Nach einem G7-Treffen in Berlin

Gewalt im Iran: G7-Minister rufen die Regierung auf «jeder Form» der Unterdrückung zu beenden

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Die G7-Minister haben eine gemeinsame Erklärung formuliert und unterschrieben.

Nach Gewalt und Unterdrückung von Protesten im Iran: Bundesfrauenministerin Lisa Paus (Grüne) und ihre Kolleginnen und Kollegen aus den G7-Staaten appellieren an den Iran die Situation zu beenden.

Berlin - «Frauenrechte sind Menschenrechte und die iranischen Behörden sind völkerrechtlich verpflichtet zu gewährleisten, dass alle Frauen und Mädchen all ihre Menschenrechte gleichberechtigt und in vollem Umfang ausüben können», hieß es in einer am Freitag verabschiedeten gemeinsamen Erklärung nach einem G7-Treffen in Berlin. Die iranische Regierung müsse «jeder Form der Verfolgung und der Gewalt gegen alle Iranerinnen und Iraner, insbesondere aber iranische Frauen und Mädchen, ein Ende setzen».

Bei dem Treffen ging es um verschiedene Fragen der Gleichstellungspolitik. Die Vertreter der G7 hätten ihr anhaltendes gemeinsames Engagement für eine geschlechtergerechte Welt bekräftigt, hieß es. «Gleichstellung ist ein universelles Menschenrecht und ein Grundwert demokratischer Gesellschaften. Rund um den Globus müssen Frauen aber noch immer für dieses Recht kämpfen», sagte Paus. Deutschland hat derzeit den Vorsitz der G7-Gruppe, der auch Frankreich, Italien, Japan, Kanada, die USA und Großbritannien angehören. (dpa) 

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