Konservativ gegen links

Oppositioneller Lee gewinnt Präsidentschaftswahl in Südkorea mit deutlichem Vorsprung

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Der linke Oppositionelle Lee Jea-myung hat die Präsidentschaftswahl in Südkorea gewonnen. Nach Auszählung fast aller Stiummen liegt er deutlich vorne.

Update, 19.02 Uhr: Der linke Kandidat Lee Jae-myung hat die Präsidentenwahl in Südkorea gewonnen. Der konservative Gegenkandidat Kim Moon-soo räumte laut der amtlichen Nachrichtenagentur Yonhap seine Wahlniederlage ein. Nach Auszählung fast aller Stimmen liegt Lee laut Yonhap deutlich vorn.

Lee Jae-myung gilt als Favorit, die Südkorea-Wahl am Dienstag zu gewinnen.

Update vom 3. Juni, 5.50 Uhr: Rund 44 Millionen Südkoreanerinnen und -koreaner sind seit dem frühen Morgen zur Wahl eines neuen Präsidenten aufgerufen. Die Entscheidung über die Nachfolge des entmachteten und wegen Hochverrats angeklagten Ex-Präsidenten Yoon Suk Yeol gilt als eine Richtungswahl. Sie soll eine monatelange Staatskrise beenden und dürfte auch große Auswirkungen auf die Beziehungen des ostasiatischen Landes zu China und den USA, aber auch zu Europa haben. 

Bis 11.00 Ortszeit (04.00 Uhr MESZ) lag die Wahlbeteiligung laut Angaben der nationalen Wahlkommission bei 18,3 Prozent und damit über zwei Prozentpunkte höher als noch bei den letzten Präsidentschaftswahlen 2022 zur selben Uhrzeit. Die Wahllokale schließen um 20.00 Uhr Ortszeit (13.00 Uhr MESZ). Kurz darauf wird eine erste Hochrechnung erwartet, nach der sich möglicherweise bereits ein Gewinner deutlich abzeichnen könnte. Laut Südkoreas amtlicher Nachrichtenagentur Yonhap sollte bis Mitternacht (17:00 Uhr MESZ) der Wahlsieger feststehen. Als Favorit gilt der linke Politiker Lee Jae Myung. 

Wahl in Südkorea: Mehr als 44 Millionen Wähler zugelassen

Update vom 2. Juni, 22.55 Uhr: In Kürze öffnen 14.295 Wahllokale in Südkorea. Ab 6 Uhr (23 Uhr deutscher Zeit) können Wahlberechtigte einen neuen Präsidenten wählen. Die Wahllokale bleiben bis 20 Uhr geöffnet – zwei Stunden länger als bei sonstigen Wahlen, wie die Korean Times berichtet. Grund dafür sei, dass es sich eine Nachwahl nach der Amtsenthebung des bisherigen Präsidenten Yoon Suk Yeol handelt.

Zugelassen zum Urnengang seien rund 44,39 Millionen Menschen. Bereits vor dem eigentlichen Wahltermin sollen 15,42 Millionen Menschen ihre Stimme bereits abgegeben haben – mit 37,4 Prozent handele es sich dabei um die zweithöchste Wahlbeteiligung des Landes.

Erstmeldung: Seoul – Am 3. Juni ist es so weit: Südkorea wählt einen neuen Präsidenten. Nach dem Putschversuch Anfang Dezember wurde der ehemalige Präsident Yoon Suk-yeol abgesetzt. Yoon hatte am 3. Dezember 2024 unerwartet das Kriegsrecht verhängt. Soldaten der südkoreanischen Armee sollten das Parlament in Seoul abriegeln. Doch aus dem Putschversuch wurde nichts.

Drei Kandidaten kämpfen jetzt um die südkoreanische Präsidentschaft. Als aussichtsreichster Kandidat gilt Oppositionsführer Lee Jae-myung von der Deobureo-minju-dang Partei (kurz DP). Die DP ist liberal ausgerichtet und möchte den Sozialstaat weiter ausbauen. Weiter hat Lee eine versöhnlichere Einstellung gegenüber Nordkorea als sein Amtsvorgänger Yoon.

