Washington Post

Trump prahlt damit, Giraffen und Tiger unterscheiden zu können

Ex-Präsident Trump, 77, gibt auf einer Wahlkampfveranstaltung mit seinen kognitiven Fähigkeiten an. Der Republikaner fühlt sich „wie 35“.

Washington D.C. – Auf der Bühne einer Wahlkampfveranstaltung in New Hampshire prahlte der ehemalige Präsident Donald Trump am Mittwochabend mit vielen Dingen: seiner Einwanderungspolitik, der Verabschiedung einer Steuersenkung und den Arbeitslosenquoten während seiner Amtszeit.

Er prahlte auch damit, dass er in einem Test zu kognitiven Fähigkeiten einen Wal richtig identifiziert hat, als er Präsident war. „Ich glaube, es waren 30 oder 35 Fragen“, sagte der ehemalige Präsident über den Test, bei dem es um die Identifizierung von Tieren ging. „Sie zeigen dir immer das erste, wie eine Giraffe, einen Tiger oder dies oder das, und dann: einen Wal. ‚Welches ist der Wal?‘ Und so weiter. Und so geht es drei oder vier lang weiter, und dann wird es schwieriger und schwieriger und schwieriger.“

Trump will mit Test Tauglichkeit für Präsidentschaft beweisen

Trump, 77, sagte, er habe die Prüfung mit Bravour bestanden, um die Kritiker zum Schweigen zu bringen, die behaupten, er sei zu alt oder kognitiv nicht in der Lage, für das Präsidentenamt zu kandidieren.

Donald Trump.

Zu diesen Kritikern gehört vor allem die ehemalige UN-Botschafterin Nikki Haley, die - um vor den Vorwahlen in New Hampshire Boden auf Trump gutzumachen - ihren Tonfall gegen ihn verschärft hat. Sie stellt sein Alter und seine kognitiven Fähigkeiten noch stärker infrage.

Seit Beginn ihres Wahlkampfs hat die 51-jährige Haley vorgeschlagen, dass Politiker und Gesetzgeber über 75 Jahre einen „Test der geistigen Fähigkeiten“ absolvieren müssen, bevor sie eine weitere Amtszeit antreten dürfen. Während sie im Wahlkampf hauptsächlich das Alter von Präsident Biden - 81 Jahre - ins Visier genommen hat, hat sie in den letzten Tagen auch Trump ins Spiel gebracht. Sie argumentierte, dass das Land jüngere Führungskräfte braucht.

Haley teilt gegen Trump und Biden aus: Mehrheit will keine „zwei 80-jährige“ Präsidentschaftskandidaten

Nachdem sie bei den Vorwahlen in Iowa hinter Trump und dem Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, den dritten Platz belegte, hat Haley in Fernsehspots und Medieninterviews vor der entscheidenden Vorwahl in New Hampshire in der kommenden Woche wiederholt auf Trumps Alter als Angriffspunkt hingewiesen.

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„Die Mehrheit der Amerikaner ist der Meinung, dass zwei 80-Jährige, die für das Amt des Präsidenten kandidieren, nicht das sind, was sie wollen“, sagte sie am Dienstag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Bretton Woods, N.H. Am Mittwoch und Donnerstag beschuldigte sie Trump mehr als einmal, einen „Wutanfall“ zu haben.

„Fühle mich wie 35“: Trump prahlt mit Jugend-Gefühl

Die Angriffe scheinen den ehemaligen Präsidenten zu verärgern, der am Mittwochabend einen Großteil seiner Rede damit verbrachte, darüber zu sprechen, wie jung er sich fühlt und mit seinen kognitiven Fähigkeiten zu prahlen.

„Ich fühle mich, als wäre ich etwa 35 Jahre alt“, sagte er. „Ich fühle mich heute besser als vor 30 Jahren. Sagen Sie mir, ist das verrückt? Ich fühle mich jetzt besser, und ich glaube, ich bin kognitiv besser als vor 20 Jahren. Ich weiß nicht, warum.“

Ein Sprecher von Trump reagierte nicht sofort auf Bitten um einen Kommentar zu Haleys Angriffen auf das Alter des ehemaligen Präsidenten. Sowohl die Kampagnen von Biden und Trump als auch Experten haben erklärt, dass die beiden körperlich in der Lage sind, auch bei einem anspruchsvollen Zeitplan Präsident zu sein. Beide Kandidaten haben in diesem Wahlkampf für die US-Wahl 2024 positive Gesundheitsberichte ihrer Ärzte veröffentlicht.

