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Reaktionen auf den neuen Papst: „Ein Krieg der Kirche gegen Trump!"

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Die Wahl von Leo XIV. verzückt die katholische Welt. Doch das Umfeld Trump reagiert mit wütender Kritik. Die Reaktionen auf den neuen Papst im Ticker.

Update, 11.04 Uhr: In einer Diskussionsrunde auf CNN lobte Radiomoderator Ben Ferguson die Reaktion Donald Trumps auf den neuen Papst. „Einige Leute sollten heute Abend Präsident Donald Trump für die Art und Weise, wie er reagiert hat, Anerkennung zollen“, so Ferguson.

Update, 08.35 Uhr: Aus dem Kreis rund um Donald Trump kommen eher abfällige Reaktionen auf den neuen Papst. „Er ist anti-Trump, anti-MAGA, für offene Grenzen und ein totaler Marxist“, schrieb Laura Loomer in den sozialen Medien. Die rechtsradikale Influencerin gilt als enge Vertraute Trumps. Und sie ist nicht die Einzige aus dem Team Trump, die mit dem neuen Oberhaupt der katholischen Kirche so ihre Probleme hat.

Das gilt auch für Alex Jones. Der mehrfach vorbestrafte Verschwörungstheoretiker sprach in seiner Show mit Leo Zagami, einem angeblichen Insider aus dem Vatikan und Autor eines Buches über die Illuminati, der zum neuen Papst sagte: „Er ist schlimmer als Franziskus. Es wird einen Krieg der Kirche gegen Trump geben.“

Update, 22.39 Uhr: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nannte die Wahl des US-Kardinals zum Papst einen „historischen Moment“ für die katholische Kirche. Er hoffe, dass das „neue Pontifikat Frieden und Hoffnung bringt“, schrieb Macron auf X.

Internationale Reaktionen auf den neuen Papst: Putin zuversichtlich für „konstuktiven Dialog“

Update, 22 Uhr: Auch Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich zum neuen Papst Leo XIV. geäußert. In einer vom Kreml veröffentlichten Erklärung heißt es: „Ich bin zuversichtlich, dass sich der konstruktive Dialog und die Interaktion zwischen Russland und dem Vatikan auf der Grundlage der christlichen Werte, die uns verbinden, weiter entwickeln werden.“

Reaktionen zum neuen Papst Leo XIV.: Vance gratuliert – „Gott segne ihn!“

Update, 21.04 Uhr: Nach der freudigen Reaktion von US-Präsident Donald Trump hat auch US-Vize JD Vance dem neuen Papst Leo XIV. gratuliert. „Ich bin sicher, dass Millionen amerikanischer Katholiken und anderer Christen für seine erfolgreiche Arbeit an der Spitze der Kirche beten werden“, schrieb der Republikaner in einem kurzen Post auf der Plattform X. „Gott segne ihn!“ Vance ist als Erwachsener zum katholischen Glauben konvertiert und wurde 2019 getauft. Er hatte Papst Franziskus noch am Tag vor seinem Tod im Vatikan zu einem Gespräch getroffen.

Update, 20.08 Uhr: Nach den Reaktionen von Regierungschefs wie Trump und Merz richtet sich auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an den Sieger der Papst-Wahl: „Wir wünschen, dass sein Pontifikat von Weisheit und Stärke geleitet sein möge, während er die katholische Gemeinschaft führt und die Welt durch sein Engagement für Frieden und Dialog inspiriert.“

Reaktionen zum neuen Papst: Sánchez hofft auf Beitrag zu „Verteidigung der Menschenrechte“

Update, 19.57 Uhr: Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez hat der katholischen Kirche zur Wahl des US-Amerikaners Robert Prevost zum neuen Papst gratuliert. „Herzlichen Glückwunsch an die gesamte katholische Kirche zur Wahl des neuen Papstes Leo XIV. zum Pontifex“, schrieb der Sozialist auf der Plattform X. „Möge sein Pontifikat dazu beitragen, den Dialog und die Verteidigung der Menschenrechte in einer Welt zu stärken, die Hoffnung und Einheit braucht“, fügte der Regierungschef Spaniens hinzu, ein Land, in dem sich eine große Mehrheit der rund 49 Millionen Einwohner zum katholischen Glauben bekennt.

