Biden hat es eilig

Biden plant gigantischen Ukraine-Waffendeal – Musk tobt

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Die Ukraine könnte erneut ein umfangreiches Waffenarsenal aus den USA erhalten, bevor Trump als Präsident vereidigt wird. Elon Musk ist außer sich.

Washington – Biden will der Ukraine mehr Waffen liefern, doch einer hat etwas dagegen: Elon Musk. US-Präsident Joe Biden bereitet laut eines Berichts der Nachrichtenagentur Reuters ein neues Waffenpaket für die Ukraine im Wert von 725 Millionen Dollar vor. Die Agentur berief sich dabei auf zwei ungenannte US-Beamte. Politico berichtete dagegen gar von 24 Milliarden Dollar neuen Militärhilfen für Kiew.

Elon Musk und Donald Trump waren in der Vergangenheit fast unzertrennlich.

Milliardär Musk schimpft über Bidens Ukraine-Pläne: „Nicht in Ordnung“

Trump-Vertrauter und Milliardär Elon Musk reagierte auf letztere Zahl auf X mit den Worten: „Das ist nicht in Ordnung.“ Musk wird das neu geschaffene Ministerium für Regierungseffizienz in der Trump-Administration zusammen mit dem ehemaligen US-Präsidentschaftskandidaten Vivek Ramaswamy leiten. Musk war auch bei Trumps Gesprächen mit ausländischen Staatschefs anwesend, darunter Wolodymyr Selenskyj.

Streitkräfte mit einer US-amerikanischen Stinger-Luft-Rakete.

Zwei Drittel des laut Politico angeforderten Betrags, 16 Milliarden US-Dollar, seien für die Aufstockung der US-amerikanischen Waffenbestände vorgesehen, während die restlichen 8 Milliarden US-Dollar für die Ukraine Security Assistance Initiative bestimmt seien. Das Pentagon schließt in diesem Rahmen Verträge mit US-amerikanischen Unternehmen zur Bewaffnung der ukrainischen Streitkräfte ab.

Biden sorgt für Minen, Drohnen und Raketen für die Ukraine

Die Biden-Regierung hat zugesagt, in den kommenden Wochen, bevor der designierte Präsident Donald Trump im Januar sein Amt antritt, so viel Hilfsgüter wie möglich in die Ukraine zu schicken. Das neue Hilfspaket soll Landminen, Drohnen, Stinger-Raketen und Munition für hochmobile Artillerieraketensysteme (HIMARS) enthalten, sagte ein mit dem Plan vertrauter Beamter gegenüber Reuters. Laut einer von der Nachrichtenagentur eingesehenen Mitteilung wird das Paket wahrscheinlich auch Streumunition enthalten. Der Kongress wird die formelle Mitteilung voraussichtlich bereits am 2. Dezember erhalten.

Russland feuert Raketen auf Kinderkrankenhaus in Kiew: Fotos zeigen erschütternde Szenen

