Es wird spekuliert, dass Präsident Donald Trump eine dritte Amtszeit im Weißen Haus anstreben wird.
Washington DC - Der amerikanische Präsident Donald Trump hat ausgeschlossen, 2028 als Vizepräsident anzutreten. Dies war als Teil eines Plans unter anderem von Steve Bannon kolportiert worden, um sich eine dritte Amtszeit zu sichern. Für US-Präsidenten gilt eine verfassungsmäßige Begrenzung auf zwei Amtszeiten.
„Das dürfte ich tun“, sagte Donald Trump am frühen Montagmorgen zu Reportern an Bord der Air Force One, während er nach Japan reiste. Doch Trump fügte mit Blick auf die Möglichkeit einer Kanditatur als Vizepräsident bei der US-Wahl 2028 hinzu: „Dennoch schließe ich das aus, denn das ist zu abgebrüht. Ich glaube, die Leute würden das nicht schätzen. Es ist zu trickreich. Das wäre nicht richtig.“
Donald Trump und eine dritte Amtszeit: Republikaner suchen Wege
Innerhalb der Partei der Republikaner wird regelmäßig gefordert, Donald Trump eine dritte Amtszeit zu ermöglichen. Die US-Verfassung verbietet diese Möglichkeit ausdrücklich, doch laut Republikanern könnte es dennoch juristische Wege geben. Ein häufiger genannter Ansatz ist, dass Trump als Kandidat für das Vizepräsidentenamt antritt und nach den Wahlen das Präsidentenamt übernimmt. Trump scheint diese Route nun jedoch auszuschließen.
Er selbst hat bereits mehrfach betont, dass eine dritte Amtszeit unwahrscheinlich sei, aber er hat sie nie ganz als Option ausgeschlossen. Allerdings gibt es nicht nur eine rechtliche Hürde, auch sein fortgeschrittenes Alter macht eine dritte Amtszeit äußerst unwahrscheinlich. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com)