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FBI-Chef Patel streitet mit US-Demokraten wegen Epstein-Akten

Kash Patel verteidigt sich gegen Anschuldigungen im Repräsentantenhaus. Die Rolle von Donald Trump sorgt für Spannungen. Die Demokraten fordern Klarheit.

Washington, DC – FBI-Direktor Kash Patel wies am Mittwoch Behauptungen demokratischer Abgeordneter zurück, er würde Beweise aus den Ermittlungen gegen den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zurückhalten, und erklärte, das FBI habe alles veröffentlicht, was gesetzlich zulässig sei. Auf Fragen des Justizausschusses des Repräsentantenhauses hin behauptete Patel, das FBI habe keine „glaubwürdigen“ Beweise, die andere Personen in Epsteins Missbrauchsfällen mit jungen Frauen verwickeln würden.

Die lange Liste Jeffrey Epsteins: Donald Trump, Prinz Andrew und viele mehr

Foto von Jeffrey Epstein nach seiner Verhaftung
Der Fall rund um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wirft weiter zahlreiche unbeantwortete Fragen auf. Mit wem war der US-Investmentbanker befreundet, bevor er sich in einem New Yorker Gefängnis im August 2019 das Leben nahm? Welche Namen finden sich auf der angeblichen Liste, die die Regierung von Donald Trump nicht veröffentlichen will? Fakt ist lediglich, dass Jeffrey Epstein vor seiner Verhaftung Anfang der 2000er Jahre bestens vernetzt war in den Kreisen der US-Politik wie dem Showbusiness. Ein Blick auf alte Bekannte und Namen, die die nun mit Epstein in Verbindung gebracht werden. © dpa
Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell
Eine Schlüsselrolle im Skandal um Jeffrey Epstein spielt Ghislaine Maxwell. Die Tochter des bekannten britischen Verlegers Robert Maxwell (1923 bis 1991) war Anfang der 1990er nach New York gekommen. Dort traf sie Epstein auf einer Promi-Party und war zeitweise mit ihm liiert. Epsteins Umfeld beschrieb ihre Rolle in seinem Leben als eine Mischung aus Angestellter und bester Freundin. © dpa
Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell
Ghislaine Maxwell wurde am 29. Dezember 2021 wegen Sexualverbrechen an Minderjährigen schuldig gesprochen und am 28. Juni 2022 zu 20 Jahren Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe von 750.000 US-Dollar verurteilt. Seither sitzt sie im Gefängnis. Laut Urteil hatte sie eine zentrale Rolle beim Aufbau eines Rings zum sexuellen Missbrauch von Mädchen gespielt. © dpa
Palm Beach
Epstein soll zwischen 2002 und 2005 minderjährige Mädchen mit Geld angelockt und sexuell missbraucht haben, unter anderem in New York, auf seiner Privatinsel Little St. James in der Karibik und in Florida. Sein Haus in Palm Beach lag nicht weit von Donald Trumps Anwesen in Mar-a-Lago entfernt.  © Pedro Portal/Imago
Jeffrey Epstein West Palm Beach
Bereits 2008 hatte sich Epstein einem Prozess stellen müssen. Dabei handelte er zusammen mit seinem Rechtsanwalt Guy Lewis (rechts) einen Deal mit der Staatsanwaltschaft aus und konnte so einem Bundesverfahren entgehen. Epstein bekannte sich schuldig und saß ohne Verfahren vor einem Bundesgericht eine Gefängnisstrafe von 13 Monaten ab.  © Uma Sanghvi/Imago
Jeffrey Epstein Tod
Der Fall eskalierte endgültig 2019, als Epstein nach seiner erneuten Verhaftung tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden wurde. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich um Suizid handelte. Die Untersuchung der New Yorker Gerichtsmedizin stützte dies. Minister und hohe Beamte von drei US-Regierungen bekräftigten immer wieder, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass andere Personen an Epsteins Tod beteiligt waren. Dennoch halten sich Spekulationen hartnäckig – je nach politischer Ausrichtung wurden wahlweise die Clintons oder Donald Trump verdächtigt. Die Umstände nährten das Misstrauen: In der Todesnacht versäumten Wärter ihre Kontrollgänge, obwohl Epstein einen Monat zuvor bereits einen mutmaßlichen Suizidversuch unternommen hatte. © Spencer Platt/AFP
Donald Trump und Jeffrey Epstein
Der wohl berühmteste Name, der im Skandal um Jeffrey Epstein die Runde macht, ist der von Donald Trump. Der heutige US-Präsident war lange vor seiner Karriere eng befreundet mit dem Finanzier. Beide stammen aus New York und teilen laut Trump eine „Leidenschaft für schöne Frauen“.  © imago
Prinz Andrew in England
