Die Bundesregierung begrüßt die Entscheidung, den Friedensnobelpreis an Menschenrechtler aus Belarus, Russland und der Ukraine zu verleihen.
Berlin - Die Bundesregierung hat erfreut auf die Entscheidung reagiert, den Friedensnobelpreis an Menschenrechtler aus Belarus, Russland und der Ukraine zu verleihen. Diese Auszeichnung ehre «all jene, die mit enormen Mut und unter hohem Risiko für ihre Rechte und ihre Freiheit kämpfen», twitterte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Freitag. Auch der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner würdigte die drei Preisträger. Sie engagierten sich gegen die Unterdrückung und das Vorgehen gegen friedliche zivilgesellschaftliche Kräfte.
Der renommierteste Friedenspreis der Welt geht in diesem Jahr an den inhaftierten belarussischen Menschenrechtsanwalt Ales Bjaljazki, das ukrainische Center for Civil Liberties und an die russische Organisation Memorial. Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Jürgen Hardt (CDU), forderte vor diesem Hintergrund zusätzliche deutsche Hilfe für Memorial. «Die Bundesregierung muss diese mutigen Menschen noch besser unterstützen und zu diesem Zweck endlich wieder einen Russlandkoordinator als Ansprechpartner für die russische und belarussische Zivilgesellschaft im Auswärtigen Amt bestellen.» (dpa)