Update, 19.41 Uhr: Als einer der ersten hat auch Bundeskanzler Friedrich Merz dem neuen Papst gratuliert. „Zu Ihrer Wahl zum Oberhaupt der Katholischen Kirche gratuliere ich Ihnen sehr herzlich“, erklärte Merz am Donnerstag laut Bericht der Nachrichtenagentur AFP. Der Papst sei für viele Menschen „ein Anker für Gerechtigkeit und Versöhnung“.

Papst-Wahl: Reaktionen auf den Sieger – Trump feiert „ersten amerikanischen Papst“

Update, 19.26 Uhr: Der US-Amerikaner Robert Prevost ist neuer Papst. Er wird Papst Leo XIV. heißen. Dies teilte Kardinal Dominique Mamberti nach dem Konklave auf dem Balkon des Petersplatzes mit. Kurz nach Bekanntgabe erfolgen bereits die ersten Reaktionen aus den USA.

Präsident Donald Trump schreibt auf seiner Plattform Truth Social: „Es ist eine große Ehre, zu wissen, dass er der erste amerikanische Papst ist. Was für eine Aufregung und was für eine große Ehre für unser Land.“ Dem neuen Papst gratuliert Trump und fügt hinzu: „Ich freue mich darauf, Papst Leo XIV. zu treffen. Es wird ein sehr bedeutsamer Moment sein!“

Papst Leo XIV und Donald Trump: Folgt ein baldiges Treffen der beiden US-Amerikaner?

Reaktionen auf Papst-Wahl: Jubel auf dem Petersplatz in Rom – nach weißem Rauch

Update, 18.17 Uhr: Die katholische Kirche hat einen neuen Papst. Aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle im Vatikan stieg weißer Rauch auf. Auf dem Petersplatz, wo gut 15.000 Menschen warteten, brach als Reaktion kurz nach 18 Uhr lauter Jubel aus. Vom Petersdom läuteten die Glocken.

Nun wird es noch etwas dauern, bis der Name des neuen Oberhaupts von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken bekannt wird. Nach dem Ritus der katholischen Kirche wird der neue Papst jetzt in Weiß eingekleidet. Alle Kardinäle schwören ihm Gehorsam. Nach einem gemeinsamen Gebet geht es zur Mittelloggia des Petersdoms. Dort wird das „Habemus Papam“ (Wir haben einen Papst) verkündet – und auch der Name. 

Papst-Wahl: 133 Kardinäle in der sixtinischen Kapelle

Erstmeldung: Vatikan – Heute beginnt die Suche nach einem neuen Papst. Nach dem Tod von Papst Franziskus, treten ab dem 7. Mai 133 Kardinäle in der sixtinischen Kapelle im Stadtstaat Vatikan zusammen, um ein neues Oberhaupt der katholischen Kirche zu ernennen. Das sogenannte Konklave kann dabei mehrere Tage andauern, wie der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Papst-Beerdigung in Rom: Trump trägt blau, Selenskyj im Anzug