Prinz Andrew gilt ebenfalls als einstiger enger Vertrauter Jeffrey Epstein. Der Bruder von König Charles III. soll auf Epsteins berüchtigter Insel zu Gast gewesen sein und zudem auch dessen Partys in New York regelmäßig besucht haben. Eine der Hauptzeuginnen im Prozesse gegen Jeffrey Epstein, Virginia Roberts Giuffre, machte auch Prinz Andrew Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs. Die Ermittlungen wurden aber eingestellt, nachdem man sich außergerichtlich geeinigt hatte. Andrew selbst bestreitet alle Vorwürfe. © dpa
Melania Trump, Donald Trump und Heidi Klum posieren für die Kameras.
Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell sollen es auch gewesen sein, die Donald Trump mit Prinz Andrew bekannt machten. Begegnet sind sich die beiden laut einer Biografie über den britischen Royal auf einer Party des deutschen Models Heidi Klum. Im Bild zu sehen ist Klum in Begleitung von Donald Trump und seiner Ehefrau Melania auf einer Veranstaltung in New York im Jahr 2008. © imago
Ivanka Trump in Venedig
Auf alten Fotos, die im Zuge der Berichterstattung über den Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht wurden, tauchte auch Donald Trumps älteste Tochter Ivanka Trump auf. Die dreifache Mutter, hier mit Ehemann Jared Kushner auf der Hochzeit von Jeff Bezos in Venedig, begleitete ihren Vater 1992 offenbar zu der Eröffnung eines Cafés in New York. Laut den Aufnahmen war dort auch Jeffrey Epstein anwesend. © imago
Chuck Schumer zeigt Bild von Donald Trump und Jeffrey Epstein
In einem Interview im Jahr 2002 sprach Donald Trump über Jeffrey Epstein. „Ich kenne Jeff seit 15 Jahren. Ein toller Kerl“, so Trump gegenüber dem New York Magazine. „Es macht viel Spaß, mit ihm zusammen zu sein. Man sagt sogar, dass er schöne Frauen genauso mag wie ich, und viele von ihnen sind eher jünger.“ Dieses Zitat nutzten wiederum die Demokraten, namentlich Chuck Schumer, um den heutigen Präsidenten Vorwürfe der Komplizenschaft mit Epstein zu machen. © afp
Donald Trump und Pam Bondi
Dass seine Verwicklung im Fall von Jeffrey Epstein aber verfing, lag nicht am Aufschrei der Demokraten. Verantwortlich sind wohl eher Donald Trump und sein Team selbst. Sie waren es, die seit Beginn der politischen Karriere Trumps die Gerüchte befeuerten und die Causa Epstein zur Verschwörung der Demokraten erklärten. Trumps Justizministerin Pam Bondi versprach, nach dem Wahlsieg alle Listen und Akten zu Epstein zu veröffentlichen. „Ich habe die Liste auf meinem Schreibtisch liegen“, so Bondi öffentlichkeitswirksam. © afp
Trump und die Epstein Akten
Tatsächlich lud Pam Bondi kurz darauf eine Gruppe handverlesener rechter Influencerinnen und Influencer ins Weiße Haus ein. Dort übergab die Justizministerin den Social-Media-Persönlichkeiten wie Rogan O‘Handley, Chaya Raichik und Liz Wheeler Ordner mit dem Titel „Die Epstein-Akten: Phase 1“. Doch nach anfänglicher Begeisterung war die folgende Enttäuschung umso größer. Der Ordner enthielt ausschließlich bereits bekannte Fakten und keinerlei neue Informationen. Die MAGA-Welt war entsetzt. © imago
Kritik an Trump wegen Epstein in Washington
Zahlreiche Verbündete Donald Trumps kritisierten seine Administration für das Zurückhalten der angeblichen Epstein-Liste und warfen ihr vor, ihr Versprechen nicht einzuhalten. Trump selbst bemühte sich um Ablenkung und erklärte Epstein und den Skandal rund um seinen alten Freund für Schnee von gestern. Doch weder seine Basis noch seine Gegner ließen sich von dem Thema abbringen. Immer mehr Banner und Lichtinstallationen wie diese tauchten rund um Trumps Amtssitz, dem Weißen Haus in Washington, auf. © imago
Bill Clinton redet
Wie auch immer die Liste von Jeffrey Epsteins Freunden und Vertrauten aussehen mag, neben Donald Trump wird sein Name mit großer Sicherheit dort zu finden sein: Bill Clinton, ehemaliger Präsident der USA und Bekannter des verurteilten und toten Finanziers. Clinton soll Gast auf Epsteins Partys und Passagier an Bord seiner Privatflugzeuge gewesen sein. In den Gerichtsakten taucht sein Name Dutzende Male auf. Die Passagen enthalten aber keine Beweise zu illegalem Verhalten des ehemaligen Präsidenten. © imago
Hillary Clinton