Für die bisherige konservative Regierungspartei Gungminui-him (PPP) geht Kim Moon-soo ins Rennen. Während einige Parteimitglieder hinter der Absetzung des Präsidenten Yoon standen, witterten andere eine großangelegte Verschwörung. Kim gilt im Umgang mit Nordkorea als Hardliner und ist politisch sehr konservativ eingestellt. Lee Jun-seok von der Mitte-rechts-Partei Gaehyeok sindang (RP) gilt hingegen als weitgehend chancenlos, wie die Bundeszentrale für politische Bildung über die kommende Wahl schreibt.

Die G20: Die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in einer Gruppe

19 Staaten und die Europäische Union bilden die G20. Sie repräsentieren mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung, erwirtschaften über 85 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts und sind für 80 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Diese Staaten gehören dazu:
19 Staaten und die Europäische Union bilden die G20. Sie repräsentieren mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung, erwirtschaften über 85 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts und sind für 80 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Diese Staaten gehören dazu: © Lars Berg/dpa
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In Sachen Bevölkerung nur auf Platz Drei, doch bei der Wirtschaftsleistung ganz oben: Die Vereinigten Staaten von Amerika. © Michael Brochstein/dpa
Bill Clinton 1997
imago472024753.jpg © imago
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Das bevölkerungsreichste Land unter den G20 ist die Volksrepublik China. Regiert wird der autoritäre Staat von Präsident Xi Jinping, der seine Macht auf dem Parteitag 2022 endgültig festigte. Die 1,3 Milliarden Menschen in China sind für 15 Prozent der Wirtschaftsleistung der G20-Gruppe verantwortlich. © Jade Gao/afp
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Die Gründungskonferenz der G20 fand 1999 in Berlin statt. Bis 2008 firmierten die Gipfel unter der Bezeichnung „Finanzministertreffen“. 2017 kehrte die Gruppe der G20 nach Deutschland zurück und kam in Hamburg zusammen. Der Gipfel wurde von massiven Protesten begleitet. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen von Sicherheitskräften und Demonstranten. Zentrum des Konflikts war der Stadtteil Sankt Pauli. © Michael Kappeler/dpa
Deutschland ist als drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt ebenfalls Mitglied der G20. 2017 fand der Gipfel in Hamburg statt - und wurde begleitet von massiven Protesten und einem gigantischen Polizeiaufgebot.
Deutschland ist als drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt ebenfalls Mitglied der G20. 2017 fand der Gipfel in Hamburg statt - und wurde begleitet von massiven Protesten und einem gigantischen Polizeiaufgebot. © imago
Gastgeber des G20-Gipfels 2017 war der damalige Bürgermeister Hamburgs und spätere Bundeskanzler Deutschlands, Olaf Scholz. Er begrüßte unter anderem US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania in der Hansestadt.
Gastgeber des G20-Gipfels 2017 war der damalige Bürgermeister Hamburgs und spätere Bundeskanzler Deutschlands, Olaf Scholz. Er begrüßte unter anderem US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania in der Hansestadt. © imago
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Die viertgrößte Wirtschaftsleistung bei den G20 erzielt Japan. Der ostasiatische Staat besteht aus 6.852 Inseln. Bewohnt sind davon 425, auf denen mehr als 125 Millionen Menschen leben. Der Ballungsraum Tokio ist mit 37,3 Millionen Einwohner die größte Stadt der Welt. © Philip Fong/afp
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Großbritannien ist nach dem Brexit zwar kein Mitglied der EU mehr, dafür aber immer noch vertreten bei der G20. Staatsoberhaupt des Königreichs ist seit dem Tod von Königin Elisabeth II. ihr Sohn Charles III. Bei der G20 wird das Land aber durch die Regierung vertreten. © Aaron Chown/dpa
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Frankreich ist eines der drei EU-Länder, das auch mit einer eigenen Vertretung bei der G20 teilnimmt. Das einzige Treffen der Gruppe in der „Grande Nation“ fand im Jahr 2007 in der Hafenstadt Cannes statt. Aktivisten von Oxfam karikieren das Teilnehmerfeld: Angela Merkel, Nicolas Sarkozy, Barack Obama, David Cameron, usw. © Martin Bureau/afp
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Indien ist das Land unter den G20 mit der zweitgrößten Bevölkerung. Im Jahr 2002 fand in Dehli der einzige Gipfel der Gruppe in dem Land statt. Chili gilt als Grundnahrungsmittel in Indien, das offenbar auch von diesen beiden als indische Götter verkleideten Kindern geschätzt wird. © Avishek Das/dpa
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Brasilien ist das größte Land Südamerikas und eines der zwei Länder des Kontinents, die auch in der G20 vertreten sind. Das Land der Strände wie hier Ipanema in Rio de Janeiro erlebte kurz vor dem G20-Gipfel in Bali einen Regierungswechsel. Präsident Jair Bolsonaro wurde abgewählt und Lula da Silva feierte sein Comeback. © Jose Lucena/dpa
