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Dänemark: 2021 wurden 2,7 Milliarden Euro im Kampf gegen Covid-19 ausgegeben

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Dänemark: 2021 wurden 2,7 Milliarden Euro im Kampf gegen Covid-19 ausgegeben

Der Kampf gegen die Corona-Pandemie hat das dänische Gesundheitswesen im vergangenen Jahr umgerechnet rund 2,7 Milliarden Euro gekostet.

Kopenhagen - Dies teilte die Statistikbehörde des Sechs-Millionen-Einwohner-Landes am Donnerstag mit. Die direkten Ausgaben im Zusammenhang mit Covid-19 umfassten insbesondere Tests, die Nachverfolgung von Infektionen und die Impfkampagne. Damit gab Dänemark fast vier Mal so viel aus wie im ersten Jahr der Pandemie. Insgesamt machten die dänischen Gesundheitsausgaben vergangenes Jahr 10,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Der Anteil der direkten Ausgaben für den Kampf gegen Covid-19 betrug 7,4 Prozent.

Corona: Klaus Stöhr findet steigende Inzidenz «irrelevant»

Den derzeitigen Anstieg der Corona-Fallzahlen in Deutschland sieht der Experte Klaus Stöhr gelassen. Im ZDF-«Morgenmagazin» sprach er am Donnerstag in Berlin von «irrelevanten Meldeinzidenzen». Man müsse auf die Entwicklung in den Krankenhäusern achten. «Und da sehen wir eigentlich gar keine Zunahme. Ganz im Gegenteil. Die Situation ist so entspannt, wie man es nur hoffen konnte für den Sommer. Und daran wird sich auch nichts dramatisch ändern», sagte Stöhr, der Mitglied im Sachverständigenausschuss zur wissenschaftlichen Beurteilung der staatlichen Corona-Beschränkungen ist.

Stöhr betonte, dass der breite, langandauernde Schutz für jede Person erst durch die Infektion komme. «Wer jetzt nach Masken ruft, das darf man immer nicht vergessen, der nimmt eigentlich auch den Menschen die Gelegenheit, sich langfristig mit dem Coronavirus zu arrangieren.» Zwar sollte man vor einer Infektion geimpft worden sein. Jeder der sich langfristig schützen wolle, müsse sich impfen lassen, sagte Stöhr. Aber erst die Kombination aus Impfung und Infektion bringe den «langen und sicheren Schutz». (dpa)

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