Trump gibt nicht zum ersten Mal mit einem Test an

Die Wahlkampfveranstaltung am Mittwoch war nicht das erste Mal, dass Trump mit den Ergebnissen seines kognitiven Tests prahlte. Die Washington Post hatte zuvor berichtet, dass dieser Anfang 2018 im Walter Reed National Military Medical Center von Navy Rear Admiral Ronny Jackson, dem damaligen Chefarzt des Weißen Hauses und heutigen Kongressabgeordneten, durchgeführt wurde. Trump sprach im Wahlkampf 2020 darüber und sagte in einem Interview mit Fox News-Moderator Sean Hannity im Juli 2020, er habe es „mit Bravour bestanden“.

In weiteren Interviews auf Fox ging Trump Tage später noch weiter und wiederholte, was der damalige Präsident als den schwierigsten Teil des Tests bezeichnete - das Wiederholen von fünf Wörtern in der richtigen Reihenfolge.

Weg frei für Trump: Haley steigt aus US-Vorwahlkampf aus

Donald Trump will wieder US-Präsident werden
Nun ist es raus: Donald Trump will 2024 erneut als US-Präsident antreten. Dann wird der Milliardär aus New York 78 Jahre alt sein. Trump hatte das Amt 2017 bis 2021 inne, verlor 2020 aber die Wahl und musste auf eine zweite Amtszeit verzichten. Die soll nun im dritten Anlauf gelingen. Trump wäre erst der zweite Präsident in der Geschichte der USA, dem ein solches Comeback gelingen würde. © Andrew Harnik/dpa
Nikki Haley tritt als US-Botschafterin bei der UN zurück und 2024 vielleicht noch einmal an
Nikki Haley war Trumps letzte verbliebene Rivalin. Doch am Ende zog auch sie sich aus dem parteiinternen Rennen um die US-Präsidentschaft zurück. Nach ihrer Serie von Niederlagen am Super Tuesday verkündete Haley ihren Ausstieg. Die ehemalige Gouverneurin des Bundesstaates South Carolinas wechselt ihre Haltung zu Donald Trump wie andere Leute die Kleidung. Als Botschafterin Trumps bei den Vereinten Nationen war sie enge Vertraute des Ex-Präsidenten, nach dem Sturm aufs Kapitol distanzierte sie sich. Dann sagte sie, sie werde nicht kandidieren, sollte Trump erneut antreten. Haley gilt als Establishment-Republikanerin, die für möglichst geringe Sozialausgaben, niedrige Steuern und eine aggressive Außenpolitik steht. © Evan Vuccid/dpa
Floridas Gouverneur Ron de Santis spricht nach dem Sieg bei den Midterms zu seiner Anhängerschaft
Als härtester Konkurrent für die Nominierung bei den Republikanern für die US-Wahl 2024 galt lange Ron DeSantis. Der Gouverneur Floridas feierte bei den Midterms einen klaren Sieg und wurde von der Wählerschaft im Amt bestätigt. Er galt als der Hoffnungsträger in der Partei. Das Rennen um die Präsidentschaftsnominierung hat er aber inzwischen aufgegeben. DeSantis hatte sich in der Vergangenheit als Trump-Fan inszeniert, geht mittlerweile aber auf Distanz zum Ex-Präsidenten. Hier zu sehen ist der Politiker mit seiner Frau Casey DeSantis und den drei gemeinsamen Kindern. © IMAGO/Luis Santana
Der erfahrene Politiker Asa Hutchinson tritt als Anti-Trump-Kandidat an
Er war bereits Staatsanwalt, Abgeordneter im Repräsentantenhaus, Behördenleiter der Anti-Drogenbehörde DEA und Gouverneur des Bundesstaates Arkansas. Jetzt wollte Asa Hutchinson 2024 republikanischer Präsidentschaftskandidat werden, doch nach der Vorwahl in Iowa zog er seine Kandidatur zurück. Hutchinson trat als Alternative zu Donald Trump an, denn seines Erachtens sollte dieser „nicht der nächste Anführer unseres Landes sein“. Hutchinson forderte Trump auf, seine Kandidatur aufgrund der Anklage gegen ihn in New York zurückzuziehen – eine Sicht, die die republikanische Wählerschaft nicht teilt. © SCOTT OLSON / AFP
Vivek Ramaswamy, Trump-Fan mit Anti-Woke-Agenda
Vivek Ramaswamy hatte Großes vor. Der 38-jährige, rechtslibertäre Tech-Unternehmer mit indischen Wurzeln wollte US-Präsident werden. Nach seinem enttäuschenden Abschneiden bei der Vorwahl in Iowa warf er aber das Handtuch und empfahl, Trump zu Wählen. Der Trump-Fan sieht die USA in einer „nationalen Identitätskrise“ und fordert eine „nationale Wiederbelebung“. Dazu will er z.B. das FBI und das Bildungsministerium abschaffen. Er wolle Trumps „America-First-Aganda auf die nächste Stufe bringen“.  © Anna Moneymaker / AFP
US-Wahl 2024: Ehemaliger Trump-Vertrauter Christie will ins Weiße Haus
Chris Christie hatte auch noch einmal Ambitionen auf das Weiße Haus angemeldet. Der frühere Gouverneur des US-Bundesstaats New Jersey war einst ein enger Vertrauter von Donald Trump, hat sich aber mittlerweile von ihm losgesagt und kritisiert ihn sogar öffentlich. So bezeichnete er den früheren Präsidenten wegen dessen Haltung zum Ukraine-Krieg als „Feigling“ und „Marionette“ des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Christie wollte 2016 schon einmal Präsidentschaftskandidat seiner Partei werden, zog nach schlechten Ergebnissen bei den Vorwahlen aber zurück. Diesmal gab er bereits vor den Vorwahlen der Republikaner auf. © Charles Krupa/dpa
