Ukraine-Krieg

EU-Energiekommissarin verurteilt militärisches Vorrücken zum Atokraftwerk Saporischschja

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Die Anlage von Europas größtem Atomkraftwerk Saporischschja ist in der Nacht unter Beschuss geraten.

Die EU-Energiekommissarin Kadri Simson hat das Vorrücken russischer Truppen zum ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja verurteilt.

Brüssel - «Militärische Aktionen gegen Nuklearanlagen verstoßen gegen internationales Recht und können katastrophale Konsequenzen haben», schrieb Simson am Freitag auf Twitter. Es sei «völlig inakzeptabel». Gleichzeitig versicherte sie, dass Arbeiten für die geplante Ankopplung des ukrainischen Stromnetzwerks an das europäische voranschritten.

Nach dem Vorrücken russischer Truppen zu dem Atomkraftwerk war in der Nacht zum Freitag ein Feuer in einem Gebäude der Anlage ausgebrochen. Am Morgen wurde es nach Angaben des ukrainischen Innenministeriums gelöscht. Gebrannt habe ein Trainingskomplex. Es sei keine erhöhte Radioaktivität gemessen worden, teilten die ukrainische Aufsichtsbehörde, das russische Verteidigungsministerium und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) mit. Russische Truppen hatten das Kraftwerk besetzt. (dpa) 

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