Im US-Wahlkampf zur Wahl 2016 bemühte Donald Trump sich, Bill Clintons Ehefrau Hillary Clinton in die Epstein-Affäre zu verstricken. Davon erhoffte sich der damalige Kandidat der Republikaner einen Vorteil im Kampf gegen seine Konkurrentin der Demokraten. Der Plan ging vorerst auf: Trump gewann die Wahl 2016 gegen Clinton und zog zur großen Überraschung ins Weiße Haus ein. © imago
Robert F. Kennedy Jr
Auf Epsteins Liste könnte sich auch sein Name finden: Robert F. Kennedy Jr. Der Neffe des einstigen US-Präsidenten John F. Kennedy fungiert in der Administration von Donald Trump als Gesundheitsminister und hatte sich zuvor als Impfgegner einen Namen gemacht. Kennedy Jr. gab zu, mehrfach mit Epsteins Privatjets geflogen zu sein. Vom Kindesmissbrauch seines damaligen Bekannten habe er aber nichts mitbekommen, so Kennedy Jr. heute. © imago
Bill Richardson und Barack Obama
Aus dem Lager der Demokraten finden sich weitere Namen auf der angeblichen Liste Jeffrey Epsteins. Darunter Bill Richardson (Archivbild). Der ehemalige US-Diplomat in der Administration Barack Obamas und Gouverneur des Bundesstaates New Mexico soll ebenfalls verwickelt und sowohl mit Epstein als auch mit Ghislaine Maxwell bekannt gewesen sein. Richardson starb im September 2024 im Alter von 75 Jahren. © imago
Andrew Cuomo
Der nächste Gouverneur, der in den Fall rund um Jeffrey Epstein verwickelt sein soll, ist Andrew Cuomo. Er war für die Demokraten Gouverneur des Bundesstaates New York und scheiterte unlängst bei den Vorwahlen seiner Partei für die Wahl des Bürgermeisters der Ostküsten-Metropole. Laut dem Boulevardmagazin New York Post war auch er gut bekannt und eng vernetzt mit Epstein. © imago
Bill und Melinda Gates
Multimillardär und Microsoft-Gründer Bill Gates verbindet eine lange Beziehung zu Jeffrey Epstein. Unbestätigten Berichten zufolge versuchte Epstein im Jahr 2017, Gates wegen einer angeblichen Affäre mit einer russischen Bridge-Spielerin zu erpressen. Gates selbst hat seine Beziehung zu Epstein zugegeben und sie „töricht“ genannt. Seine Ex-Frau Melinda räumte in einem Interview ein, dass die Verbindung ihres Mannes zu dem Finanzier einer der Gründe gewesen sei, warum sie schließlich die Scheidung eingereicht habe. © imago
Alan Dershowitz
In den bislang veröffentlichten Unterlagen im Fall Epstein wird unter anderem sein Anwalt, Alan Dershowitz, erwähnt. Epstein soll dem ehemaligen Professor der Harvard-Universität Minderjährige zum Sex angeboten haben. Dershowitz soll außerdem Zeuge gewesen sein, als Epstein und seine Komplizen sich an Minderjährigen vergingen. Dershowitz bestreitet die Vorwürfe. „Natürlich bin ich auf der Liste. Ich war sein Anwalt“, begründete er die Verbindungen zu Epstein. © dpa
Bruce Willis
Unter den zahlreichen Schauspielern, Hollywood-Stars und sonstigen Promis auf der mutmaßlichen Liste Jeffrey Epsteins wird auch Bruce Willis vermutet. Der 70 Jahre und an Demenz erkrankte US-Schauspieler soll während seiner aktiven Karriere Kontakt mit Epstein gehabt haben. Direkte Vorwürfe, dass er am organisierten Missbrauch Minderjähriger, den Epstein und seine Gehilfin Ghislaine Maxwell aufbauten, beteiligt gewesen sein soll, gibt es nicht. © dpa
Cameron Diaz und Brigitte Macron
In den Epstein-Skandal wurde auch Schauspielerin Cameron Diaz (r.), hier mit Brigitte Macron, Ehefrau des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, gezogen. Die 51-Jährige bestreitet jedoch alle Anschuldigungen. „Cameron hat Jeffrey Epstein weder getroffen, noch war sie jemals am selben Ort wie er oder hatte irgendeine Verbindung zu ihm“, erklärte eine Sprecherin. Jeffrey Epstein soll laut den veröffentlichten Unterlagen damit geprahlt haben, engen Kontakt zu Schauspielerinnen wie Diaz unterhalten zu haben. © imago
Michael Jackson
Bereits im Januar 2024 wurde bekannt, dass auch der Name von Michael Jackson in den Gerichtsdokumenten auftaucht. Der Name des „King of Pop“ wurde bei einer Befragung erwähnt. Sie habe ihn in Epsteins Haus in Palm Beach getroffen, sagte eine Zeugin damals aus. Die Zeugin beschuldigte Jackson jedoch nicht eines Verbrechens oder Fehlverhaltens. © Bernd Settnik/dpa
Naomi Campbell und Prinz Charles
Aus den Namensnennungen der Prominenten in den Gerichtsakten zum Epstein-Fall lässt sich letztlich nur die einmalige Anwesenheit bei einer Veranstaltung Epsteins ableiten. Das betrifft wohl auch das Supermodel Naomi Campbell (hier 2018 mit Charles. der damals noch Prinz war).  © Joe Giddens/dpa