Zu den krassen Außenseitern zählt auch Douglas James „Doug“ Burgum, der hier im Juli 2023 bei einer Veranstaltung in Iowa um Stimmen wirbt.
Zu den krassen Außenseitern zählte von Beginn an Douglas James „Doug“ Burgum, der hier im Juli 2023 bei einer Veranstaltung in Iowa um Stimmen wirbt. Der Republikaner, der am 4. Dezember aus dem Rennen ausstieg, ist seit dem 15. Dezember 2016 Gouverneur von North Dakota. Vor seiner politischen Karriere war er Softwareunternehmer, Microsoft-Manager und Risikokapitalgeber. Im April unterzeichnete Burgum ein Gesetz, das Abtreibungen in der sechsten Schwangerschaftswoche verbietet. Zudem hat er zahlreiche Gesetze unterzeichnet, die die Rechte von trans Menschen einschränken. © SCOTT OLSON/afp
Senator Tim Scott aus dem Bundesstaat South Carolina begreift seinen Aufstieg aus armen Verhältnissen als Verkörperung des amerikanischen Traumes. In einem im April veröffentlichten Video spricht er sich gegen eine Politik der Spaltung aus und fordert mehr Optimismus. Scott betont darin auch seine Religiosität und seinen Wunsch, die konservativen Werte Amerikas zu verteidigen. Als Beispiele nennt er etwa den Schutz der Grenzen und der Kampf gegen Abtreibung.
Tim Scott (blaues Hemd) hat sich aus dem Rennen um die Kandidatur verabschiedet. Am 12. November zog der Senator aus South Carolina seine Kandidatur zurück. In einem im April veröffentlichten Video sprach er sich gegen eine Politik der Spaltung aus und forderte mehr Optimismus. Scott betonte darin auch seine Religiosität und seinen Wunsch, die konservativen Werte Amerikas zu verteidigen. Als Beispiele nannte er etwa den Schutz der Grenzen und der Kampf gegen Abtreibung. Seinen Aufstieg aus armen Verhältnissen begreift Scott als Verkörperung des amerikanischen Traumes.  © ALLISON JOYCE
Mike Pence könnte 2024 bei der US-Wahl für das Amt des Präsidenten kandidieren.
Ausgestiegen ist auch Trumps ehemaliger Vizepräsident. „Dies ist nicht meine Zeit“, sagte Mike Pence am 28. Oktober 2023. Pence war in Umfragen weit abgeschlagen und hatte Medienberichten zufolge Probleme bei der Beschaffung von Geldern für seine Kampagne. „Wir wussten immer, dass dies ein harter Kampf sein würde, aber ich bereue nichts“, erklärte Pence. Mit kritischen Kommentaren nach den Midterms hatte sich der ultrakonservative Pence für einen möglichen Machtkampf innerhalb der Republikanischen Partei in Stellung gebracht. © IMAGO/Aimee Dilger
Larry Elder ist 2024 der erste schwarze Präsidentschaftskandidat bei den Republikanern
Am 26. Oktober zog sich Larry Elder zurück. Schon bei seinem ersten Versuch als Politiker war er gescheitert: 2021 versuchte der rechte Radiomoderator und Rechtsanwalt erfolglos, Kaliforniens demokratischen Gouverneur Gavin Newsom abzulösen. Elder vertritt rechtsradikale Ansichten, wie ein Abtreibungsverbot, glaubt, dass an Grenzen „Mauern funktionieren“, Antirassismus sowie Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion hingegen nicht. © SCOTT OLSON / AFP
Perry Johnson ist im Grunde der republikanische Antipolitiker im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur.
Am 20. Oktober zog sich auch Perry Johnson aus dem Wahlkampf zurück. Er war im Grunde der republikanische Antipolitiker im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur. Aufgefallen war der Unternehmer zuvor nur im Jahr 2022, als er für das Amt des Gouverneurs in Michigan kandidieren wollte. Wegen unsauberer Machenschaften wurde er allerdings von den republikanischen Vorwahlen vorzeitig ausgeschlossen. Johnson positionierte sich im Wahlkampf gegen Abtreibungen. Zudem kritisierte er die Höhe der Hilfsgelder, die die USA der Ukraine zur Verfügung stellen. Zugleich stellte Johnson aber klar, dass er Wladimir Putin nicht vertraue. © SCOTT OLSON/afp
Weitere Kandidaten im Kampf um die Bewerbung sind bisher Ryan Binkley, Will Hurd, Corey Stapleton und Francis Suarez.
Weitere Kandidaten im Kampf um die Bewerbung waren auch Will Hurd, Corey Stapleton und Francis Suarez. Auch sie haben ihre Kandidatur bereits wieder zurückgezogen. Im Rennen sind dagegen noch Ryan Binkley, John Anthony Castro und E. W. Jackson. Chancen auf eine Nominierung dürften sie allerdings kaum haben. Großer Favorit bleibt allen Anklagen und Prozessen zum Trotz weiter der frühere Präsident Donald Trump. Die Republikaner haben auf jeden Fall die Qual der Wahl. © ALLISON JOYCE/afp

