Irans Präsident Ebrahim Raisi will in diesem Jahr zum ersten Mal an der UN-Generalversammlung in New York partizipieren.
Teheran - Dies teilte ein Sprecher nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna am Mittwoch in Teheran mit. Der erzkonservative Politiker steht in den USA auf einer Sanktionsliste von Personen, deren Vermögen eingefroren und deren Teilnahme am internationalen Bankverkehr erschwert werden können. Nach Angaben des Finanzministeriums werden Raisi während seiner Zeit als Generalstaatsanwalt in Teheran Menschenrechtsverstöße vorgeworfen. Er soll auch einer der Hauptverantwortlichen für die Massenhinrichtung von politischen Gefangenen im Jahr 1988 sein. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Spannungen mit dem Westen über Irans Atomprogramm. Bemühungen zur Wiederbelebung des Wiener Atomabkommens von 2015 - die das Land am Bau von Atombomben hindern sollen - liegen nach hoffnungsvollen Zeichen im Sommer wieder auf Eis. Die USA unter Donald Trump hatten den Deal 2018 verlassen und scharfe Sanktionen verhängt. Seitdem wirbt Teheran vermehrt um Bündnispartner in Asien. (dpa)