Mit schwarzem Kopftuch: Melania Trump mit ihrem Mann, US-Präsident Donald Trump, bei der Trauerfeier zum Begräbnis von Papst Franziskus im Vatikan. Die First Lady der USA feierte an dem Tag auch ihren 55. Geburtstag.
Mit schwarzem Kopftuch: Melania Trump mit ihrem Mann, US-Präsident Donald Trump, bei der Trauerfeier zum Begräbnis von Papst Franziskus im Vatikan. Die First Lady der USA feierte an dem Tag auch ihren 55. Geburtstag.  © IMAGO/Markus Ulmer
Die italienische Regierungschefin Georgia Meloni mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Samstag beim Papst-Begräbnis in Rom.
Die italienische Regierungschefin Georgia Meloni mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Samstag beim Papst-Begräbnis in Rom. © Handout / UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE / AFP
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit Ehefrau Brigitte Macron bei der Trauerfeier für Papst Franziskus in Rom.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit Ehefrau Brigitte Macron bei der Trauerfeier für Papst Franziskus in Rom. © IMAGO/Anna Maria Tinghino
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und die ukrainische First Lady Olena Selenska bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und die ukrainische First Lady Olena Selenska bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz. © Michael Kappeler/dpa
Der ungarische Staatschef Viktor Orban mit Ehefrau Aniko Levai bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
Der ungarische Staatschef Viktor Orban mit Ehefrau Aniko Levai bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.  © IMAGO/Anna Maria Tinghino
Donald Trump (l.) neben seiner Frau Melania sowie König Felipe VI. (2.v.r.) und Königin Letizia (r.) auf der Trauerfeier für Papst Franziskus in Rom. Auffällig war, dass Trump fast der einzige war, der anstatt eines schwarzen einen dunkelblauen Anzug trug.
Donald Trump (l.) neben seiner Frau Melania sowie König Felipe VI. (2.v.r.) und Königin Letizia (r.) auf der Trauerfeier für Papst Franziskus in Rom. Auffällig war, dass Trump fast der einzige war, der anstatt eines schwarzen einen dunkelblauen Anzug trug.  © IMAGO/Markus Ulmer
Der britische Premier Keir Starmer mit Ehefrau Victoria Starmer bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
Der britische Premier Keir Starmer mit Ehefrau Victoria Starmer bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.  © IMAGO/Anna Maria Tinghino
Der ehemalige US-Präsident Joe Biden mit Ehefrau Jill Biden bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
Der ehemalige US-Präsident Joe Biden mit Ehefrau Jill Biden bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.  © IMAGO/Anna Maria Tinghino
Karina Milei mit ihrem Bruder Javier Milei, Staatschef von Argentinien, bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
Karina Milei mit ihrem Bruder Javier Milei, Staatschef von Argentinien, bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.  © IMAGO/Anna Maria Tinghino
Prinz William von Wales (Mitte) und Bundeskanzler Olaf Scholz (r.) bei der Trauerfeier für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom.
Prinz William von Wales (Mitte) und Bundeskanzler Olaf Scholz (r.) bei der Trauerfeier für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom. © IMAGO/Markus Ulmer
US-Präsident Donald Trump (r.) und der finnische Präsident Alexander Stubb unterhalten sich bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
US-Präsident Donald Trump (r.) und der finnische Präsident Alexander Stubb unterhalten sich bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.  © Michael Kappeler/dpa
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (l.) kommt an auf dem Petersplatz. Auch sie wohnt dem Trauergottesdienst für Papst Franziskus in Rom bei.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (l.) kommt an auf dem Petersplatz. Auch sie wohnt dem Trauergottesdienst für Papst Franziskus in Rom bei.  © Filippo Monteforte/AFP
Aus Deutschland zu Gast bei der Papst-Beerdigung (v.l.): Anke Rehlinger (SPD), Ministerpräsidentin des Saarlands, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), sowie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.r.) und Ehefrau Elke Büdenbender.
Aus Deutschland zu Gast bei der Papst-Beerdigung (v.l.): Anke Rehlinger (SPD), Ministerpräsidentin des Saarlands, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), sowie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.r.) und Ehefrau Elke Büdenbender.  © Michael Kappeler/dpa
