozent-Marke. Wäre am vergangenen Sonntag gewählt worden, wären laut Insa-Umfrage die Linke sowie das BSW in den Bundestag eingezogen – die FDP wäre mit vier Prozent an der fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Nach der Wahl könnte der Einzug dieser Parteien ausschlaggebend dafür sein, ob eine Zweierkoalition zustande kommen kann oder eine dritte Partei zur Koalitionsbildung an Bord geholt werden muss.

„Welche Konzepte haben diese Parteien für die Zukunft Deutschlands, welche Antworten auf die internationalen Herausforderungen? Wer schlägt sich im Vierkampf am besten?“ Diese Fragen sollen am Dienstagabend ab 21.15 in der Live-Sendung beantwortet werden. Ausgestrahlt wird die Sendung im Fernsehen in der ARD. Auch im Livestream des Senders wird der Vierkampf zwischen FDP, Linke, BSW und CSU zu sehen sein.

Für die FDP, BSW und Linke geht vor der Wahl es um alles. Noch am Sonntag hat auch FDP-Chef Lindner das auf dem Sonderparteitag der Liberalen betont. „Wir stehen gegenwärtig in den Umfragen auf der Kippe, wir wissen es“, sagte Lindner in seiner Rede. Nicht nur bei der FDP läuft der Wahlkampf auf den letzten Metern vor der Bundestagswahl am 23. Februar auf Hochtouren. (pav)

Rubriklistenbild: © Screenshot/ARD

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