Trump sagte, er sei zuerst gebeten worden, eine Reihe von Wörtern zu wiederholen - „Person“, „Frau“, „Mann“, „Kamera“, „Fernsehen“, sagte er und bot ein hypothetisches Beispiel an - und dann, später in der Bewertung, nachdem einige Zeit verstrichen war, wurde er erneut gefragt, ob er sich an dieselben Wörter in der richtigen Reihenfolge erinnere.

„Und sie sagen. . . ‚Gehen Sie zurück zu dieser Frage und wiederholen Sie sie. Können Sie das?‘“ sagte Trump und ahmte dabei die Ärzte nach, die seine Prüfung durchführten. „Und ich sage: ‚Person, Frau, Mann, Kamera, TV.‘ Sie sagen: ‚Das ist erstaunlich. Wie haben Sie das gemacht?‘ Ich mache das, weil ich ein gutes Gedächtnis habe, weil ich kognitiv dabei bin.“

Alter von Trump jetzt auch Thema im US-Wahlkampf

Während Haley, wie auch andere Kandidaten der Republikaner (GOP) für 2024, Biden wegen seines Alters angegriffen hat - in einem kürzlich ausgestrahlten Fernsehspot sagte sie unverblümt, dass „Biden zu alt ist“ - hatte sie es weitgehend vermieden, die Wähler daran zu erinnern, dass Trump, der langjährige Spitzenkandidat der GOP, ein Siebzigjähriger ist.