Papst Franziskus hält den Hirtenstab, als er nach einer Messe im Petersdom im Vatikan anlässlich des Dreikönigstages. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche starb nach Angaben des Vatikans am Ostermontag im Alter von 88 Jahren.
Papst Franziskus ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche starb nach Angaben des Vatikans am Ostermontag. Während seiner Amtszeit hatte er so manchen namhaften Politiker zu Gast. Wer alles seine Trauer bekundete, und wer sein Kommen zum Begräbnis bestätigte, zeigen die folgenden Fotos.  © Andrew Medichini/picture alliance/dpa/AP
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat seine Teilnahme an der Beisetzung des Papstes angekündigt. Entschlossen erklärte er: „Wir werden bei der Beerdigung des Papstes sein, wie es sich gehört.“ © LUDOVIC MARIN/AFP
Bundeskanzler Scholz zu Besuch beim Papst in Rom
Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz wird gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Rom reisen. Der konfessionslose Politiker traf im März 2024 auf den Pontifex, und überreichte ihm damals den offiziellen Ball der Heim-EM, sowie eine Porzellanfigur. Scholz erhielt von Franziskus eine Bronzeskulptur mit dem Titel „Soziale Liebe“.  © --/Vatican Media/dpa
Friedrich Merz
Ebenfalls nicht an der Beisetzung teilnehmen, wird der kommende Bundeskanzler Friedrich Merz. In Bezug auf den Papst schreibt er „Franziskus wird in Erinnerung bleiben für seinen unermüdlichen Einsatz für die Schwächsten der Gesellschaft, für Gerechtigkeit und Versöhnung“, so Merz. © Boris Roessler/dpa
Vor der Präsidentenwahl in Argentinien
Javier Milei, der Präsident von Franziskus‘ Heimatland Argentinien, reist zum Gottesdienst. Zuvor lagen Papst und Präsident im Streit. Vor seinem Amtsantritt bezeichnete Milei, Franziskus als „Vertreter des Bösen auf Erden“. Die Nachricht über den Tod des Pontifex ließ auch Milei versöhnliche Töne anschlagen. Er zeigte sich betrübt über den Verlust und lobte die Güte und Weisheit von Franziskus. © Natacha Pisarenko/AP/dpa
US-Präsident Barack Obama, links, trifft sich mit Papst Franziskus am 27. März 2014 im Vatikan. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche starb laut Vatikan am Ostermontag im Alter von 88 Jahren.
US-Präsident Barack Obama traf Papst Franziskus bereits 2014 im Vatikan. Gemeinsam mit Frau Michelle würdigte er Franziskus als „unscheinbaren Anführer, der uns dazu brachte, bessere Menschen sein zu wollen.“  © Pablo Martinez Monsivais/ picture alliance/dpa/AP
Massud Peseschkian, Präsident des Iran
Auch Massud Peseschkian, Präsident des Iran, hat seine Kondolenzbotschaft übermittelt: „Papst Franziskus hat sein Leben der Förderung der Lehren Christi von Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit und interreligiösem Dialog gewidmet.“  © Atta Kenare/AFP
US-Vizepräsident Vance beim Papst im Vatikan
US-Vizepräsident Vance traf sich noch am Ostersonntag mit Papst Franziskus. Er schreibt nun: „Mein Mitgefühl gilt den Millionen von Christen in der ganzen Welt, die ihn geliebt haben. Ich […] werde mich immer an die Predigt erinnern, die er in den ersten Tagen von Covid gehalten hat. Sie war wirklich sehr schön.“ Ob Trumps Vize zur Beisetzung erscheint, steht noch aus.  © Vatican Media/Vatican Media/AP/dpa
Bayern, München: Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident (CSU), hängt ein Kreuz im Eingangsbereich der bayerischen Staatskanzlei auf. (zu dpa „Das war 2018 - ein bayerischer Rückblick“ vom 28.12.2018) Foto: Peter Kneffel/dpa
Auch der bayrische Ministerpräsident Markus Söder, bekundete seine Trauer für Papst Franziskus. „Ein großer Mahner für Frieden und Versöhnung ist von uns gegangen. Ausgerechnet an Ostern – einer ganz besonderen Zeit im Zeichen des Abschieds, der Trauer und der Auferstehung“ so schreibt der gläubige Protestant auf X. (Archivbild)  © Peter Kneffel/ picture alliance/ dpa
Papst empfängt König Charles und Königin Camilla im Vatikan
Im April empfing der Papst König Charles und Königin Camilla. In einem offenen Brief würdigten sie schweren Herzens seinen unermüdlichen Einsatz für die Menschen und sein Mitgefühl. Der König erklärte, sie seien zwar „tief betrübt“, doch ihre Trauer sei „etwas gelindert“ worden. Der Papst konnte am Sonntag, bevor er im Alter von 88 Jahren starb, noch einen Ostergruß an die Welt richten. © -/Vatican Media/dpa
Papst Franziskus