Patel wich jedoch der Frage aus, wie prominent der Name von Präsident Donald Trump in den Ermittlungsakten zu diesem Fall vorkomme. Er sagte, er habe nie direkt mit dem Präsidenten über die Epstein-Akten gesprochen. Er räumte ein, dass er nicht alle Beweise, die das FBI gesammelt habe, persönlich geprüft habe.

Patel: Mehr zu Epstein veröffentlicht als Biden oder Obama

„Alle Behauptungen, ich sei Teil einer Vertuschungsaktion zum Schutz von Kinderhandel und Opfern von Menschenhandel und Sexualstraftaten, sind offensichtlich falsch“, so Patel. „Wir haben mehr Material veröffentlicht als alle anderen zuvor“, sagte er. „Die Biden-Regierung und die Obama-Regierung hatten die Möglichkeit, genau dieses Material zu veröffentlichen. Sie haben es nie getan.“

Die Demokraten im Repräsentantenhaus kamen jedoch immer wieder auf Fragen zu Trump zurück. Patel bestand darauf, dass er keine glaubwürdigen Beweise im Zusammenhang mit dem Präsidenten zurückgehalten habe. Trump, ein ehemaliger Freund von Epstein, hat jegliche Kenntnis von Epsteins kriminellen Aktivitäten bestritten.

Der Direktor des Federal Bureau of Investigation, Kash Patel, sagt am 17. September 2025 vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses in Washington, DC, aus.

„Es ist nichts Neues, dass Epstein Donald Trump kannte, denn Donald Trump hat Epstein aus seinem Club geworfen, weil er ein Widerling war“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Abigail Jackson, in einer Erklärung. „Die Demokraten und die Medien wussten seit Jahren über Epstein und seine Opfer Bescheid und haben nichts unternommen, um ihnen zu helfen, während Präsident Trump Transparenz forderte und diese nun mit Tausenden von Seiten an Dokumenten liefert.“

Verbaler Schlagabtausch zwischen Kash Patel und Demokraten wegen Trump im Epstein-Fall

Die Anhörung am Mittwoch war der zweite Tag der Kongressanhörung für Patel, dessen siebenmonatige Amtszeit als FBI-Direktor von mehreren Kontroversen geprägt war. Infrage stand auch seine Zukunft in der Position. In einer umstrittenen Anhörung des Senatsausschusses für Justiz am Dienstag wies der Direktor Kritik an seiner Entlassung zahlreicher Agenten und hochrangiger FBI-Führungskräfte sowie an Fehlern während der Ermittlungen zum Mord an dem konservativen Aktivisten Charlie Kirk zurück.

