Ermittlungen aufgenommen

Sachsens Innenminister verurteilt Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft

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Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU)

Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Bautzen: Armin Schuster, Innenminister von Sachsen, verurteilt die Tat.

Berlin - «Aus Hass Häuser anzuzünden, weil man Geflüchtete nicht in seiner Nähe haben möchte, ist zutiefst primitiv und menschenverachtend. Das ist gerade in der aktuellen Lage nicht die Grundhaltung der Sächsinnen und Sachsen», hieß es am Freitag in einer Mitteilung.

Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Wer die Brandsätze in das «Spreehotel» geworfen habe, sei noch nicht bekannt. «Aber wir müssen von einem fremdenfeindlichen Brandanschlag ausgehen», so der in Andernach geborene Schuster. In dem Hotel hätten bereits in der Vergangenheit Geflüchtete Zukunft gefunden. Gerade sei es dafür vorbereitet worden, geflüchtete Familien aufzunehmen.

Unbekannte hatten am Freitagmorgen auf die geplante Unterkunft in Bautzen in der Oberlausitz einen Brandanschlag verübt. Vier Menschen, die im Haus übernachteten, blieben nach Angaben des Landeskriminalamtes in Dresden unverletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Täter Fensterscheiben eingeworfen. Danach kam es im Inneren des Hauses zu einem Brand, der mittlerweile gelöscht ist.

Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft in Sachsen

Bautzen/Dresden - Unbekannte haben am Freitagmorgen auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Sachsen einen Brandanschlag verübt. Der Brand sei im Innern des «Spreehotels» in Bautzen ausgebrochen, nachdem die Täter Fensterscheiben eingeworfen hatten, wie das Landeskriminalamt in Dresden mitteilte. Vier Menschen, die im Haus übernachteten, blieben demnach unverletzt. Die Feuerwehr löschte den Brand.

Das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) im LKA Sachsen hat die Ermittlungen übernommen. Zum Schaden konnte das Landeskriminalamt zunächst keine Angaben machen. Das Gebäude ist weiträumig abgesperrt. (dpa)

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