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte den Papst als einen „Mann des Friedens“. Er kündigte sein Kommen zur Beisetzung im Vatikan an. Dort wird er voraussichtlich unter anderem mit Olaf Scholz und Ursula von der Leyen teilnehmen. Steinmeier schloss seinen Brief, mit den Worten: „Wir alle können dankbar sein für Franziskus und sein segensreiches Wirken“. © Evandro Inetti/ZUMA Wire/dpa
Der russische Präsident Wladimir Putin und Papst Franziskus am 25. November 2013.
Bereits am 25. November 2013 trafen der russische Präsident Wladimir Putin und Papst Franziskus aufeinander. Nach Informationen des Spiegels werde Wladimir Putin nicht an der Beisetzung von Papst Franziskus teilnehmen – so Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Zur Beisetzung werden unter anderem Wolodymyr Selenskyj, Donald Trump und Ursula von der Leyen erwartet. © imago stock&people/xim.gs international
Julia Klöckner
Auch die frisch gewählte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner versetzte der Tod des Pontifex in tiefe Trauer: „Papst Franziskus verstand es in einzigartiger Weise, Brücken zu bauen – zwischen Religionen, Kulturen und verfeindeten Parteien“, so die Katholikin von der CDU. © Kay Nietfeld/dpa
Papst Franziskus und Andrzej Duda in der Wawel Kathedrale in Krakau KRAKOW Papst Franziskus PREZYDEN 2016
Auch Polens rechtsnationaler Präsident, Andrzej Duda, kündigte sich bereits für die Bestattung am Samstag an. Er erklärte den Tag der Beisetzung außerdem zu einem Tag der nationalen Trauer Polens. Papst Franziskus und Andrzej Duda trafen sich 2016 in der Krakauer Wawel Kathedrale.  ©  IMAGO / newspix
Britischer Premierminister Keir Starmer
Der britische Premierminister Keir Starmer bekundete auf X seine Trauer. Er lobte dessen „unermüdlichen Einsatz für eine gerechtere Welt welcher ein bleibendes Vermächtnis hinterlassen wird.“ Weiter sprach der Premierminister sein aufrichtiges Beileid aus. Starmer kündigte sein Kommen für die Beisetzung am Samstag bereits an.  © Alastair Grant/AP POOL/AP/dpa
Chinas Außenamtssprecher Guo Jiakun
Einen Tag brauchte Peking, um auf den Tod des Papstes zu reagieren. Nach Informationen der Agentur KNA, sehe die kommunistische Führung Fortschritte in den Beziehungen zum Vatikan. Auch der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, drückte seine Anteilnahme aus. „China ist bereit, gemeinsam mit dem Vatikan die fortlaufende Verbesserung der chinesisch-vatikanischen Beziehungen zu fördern“. (Symbolbild)  © Johannes Neudecker/ picture alliance/dpa
US-Präsident Trump im Vatikan
US-Präsident Donald Trump kündigte sein Kommen zur Beisetzung am Samstag bereits an – auch seine Frau Melania soll dabei sein. Zuletzt befand sich Trump eher im Zwist mit dem Papst. Dieser hatte Trumps Migrationspolitik offen kritisiert. Seine Massenabschiebung „würde viele Männer und Frauen und ganze Familien“ verletzen.  © picture alliance / Alessandra Tarantino/AP Pool/dpa
Im Juni 2024 besuchte die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Papst Franziskus. Sie betrauert dessen Ableben und erklärt dem Sender RAI: „Der Papst und ich hatten eine aktivere Beziehung, als es den Anschein hat. Sie ging weit über unsere jeweiligen institutionellen Rollen hinaus“.
Im Juni 2024 besuchte die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Papst Franziskus. Sie betrauert dessen Ableben und erklärt dem Sender RAI: „Der Papst und ich hatten eine aktivere Beziehung, als es den Anschein hat. Sie ging weit über unsere jeweiligen institutionellen Rollen hinaus“. © IMAGO/Massimo Valicchia/ NurPhoto
Israels Präsident Isaac Herzog drückte öffentlich sein Bedauern aus und lobte Papst Franziskus als Mann des Friedens und des interreligiösen Dialogs.
Israels Präsident Isaac Herzog drückte öffentlich sein Bedauern aus und lobte Papst Franziskus als Mann des Friedens und des interreligiösen Dialogs. Die Beziehungen zwischen Israel und dem Papst hatten sich zuletzt angespannt. Franziskus wurde kritisiert, weil er Israel des Völkermords verdächtigt haben soll. In sozialen Netzwerken wird er als „Judenhasser“ oder „psychotisch“ bezeichnet. © Ilia Yefimovich/ picture alliance/dpa
Vatikanstadt, 18. Mai 2013 - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu Besuch bei Papst Franziskus im Vatikan
Auch Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel, selbst protestantische Pfarrerstochter, zeigte sich vom Tod des Papstes ergriffen: „Er wird mir als eine Persönlichkeit in Erinnerung bleiben, deren Handeln von der Liebe zu den Menschen geprägt war.“ erklärt sie. Merkel und Franziskus trafen sich im Jahr 2013 in Rom.  ©  IMAGO / xim.gs

