„Unanständige Art“

Teil geheimer Dokumente? Trump gibt mit angeblichem Wissen über Macron an

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Der ehemalige US-Präsident Donald Trump
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Donald Trump besaß über mehrere Monate streng geheime Dokumente. Unter anderem gehört dazu wohl Material über Emmanuel Macron, was für Aufregung in Frankreich führte.

Washington, DC/ Paris - Donald Trump befindet sich seit Tagen wieder im Mittelpunkt. Vor einigen Tagen nannte der amtierende US-Präsident, Joe Biden, einige Trump-Anhänger „semi-facists“. Bei einer Rede sagte Biden zudem: „Donald Trump und die Maga-Republikaner verkörpern einen Extremismus, der die Fundamente unserer Republik bedroht“. Zusätzlich wurde vor kurzer Zeit eines von Trumps Anwesen vom FBI durchsucht. Dabei wurden eine Vielzahl von Dokumenten gefunden, die streng geheim sind. Der ehemalige Präsident könnte sich durch seine Handlungen möglicherweise strafbar gemacht haben. Unter den Dokumenten, die gefunden wurden, habe sich unter anderem Material über den französischen Präsidenten Emmanuel Macron befunden.

Donald Trump: Ex-Präsident gab wohl mit Informationen über Macron an

Trump habe gegenüber engen Vertrauten angeblich damit angegeben haben, geheime Details über das Liebesleben des französischen Präsidenten zu kennen. Der ehemalige Präsident habe von Macrons „unanständiger Art“ gesprochen. Diese Unterhaltungen hätten sich sowohl während der Präsidentschaft Trumps, als auch nach seiner Amtszeit stattgefunden, wie Rolling Stone berichtete. Die amerikanische Publikation berief sich auf zwei anonyme Quellen aus Trumps Umfeld. Gewisse Details habe Trump anscheinend durch seine Geheimdienste erhalten, hieß es weiter.

Donald Trump: Ex-Präsident sorgt für Aufregung in Frankreich

Allein der Umstand, dass Trump wohl unter anderem ein Dokument besaß, welches von Macron handelt, schlug Wellen in Frankreich und den USA. Rolling Stone zufolge hätten Trumps vorherige Bemerkungen über den französischen Präsidenten die Sorgen in Frankreich nur verstärkt: „Sowohl französische als auch amerikanische Behörden versuchen herauszufinden, was genau Trump bezüglich Macron und der französischen Regierung in der Hand hat und ob es um heikle Dokumente handelt“, sagte eine Quelle gegenüber dem Magazin.

Die französische Botschaft in Washington, DC betonte jedoch, nicht von der Biden-Regierung über die Inhalte des Dokuments informiert geworden zu sein. Trump und Macron hatten ohnehin ihre Differenzen. Laut Rolling Stone hatte Trump den französischen Präsidenten in der Vergangenheit als „pain in the ass“ bezeichnet. (lp)

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