Am 2. Mai wird sich Bundesverkehrsminister Volker Wissing in einem Gespräch mit Vertretern der Klimaaktivisten-Gruppe Letzte Generation über deren Klimaanliegen sprechen.
Berlin - Die Letzte Generation habe ihn um das Gespräch gebeten, sagte der FDP-Politiker dem Sender RTL/ntv am Donnerstag. Die Klimaschutz-Gruppe bestätigte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage das Treffen. Wie viele Aktivisten zu dem Gespräch ins Bundesverkehrsministerium in Berlin kämen, sei noch nicht klar.
Zuvor hatten die Aktivisten Wissing, der aus Landau an der Pfalz stammt, per Twitter zu einem Treffen aufgefordert - nach eigenen Angaben zum wiederholten Male. «Herr Wissing: Wir möchten reden», schrieb die Gruppe. «Über Klimaschutz reden und ringen: ja. Über Blockaden anderen den eigenen Willen aufzwingen: nein!», twitterte Wissing wenige Stunden später. Darüber wolle er mit der Gruppe sprechen.
Die Aktivisten protestieren regelmäßig etwa mit Straßenblockaden gegen die Klimapolitik der Bundesregierung. Sie fordern einen Plan zum Erreichen des international angestrebten 1,5-Grad-Ziels, mit dem die schlimmsten Folgen der Erderwärmung verhindern werden sollen. Wissing kritisieren sie dafür, dass im Verkehrsbereich die Klimaziele gerissen werden. Für die kommenden Tage kündigte die Letzte Generation in Berlin weitere Protestaktionen an. (dpa)