Aber jetzt, da das GOP-Feld dünner geworden ist und sie in New Hampshire gegenüber dem ehemaligen Präsidenten an Boden zu gewinnen scheint, hat Haley damit begonnen, expliziter Ähnlichkeiten zwischen Trumps und Bidens Alter aufzuzeigen. Damit könnte sie Wähler vom republikanischen Spitzenkandidaten weglocken.

Wähler hoffen auf Trump-Alternative

Diese Strategie könnte bei Wählern wie Mark Green, einem 68-jährigen Einwohner von New Hampshire, aufgehen, der während einer Wahlkampfveranstaltung von Haley am Donnerstag sagte, dass einige republikanische Wähler „auf eine Alternative zu Trump hoffen“.

„Ich denke, dass es für Nikki Haley von großer Bedeutung ist, dass sie neu, jünger und diplomatischer ist. Auch, dass sie in der Lage ist, zu sprechen und die Menschen nicht zu verprellen“, sagte er.

Nikki Haley (r), ehemalige UN-Botschafterin der USA, und Floridas Gouverneur Ron DeSantis bei einer CNN-Präsidentschaftsdebatte. Haley greift Trump jetzt auch wegen seines Alters an.

Doug Heye, ein langjähriger republikanischer Stratege, sagte der Washington Post, dass Haleys neu entdecktes Interesse daran, das Alter ihres ehemaligen Chefs zu betonen, „Trump sicherlich beeinflussen kann“.

Trumps Alter „nicht so genau unter die Lupe genommen“ – Im Gegensatz zu Biden

„Wir - sowohl Wähler als auch Republikaner - konzentrieren uns sehr auf Bidens Alter, und das aus gutem Grund“, sagte Heye. „Trumps Alter wurde nicht so genau unter die Lupe genommen.“

Während 86 Prozent der Republikaner und der den Republikanern nahestehenden Unabhängigen Biden für zu alt halten, um Präsident zu werden, sind 34 Prozent dieser Wähler laut einer Umfrage der Marquette Law School von Anfang November der gleichen Meinung über Trump.

Heye vermutet, dass dies zum Teil auf Trumps Wahlkampfstil zurückzuführen ist - insbesondere auf seine Weigerung, mit seinen Gegnern zu debattieren. Stattdessen spricht er seit fast einem Jahrzehnt auf groß angelegten politischen Kundgebungen zu seiner Basis.

Kommt bald der Gegenwind wegen Trumps Alter?

„Ein Großteil von Trumps Basis ist unerschütterlich, und obwohl er ein Energiebündel ist, wird es eine negative Reaktion geben, wenn er etwas tut, das zeigt, dass sein Alter an ihm nagt“, sagte Heye.

Auf der Wahlkampfveranstaltung am Mittwochabend wies Trump Andeutungen zurück, er sei kognitiv nicht mehr scharf genug, um für das Weiße Haus zu kandidieren.

„Kognitiv? Ich meine, ich bin hier oben und halte eine Rede ohne Notizen“, sagte der ehemalige Präsident. „Ich habe diese Teleprompter, ich habe noch nicht einmal angefangen, sie zu nutzen.“

Colby Itkowitz und Dylan Wells in New Hampshire haben zu diesem Bericht beigetragen.

Zur Autorin

Mariana Alfaro ist Reporterin für das Team für politische Nachrichten der Washington Post. Die gebürtige El Salvadorianerin arbeitet seit 2019 für die Post. Zuvor absolvierte Mariana ein Praktikum bei der New York Times, dem Wall Street Journal, Insider und der Texas Tribune.

Wir testen zurzeit maschinelle Übersetzungen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen automatisiert ins Deutsche übersetzt.

Dieser Artikel war zuerst am 19. Januar 2024 in englischer Sprache bei der „Washingtonpost.com“ erschienen – im Zuge einer Kooperation steht er nun in Übersetzung auch den Lesern der IPPEN.MEDIA-Portale zur Verfügung.

Rubriklistenbild: © Jasper Colt/Imago

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