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Neben den USA ist auch der andere nordamerikanische Staat Teil der G20: Kanada. Das Land hoch im Norden wurde von 2015 bis 2025 von Premierminister Justin Trudeau regiert. Zweimal hintereinander trafen sich die Mitglieder der G20 in Kanada: Im Jahr 2000 in Montreal und im Jahr 2001 in Ottawa. Mit gerade einmal 35 Millionen Menschen stellt Kanada die drittkleinste Bevölkerung innerhalb der G20. © Chris Roussakis/dpa
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Südkorea ist neben China und Japan das dritte Land aus Ostasien, das bei der G20 dabei ist. Die Hauptstadt Seoul wurde kurz vor dem G20-Gipfel in Bali von einer Tragödie erschüttert. Mehr als 150 Menschen starben bei einer Massenpanik. Tausende kamen in den Straßen zusammen, um der Opfer zu gedenken. © Anthony Wallace/afp
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Russland ist eigentlich auch Mitglied der G20. Ob Präsident Wladimir Putin aber am G20-Gipfel in Bali teilnehmen wird, das steht noch nicht fest. Das Land ist aufgrund des Kriegs mit der Ukraine international zunehmend isoliert, hat mit Ländern wie China und Indien aber auch unter den G20-Staaten noch Verbündete. © Alexander Nemenov/afp
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Australien ist mit Blick auf die Bevölkerung das kleinste Land der G20. Der Staat „Down Under“, berühmt für das Opernhaus in Sydney, ist auch das einzige Land aus Ozeanien in der Gruppe der Zwanzig. © Bai Xuefei/dpa
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Mexiko ist wie der Nachbar im Norden, die USA, Mitglied der G20. Der mittelamerikanische Staat ist mit einer Einwohnerzahl von 127 Millionen der achtgrößte der G20. Viele Menschen in Mexiko feiern wie hier jedes Jahr den Tag der Toten, mit aufwendigen und gruseligen Kostümen. © Eduardo Verdugo/dpa
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Indonesien ist ebenfalls Mitglied der G20. Der Inselstaat beheimatet 257 Millionen Menschen und 128 Vulkane. 80 davon gelten als aktiv. Ausbrüche wie hier beim Vulkan Merapi gehören in Indonesien zum Alltag. © Slamet Riyadi/dpa
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Ein Land auf zwei Kontinenten und ebenso Mitglied der G20: die Türkei. Die Bosporus-Meerenge in Istanbul, der größten Stadt der Türkei, ist der Zugang zum Schwarzen Meer, über das wiederum Getreide für die ganze Welt aus den Häfen von Odessa und Mariupol verschifft wird. © Ozan Kose/afp
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Saudi-Arabien ist, was Wirtschaftsleistung und Bevölkerungszahl angeht, eines der kleinsten Länder der G20. Doch aufgrund der großen Rohstoff-Reserven, hauptsächlich Erdöl, kommt dem Land eine strategisch wichtige Bedeutung zu. Regiert wird das Königreich von Salman ibn Abd al-Aziz. Doch als eigentlicher Strippenzieher in dem absolutistisch regierten Land gilt Kronprinz Mohammed bin Salman (im Bild). © Uncredited/afp
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Südafrika ist das einzige afrikanische Land in der Gruppe der Zwanzig. Es hat außerdem die geringste Wirtschaftleistung aller G20-Staaten. Das Land am Kap der Guten Hoffnung gilt mit seinen Städten wie Johannesburg und Kapstadt als eine Hochburg der Mode - vom Minimalismus bis zur Haute Couture. © Kim Ludbrook/dpa
Italien ist ebenfalls Teil der G20 und wird aktuell durch Premierministerin Giorgia Meloni, hier beim Gipfel in Rio de Janeiro und im Gespräch mit dem ehemaligen Premierminister Kanadas, Justin Trudeau, vertreten.
Italien ist ebenfalls Teil der G20 und wird aktuell durch Premierministerin Giorgia Meloni, hier beim Gipfel in Rio de Janeiro und im Gespräch mit dem ehemaligen Premierminister Kanadas, Justin Trudeau, vertreten. © imago
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Eine Sonderrolle in den G20 kommt der Europäischen Union zu. Sie ist als Staatenbund mit einer eigenen Delegation bei den G20 vertreten. Die EU weist die zweitgrößte Wirtschaftsleistung und die zweitgrößte Bevölkerung in der G20 aus. Mit Deutschland, Frankreich und Italien sind drei EU-Mitgliedsländer auch als Einzelstaaten in der G20 vertreten. © Dragan Tatic/dpa
Neben der EU ist auch die Afrikanische Union beim G20-Gipfel 2025 in Südafrika mit einer Delegation vertreten.
Neben der EU ist auch die Afrikanische Union beim G20-Gipfel 2025 in Südafrika mit einer Delegation vertreten. © imago
2025 findet der G20-Gipfel in Johannesburg statt - unter massiven Sicherheitsvorkehrungen. Die Regierung Südafrika gab bekannt, mehr als 3.500 zusätzliche Polizisten einzusetzen.
2025 findet der G20-Gipfel in Johannesburg statt - unter massiven Sicherheitsvorkehrungen. Die Regierung Südafrika gab bekannt, mehr als 3.500 zusätzliche Polizisten einzusetzen. © imago