Auch in der Politik blickt man mit Spannung auf die Ernennung eines neuen Papstes. Immer wieder sind Politikerinnen und Politiker zum Pontifex gereist – nicht zuletzt, weil sich Papst Franziskus stets über internationale politische Themen geäußert hatte. So setzte er sich unter anderem für einen Frieden im andauernden Ukraine-Krieg ein. „Krieg ist immer eine Niederlage. Ich fordere noch einmal, den Irrsinn der Gewalt zu beenden und sich für einen gerechten und dauerhaften Frieden einzusetzen“, zitierte ihn dazu die Nachrichtenseite Vatican News.

Eine derjenigen, die sich sogar mehrfach mit Papst Franziskus getroffen haben, war Altkanzlerin Angela Merkel (CDU). Die ehemalige Bundeskanzlerin und evangelische Christin nannte das ehemalige Kirchenoberhaupt im Gespräch mit Domradio.de einen „lebendigen und weltzugewandten Menschen“. In dem Podcast äußerte sich Merkel auch über ihre Wünsche an einen neuen Papst. So würde sie es begrüßen, „wenn einfach diese Linie eines menschennahen Papstes, die Franziskus angefangen hat, fortgesetzt würde“.

Nach dem Tod von Papst Franziskus hatte sich auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über die Zukunft des Papst-Amtes geäußert. In einem Beitrag auf X sprach von der Leyen allen Trauernden ihre Anteilnahme aus. „Möge ihnen der Gedanke Trost spenden, dass das Vermächtnis von Papst Franziskus uns allen auch weiterhin den Weg zu einer gerechteren, friedlicheren und mitfühlenderen Welt weisen wird.“

Konklave beginnt im Vatikan: Trump schockiert nach Papst-Tod mit KI-Bild

In Washington reagierte man ebenfalls mit Beileidsbekundungen auf den Tod von Papst Franziskus. „Ich habe gerade vom Tod von Papst Franziskus erfahren“, schrieb US-Vize-Präsident JD Vance in einem Beitrag auf X. Er hatte den Pontifex noch einen Tag zuvor im Vatikan besucht. „Mein tiefes Mitgefühl gilt den Millionen Christen weltweit, die ihn geliebt haben.“

US-Präsident Donald Trump fiel dagegen negativ auf. Nachdem auch er sein Beileid über die Todesnachricht von Franziskus ausgedrückt hatte, veröffentlichte das Weiße Haus zuletzt ein offenbar mit künstlicher Intelligenz erzeugtes Bild von Trump, das ihn als muskelbepackten Papst zeigte.

Das Konklave – Alle Infos zur Papst-Wahl
Wann findet das Konklave statt?7. Mai 2025
WahlberechtigteAlle Kardinäle unter 80 Jahren (133)
Wie lange wird gewählt?Täglich finden zwei Wahlgänge statt. Die Zeit für die Papst-Wahl ist nicht begrenzt
Wo wird gewählt?In der Sixtinischen Kapelle im Vatikan

Die Reaktionen auf die Bildmontage ließen nicht lange auf sich warten. „Es gibt nichts Kluges oder Lustiges an diesem Bild, Mr. President“, zitierte der Spiegel eine Erklärung der New York State Catholic Conference. „Wir haben gerade unseren geliebten Papst Franziskus beerdigt, und die Kardinäle stehen kurz vor einem feierlichen Konklave.“ Die Vereinigung warf Trump vor, sich über das Amt des Papstes lustig zu machen. Trump dagegen tat die Aktion als Scherz eines nicht weiter genannten Mitarbeiters ab.

Zur Wahl des neuen Papstes sind alle Kardinäle unter 80 Jahren zugelassen, was sich laut der Nachrichtenagentur Reuters auf insgesamt 133 Kardinäle aus insgesamt 70 Ländern beläuft. In der Regel wird der Nachfolger des verstorbenen oder abgetretenen Kirchenoberhaupts aus den Reihen der Kardinäle ausgewählt, was allerdings keine Voraussetzung ist.

Am ersten Tag des Konklaves findet nur ein Wahlgang statt. An allen darauffolgenden Tagen müssen die Kardinäle zweimal täglich ihre Stimme abgeben. Die geschieht so lange, bis ein Kandidat die benötigte Zweidrittel-Mehrheit erreicht. Dann signalisiert weißer Rauch aus dem Schornstein der sixtinischen Kapelle die Wahl eines neuen Oberhaupts der katholischen Kirche. Das längste Konklave dauerte übrigens ganze zwei Jahre und neun Monate an. Doch ganz so lange werden sich Interessierte diesmal wohl nicht gedulden müssen. (nhi mit Agenturen)

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