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Finger weg vom BSW?

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Ilko-Sascha Kowalczuk ist Historiker und Publizist.
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DDR-Oppositionelle warnen die CDU, nach den Landtagswahlen in ostdeutschen Bundesländern mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zu koalieren.

Frühere Bürgerrechtler:innen der DDR wie der Publizist Ilko-Sascha Kowalczuk und die Grünen-Politikerin Marianne Birthler warnen die CDU davor, nach den anstehenden Landtagswahlen mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zu koalieren oder sich von ihm tolerieren zu lassen. In einem offenen Brief, den Kowalczuk am Montag auf X/Twitter verbreitete, werden demokratische Parteien und besonders die CDU aufgefordert, sich „viel klarer als bisher“ vom BSW und dessen Vorstellung eines „nationalen Sozialismus“ zu distanzieren.

Die BSW-Mitglieder werden als „Lügnerinnen und Lügner“ bezeichnet, die Desinformationen über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verbreiteten. Als Belege werden faktisch falsche Behauptungen des BSW angeführt. „Das Bemühen um eine diplomatische Beendigung des Ukraine-Krieges als russische Propaganda zu diffamieren“ sei „eine Beleidigung für Millionen Ostdeutsche“, die Angst vor Krieg hätten, konterte Wagenknecht. bil

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