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Die Bundestagswahl 2025 steht an: Bürger können im Vorfeld die Briefwahl beantragen. Allerdings müssen Fristen beachtet werden.
Berlin – Es ist ein Wahlkampf im Eiltempo: Nach Weihnachten und Silvester verbleiben nur noch wenige Wochen bis zur Bundestagswahl 2025. In kürzester Zeit mussten die Parteien ihre Wahlprogramme festzurren und den Wahlkampf starten. Doch nicht nur für die Politiker ist die kurze Zeitspanne vor der Wahl mit einem großen Kraftakt verbunden: Auch die Briefwahl in Deutschland steht wegen der vorgezogenen Abstimmung vor Herausforderungen – mit gravierenden Auswirkungen. Für Wählerinnen und Wähler stellt sich indes die Frage, was beachtet werden muss, wenn sie die Briefwahl beantragen.
Briefwahl beantragen: Vor Bundestagswahl 2025 gibt es einiges zu beachten
Am 23. Februar ist es so weit: In Deutschland steht die Bundestagswahl 2025 an. Aufgrund des schmalen Zeitfensters arbeiten die entsprechenden Stellen gegenwärtig mit Hochdruck. Am 12. Januar entscheidet sich, wer überhaupt wählen darf. An dem Tag wird jeder Wahlberechtigte mit einem Wohnsitz ins Wählerverzeichnis eingetragen. Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsbürger, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in Deutschland wohnhaft sind und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Menschen im Ausland haben noch bis Anfang Februar Zeit, einen Wahlantrag zu stellen. Unter anderem für sie ist es von großem Interesse, wie die Briefwahl beantragt werden kann.
Das verbleibende Zeitfenster vor der Bundestagswahl 2025 ist relativ kurz. Ab wann die Stimmzettel jeweils vorliegen, unterscheidet sich regional. Erst im Anschluss kann der Versand der Briefwahlunterlagen beginnen. Bereits im Dezember erklärte zudem die Bundeswahlleiterin, dass erst am 30. Januar mit dem Druck der Stimmzettel begonnen werden kann. Sie erinnerte auch daran, dass man auch vor dem Wahltag in den Wahlämtern seine Stimme per Briefwahl abgeben kann – die sogenannte Briefwahl vor Ort. Wer die Briefwahl beantragen will, sollte die Möglichkeit berücksichtigen.
Bundestagswahl 2025: Briefwahl beantragen – auch für andere Personen möglich
„Wer Briefwahl machen und die Postlaufzeiten einsparen möchte, kann den Wahlbrief auch direkt bei der auf dem Wahlbrief aufgedruckten Stelle abgeben oder in deren Briefkasten werfen“, hieß es zudem. Wer in Deutschland zur Bundestagswahl 2025 die Briefwahl beantragen will, braucht zwingend einen Wahlschein. Der Antrag zur Briefwahl kann dann persönlich oder schriftlich (auch digital) bei der zuständigen Stelle erfolgen. Zudem besteht die Möglichkeit, den Briefwahl-Antrag für jemand anderes zu stellen – allerdings ist dann eine schriftliche Vollmacht notwendig.
Wie die Stuttgarter Zeitung schreibt, kann die Briefwahl in Deutschland zur Bundestagswahl 2025 ab sofort beantragt werden. Der Eingang der Wahlbenachrichtigung, die spätestens am 2. Februar eintreffen sollte, muss nicht abgewartet werden. Sollte noch keine Wahlbenachrichtigung vorliegen, kann die Briefwahl in der Regel online bei der zuständigen Gemeinde beantragt werden. Aktuelle Wahlumfragen zur Bundestagswahl 2025 zeigen indes einen klaren Trend für die Union.
Briefwahl zur Bundestagswahl 2025 beantragen: Stimmzettel richtig ausfüllen
Wenn Wähler sich dazu entschließen, zur Bundestagswahl 2025 die Briefwahl zu beantragen, ist es für diese Gruppe essenziell zu wissen, wie sich der Ablauf gestaltet. Auf dem Stimmzettel müssen die Erst- und Zweitstimme in Form von zwei Kreuzen angegeben werden. Im Anschluss muss der Stimmzettel in den blauen Umschlag gelegt und dieser zugeklebt werden. Menschen, die die Briefwahl beantragt haben, müssen dann in der Folge auf der „Versicherung an Eides statt“ unten auf dem Wahlschein das Datum eintragen und unterschreiben. Der Wahlschein wird dann mit dem blauen Stimmzettelumschlag in den roten Wahlbriefumschlag gesteckt.
So funktioniert die Briefwahl zur Bundestagswahl 2025
1. Stimmzettel ausfüllen
2. Stimmzettelumschlag verschließen
3. Wahlschein unterschreiben
4. Briefwahl-Unterlagen abschicken oder abgeben
Nach Informationen der Rheinischen Post müssen Wähler, die die Briefwahl beantragen wollen, vor der Bundestagswahl 2025 gewisse Fristen beachten. Mehrere Landeswahlleiter mahnten schon, die Unterlagen möglichst früh anzufordern.
Briefwahl aus dem Ausland beantragen: Das muss zur Bundestagswahl 2025 beachtet werden
Die Bundesregierung informiert vor der Bundestagswahl 2025, dass Wähler, die die Briefwahl beantragt haben, ihre ausgefüllten Unterlagen spätestens drei Werktage vor der Wahl abzusenden. Sollten die Unterlagen nach 18 Uhr am Wahlsonntag bei der zuständigen Stelle eingehen, können sie für die Wahl nicht mehr berücksichtigt werden. Wählerinnen und Wähler im Ausland, die auf die Briefwahl angewiesen sind, müssen zudem längere Transportwege berücksichtigen. Für den Versand aus außereuropäischen Ländern wird daher Luftpost mit einem Priority-Aufkleber empfohlen. (fbu)
