VonPia Seitlerschließen
Dieses Jahr verbraucht Deutschland wahrscheinlich so wenig Energie, wie nie zuvor. Wie auch du deinen Teil dazu beiträgst:
Im Herbst 2022 war sie da, die Angst, wegen des Ukraine-Kriegs die nächste Gas-Abrechnung nicht bezahlen zu können und im Winter in kalten Wohnungen zu sitzen. Mit verschiedenen Maßnahmen, wie weniger Beleuchtung sparten EU-Länder und Städte damals Gas (Wien sparte Strom bei der Weihnachtsbeleuchtung), um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein – einen möglichen Lieferstopp aus Russland.
Forschende veröffentlichten Ergebnisse, zur Frage, wo man am ehesten Gas einsparen könnte. Ein Jahr später, im Jahr 2023, sind die Energiepreise zwar wieder stark gesunken, jedoch immer noch auf einem hohen Niveau. Das hat Auswirkungen, denn vor allem die Industrie spart weiterhin Strom und Gas.
Ein Grund, warum der Energieverbrauch in Deutschland 2023 einer Prognose zufolge auf ein Rekordtief sinkt (Hauptgrund ist die schrumpfende Wirtschaftsleistung). Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) rechnet gegenüber dem Vorjahr mit einem Rückgang um knapp acht Prozent auf 10.784 Petajoule (= 2996 Terawattstunden). Damit läge der Verbrauch um knapp 28 Prozent unter dem bisherigen Höchststand von 14 905 Petajoule im Jahre 1990, wie die AG Energiebilanzen am Donnerstag in Berlin mitteilte.
Für BuzzFeed News Deutschland ein Anlass, die Energiespar-Tipps von 2022 wieder auszupacken. Anscheinend haben die ja ganz gut funktioniert. Wir zeigen dir, mit welchen Hacks du jetzt Strom sparen kannst – laut Bundeswirtschaftsministerium sind das 320 Euro Stromkosten für einen Haushalt.
1. Geschirrspüler (natürlich voll) anschmeißen, statt mit der Hand zu spülen.
Ja, du hast dich nicht verlesen, denn im Vergleich zur Handwäsche ist der Geschirrspüler tatsächlich nachhaltiger. 50 Prozent der Energie kannst du sparen, wenn du ihn nutzt, anstatt das dreckige Geschirr mit der Hand zu spülen, weil wir dabei mehr Wasser ins Becken laufen lassen.
2. Umluft-Funktion beim Backen kann bis zu 15 Prozent Strom sparen.
3. Serien auf dem Tablet streamen, statt auf dem 65-Zoll-Fernseher
Mit jedem Zoll steigt der Stromverbrauch bei großen Fernsehern.
4. Richtig cool! Sieben Grad im Kühlschrank und minus 18 Grad im Gefrierfach sparen Strom und reichen aus.
5. Backe deine Brötchen lieber auf dem Toaster auf, anstatt im Ofen.
– spart 50 Prozent Energie laut Deutschlandfunk Nova.
7. Wasser kocht? Dann Wasserkocher selbst ausschalten.
Viele Wasserkocher kochen noch ein bisschen weiter und verschwenden dabei Strom, obwohl das Wasser schon kochend heiß ist. Die richtige Füllmenge kann auch Strom sparen. Füll nur so viel Wasser in den Wasserkocher, wie du brauchst.
8. Apropos Wasserkocher: Wenn du das Wasser, das du zum Kochen brauchst, vorher im Wasserkocher erhitzt, kannst du auch Strom sparen.
6. Nicht minutenlang vor dem offenen Kühlschrank über das Abendessen sinnieren.
Wenn du den Kühlschrank öffnest, entweicht Kälte und das Gerät braucht Strom, um das zu kompensieren. Je länger du das machst, desto mehr Kälte entweicht. Also lieber nur schnell reinschauen und dann ins Kochbuch.
9. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist: Lass das Ladekabel nicht in der Steckdose stecken, wenn du kein Gerät lädst.
10. Helligkeit am Fernseher verringern und Strom sparen
Denn bei den Geräten sind übrigens häufig Helligkeit und Kontrast vom Hersteller unnötig hoch eingestellt, um auch in den hell erleuchteten Elektronikmärkten aufzufallen. (Umweltbundesministerium)
11. Und jetzt: Abschalten. Herdplatten früher ausschalten, spart Strom und Geld. Die Restwärme reicht für die Zubereitung am Ende völlig aus.
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(Mit Material der dpa)
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