Rauch über Kiew. Die ukrainische Hauptstadt wurde am Montag von mehreren russischen Raketen getroffen.
Rauch über Kiew. Die ukrainische Hauptstadt wurde am Montag von mehreren russischen Raketen getroffen. © Evgeniy Maloletka / dpa
Die Schäden nach dem russischen Angriff auf Kiew sind beachtlich, wie hier zu sehen im Lukianivska Bezirk.
Die Schäden nach dem russischen Angriff auf Kiew sind beachtlich, wie hier zu sehen im Lukianivska Bezirk. © Andreas Stroh / dpa
Das Okhmatdyt-Kinderkrankenhaus in Kiew wurde durch die russischen Raketen schwer getroffen.
Das Okhmatdyt-Kinderkrankenhaus in Kiew wurde durch die russischen Raketen schwer getroffen. Rettungskräfte und Zivilisten suchen nach möglichen Verschütteten. © Evgeniy Maloletka / dpa
Ein augenscheinlich verletzter Mann telefoniert nach dem schweren Angriff auf Kiew.
Ein augenscheinlich verletzter Mann telefoniert nach dem schweren Angriff auf Kiew. © dpa/AP | Efrem Lukatsky
Eine Frau kümmert sich um ein Kind vor dem von russischen Raketen getroffenen Okhmatdyt-Kinderkrankenhaus in Kiew.
Eine Frau kümmert sich um ein Kind vor dem von russischen Raketen getroffenen Okhmatdyt-Kinderkrankenhaus in Kiew. © Evgeniy Maloletka / dpa
Ein Blick in das Kinderkrankenhaus zeigt, wie schwer die Raketen aus Russland die Klinik in der Ukraine verwüstet haben.
Ein Blick in das Kinderkrankenhaus zeigt, wie schwer die Raketen aus Russland die Klinik in der Ukraine verwüstet haben. © Evgeniy Maloletka / dpa
Mit blutigem Gewand steht ein Krankenhaus-Mitarbeiter vor den Trümmern nach dem russischen Raketenangriff auf Kiew.
Mit blutigem Gewand steht ein Krankenhaus-Mitarbeiter vor den Trümmern nach dem russischen Raketenangriff auf Kiew. © IMAGO/Madeleine Kelly/ZUMA Press Wire
Rettungskräfte räumen die Trümmer nach dem schweren russischen Angriff auf Kiew vor der Kinderklinik.
Rettungskräfte räumen die Trümmer nach dem schweren russischen Angriff auf Kiew vor der Kinderklinik. © Evgeniy Maloletka / dpa
In der nähe des von einer Rakete getroffenen Okhmatdyt-Kinderkrankenhauses trägt ein Mann ein Kind aus der Gefahrenzone.
In der nähe des von einer Rakete getroffenen Okhmatdyt-Kinderkrankenhauses trägt ein Mann ein Kind aus der Gefahrenzone. © Evgeniy Maloletka / dpa
Nach dem schweren russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt werden verletzte abtransportiert.
Nach dem schweren russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt werden Verletzte abtransportiert. © IMAGO/Madeleine Kelly/ZUMA Press Wire
Kinder warten in der Nähe des Okhmatdyt-Kinderkrankenhauses, das von russischen Raketen getroffen wurde.
Kinder warten in der Nähe des Okhmatdyt-Kinderkrankenhauses, das von russischen Raketen getroffen wurde. © Evgeniy Maloletka / dpa
Vereinte Kräfte bei den Bergungsarbeiten: Retter tragen ein Stück des Daches am Okhmatdyt-Kinderkrankenhaus in Kiew weg.
Vereinte Kräfte bei den Bergungsarbeiten: Retter tragen ein Stück des Daches am Okhmatdyt-Kinderkrankenhaus in Kiew weg. © Evgeniy Maloletka / dpa
Ein Feuerwehrmann sitzt bei Rettungsarbeiten in Kiew nach dem schweren russischen Angriff im Schutt.
Ein Feuerwehrmann sitzt bei Rettungsarbeiten in Kiew nach dem schweren russischen Angriff im Schutt. © Aleksandr Gusev / dpa
Auch am Tag nach dem russischen Raketenangriff auf ein Kinderkrankenhaus in Kiew gehen die Aufräumarbeiten weiter.
Auch am Tag nach dem russischen Raketenangriff auf ein Kinderkrankenhaus in Kiew gehen die Aufräumarbeiten weiter. © IMAGO/Maxym MarusenkoNurPhoto
Nach dem russischen Angriff auf das Kinderkrankenhaus mussten die schwer kranken Kinder draußen vor der Klinik behandelt werden.
Nach dem russischen Angriff auf das Kinderkrankenhaus mussten die schwer kranken Kinder draußen vor der Klinik behandelt werden. © IMAGO/Maxym Marusenko/NurPhoto
In Kiew stehen Krankenhaus-Betten auf der Straße, um nach dem Angriff auf die Kinderklinik die Patienten weiter betreuen zu können.
In Kiew stehen Krankenhaus-Betten auf der Straße, um nach dem Angriff auf die Kinderklinik die Patienten weiter betreuen zu können. © IMAGO/Bahmut Pavlo/Ukrinform/Abaca
Ein Blick in das Kinderkrankenhaus in Kiew zeigt, wie schwer die russischen Raketen die Klinik zerstört haben.
Ein Blick in das Kinderkrankenhaus in Kiew zeigt, wie schwer die russischen Raketen die Klinik zerstört haben. © IMAGO/Ruslan Kaniuka/Ukrinform/ABACA
Medizinisches Personal und Freiwillige räumen Trümmer, suchen unter dem Schutt des Kinderkrankenhauses nach Opfern.
Medizinisches Personal und Freiwillige räumen Trümmer, suchen unter dem Schutt des Kinderkrankenhauses nach Opfern. © Anton Shtuka / dpa
Verzweiflung herrscht in Kiew. Nach dem Angriff auf die Kinderklinik suchen Erwachsene und Kinder Schutz in Kellern.
Verzweiflung herrscht in Kiew. Nach dem Angriff auf die Kinderklinik suchen Erwachsene und Kinder Schutz in Kellern. © Anton Shtuka / dpa

Der genaue Inhalt Hilfslieferung kann sich in den kommenden Tagen ändern, bevor Biden die Lieferung absegnet. Biden wird die Presidential Drawdawn Authority (PDA) in Anspruch nehmen, um die Waffen aus den US-Beständen abzuziehen.

Trump will den Krieg in der Ukraine beenden – am Verhandlungstisch

Trump zeigte sich wiederholt skeptisch gegenüber Militärhilfen für die Ukraine. Sein Credo im Wahlkampf lautete, Russland und die Ukraine an den Verhandlungstisch zu bringen. Während die Einzelheiten seines Plans unklar bleiben, deuten einige Berichte darauf hin, dass er bedeuten könnte, dass die Ukraine Territorium abtritt und zumindest vorübergehend auf ihre NATO-Ambitionen verzichtet. Biden überraschte zuletzt auch mit einer Erlaubnis für die Ukraine, auch Ziele in Russland mit US-Waffen attackieren zu dürfen. (cgsc)

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