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Wie schon in diesem früheren Verfahren schlug Patel auch bei der Anhörung im Repräsentantenhaus am Mittwoch einen trotzigen Ton an. Er wies Fragen der Demokraten wiederholt als „widerwärtig“ zurück, da sie auf falschen Prämissen beruhten und nur dazu dienen würden, virale Medienmomente zu erzielen. „Sie verbergen die Epstein-Akten, Herr Patel. Sie sind Teil der Vertuschung“, warf ihm der demokratische Abgeordnete Dan Goldman aus New York vor. Patel konterte und bezeichnete die Anschuldigung als „offensichtlich und kategorisch falsch“.

„Ihre Fixierung auf diese Angelegenheit und Ihre unbegründeten Anschuldigungen, ich würde Kinderschänder verstecken, sind widerlich“, sagte er später in einer hitzigen Auseinandersetzung zu dem demokratischen Abgeordneten Eric Swalwell aus Kalifornien. Patel fügte später hinzu: „Ich werde Ihre Terminologie übernehmen und Ihre gesamte Karriere als Bullshit bezeichnen.“ Trotz dieser Schärfe gelang es den Demokraten, Patel einige Antworten zur Epstein-Untersuchung zu entlocken – eine Angelegenheit, die das Repräsentantenhaus seit Wochen spaltet.

Kash Patel will Untersuchung wegen vermeintlicher Fälschung einleiten

Die Republikaner, die zunehmendem Druck von ihrer Basis und einigen Mitgliedern ihrer Fraktion ausgesetzt waren, forderten letzten Monat widerwillig die Justizbehörde auf, ihre Epstein-Akten vorzulegen. Und die Demokraten haben die Spaltungen, die diese Angelegenheit innerhalb der Republikanischen Partei offenbart hat, eifrig aufgegriffen, um politischen Druck auf ihre Rivalen auszuüben.

Der demokratische Abgeordnete Jared Moskowitz aus Florida widersprach am Mittwoch Trumps Behauptung, dass seine Unterschrift auf einer sexuell anzüglichen Geburtstagsnotiz an Epstein aus dem Jahr 2003 gefälscht worden sei. Die Nachricht, einschließlich einer Zeichnung einer nackten Frau, die vermeintlich die Handschrift des Präsidenten trägt, war in einem Buch enthalten, das zu Epsteins 50. Geburtstag zusammengestellt wurde. Epsteins Nachlass stellte auf gerichtliche Anordnung eine Kopie des Buches zur Verfügung und übergab sie letzte Woche dem Kongress.

„Werden Sie eine Untersuchung gegen den Nachlass von Epstein einleiten, weil er ein gefälschtes Dokument mit der Unterschrift des Präsidenten veröffentlicht hat, das ihn mit dem weltweit größten Pädophilenring in Verbindung bringt?“, fragte Moskowitz Patel. „Sicher. Das werde ich tun“, antwortete Patel.

Patel verpflichtete das FBI außerdem zu weiteren Treffen mit Epsteins Anklägern, die erklärt haben, dass sie das Gefühl haben, dass ihre Vorwürfe über die Beteiligung anderer Personen nie vollständig untersucht worden sind. Er vermied es jedoch zu sagen, dass er sich persönlich mit ihnen treffen würde.

Zum Autor

Jeremy Roebuck berichtet für die Washington Post über das Justizministerium und das FBI. Senden Sie ihm vertrauliche Hinweise über Signal an jeremyroebuck.04.

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Dieser Artikel war zuerst am 18. September 2025 in englischer Sprache bei der „Washingtonpost.com“ erschienen – im Zuge einer Kooperation steht er nun in Übersetzung auch den Lesern der IPPEN.MEDIA-Portale zur Verfügung.

Rubriklistenbild: © Anadolu Nathan Posner/Imago

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