Wer gewinnt die Südkorea-Wahl? Umfragen und Prognosen zeigen deutlichen Trend

In den letzten Umfragen vor der Wahl führte Oppositionsführer Lee deutlich mit 48–50 Prozent. An zweiter Stelle folgte PPP-Kandidat Kim mit 37–40 Prozent. Der Ausgang der Wahl scheint somit recht sicher. Sollte alles glattgehen, dürfte Lee die Südkorea-Wahl mit deutlicher Mehrheit gewinnen.

Am Donnerstag hatte bereits die Stimmabgabe für die Präsidentschaftswahl begonnen. In den vergangenen Jahren haben zunehmend mehr Südkoreaner von der Möglichkeit der vorzeitigen Stimmabgabe Gebrauch gemacht. Bei der Präsidentschaftswahl 2022 gaben bereits 37 Prozent ihre Stimme vor dem eigentlichen Wahltag ab. Am Donnerstag lag die Wahlbeteiligung bereits bei 19,6 Prozent – und war damit die höchste jemals in Südkorea bei einer vorzeitigen Wahl am ersten Tag erzielte Quote. Auch die Wahlbeteiligung im Ausland erreichte mit vier Fünfteln der insgesamt 1,97 Millionen Wahlberechtigten einen historischen Höchststand.

Südkorea-Wahl: Rekordergebnis bei vorzeitiger Stimmabgabe

Auch Oppositionskandidat Lee gab seine Stimme bereits am Donnerstagmorgen in der Hauptstadt Seoul ab. Dort sagte er vor Journalisten: „Es gibt ein Sprichwort, das besagt, dass eine Stimme mehr Macht hat als eine Kugel.“ Selbst ein Aufstand könne „nur durch die Beteiligung der Bevölkerung an der Wahl wirklich überwunden werden“. Laut einer Gallup-Umfrage gaben mehr als die Hälfte von Lees Anhänger an, dass sie vorzeitig wählen wollten, während dies nur 16 Prozent der Anhänger von Kim vorhatten.

Kim hat angekündigt, dass er seine Stimme in Incheon westlich von Seoul abgeben wird. Seine Entscheidung, vorzeitig zu wählen, hat viele Menschen in rechtsgerichteten Kreisen überrascht, wo Verschwörungstheorien zu Wahlbetrug – insbesondere bei der vorzeitigen Stimmabgabe – weit verbreitet sind. Der 37-Jährige versicherte seinen Anhängern jedoch, dass es „keinen Grund zur Sorge“ gebe. „Wenn Sie zögern, frühzeitig zu wählen, und dann die Hauptwahl verpassen, wäre das ein großer Verlust“, sagte der konservative Kandidat. (sischr/afp)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Chris Jung/NurPhoto

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