In Kurdistan sind erneut etliche Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Tod von Mahsa Amini im Polizeigewahrsam zu protestieren.
Erbil - Dabei kam es am Montag auch zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten, wie die kurdische Nachrichtenagentur Kurdpa berichtete. In der Stadt Diwandareh sollen unverifizierten Berichten zufolge auch Schüsse gefallen sein. Von offizieller Seite gab es zunächst keine Bestätigung.
Auch in anderen iranischen Städten waren Menschen auf die Straße gegangen, um ihre Wut und Trauer über den Tod Aminis zu äußern. Die 22-Jährige war am vergangenen Dienstag nach ihrer Verhaftung durch die Religionspolizei ins Koma gefallen und am Freitag im Krankenhaus gestorben. Kritiker werfen der Moralpolizei vor, Gewalt angewendet zu haben. Die Polizei weist die Vorwürfe entschieden zurück. Die Regierung ordnete eine Untersuchung an. Mahsa Amini war den Berichten zufolge wegen ihres «unislamischen» Kleidungsstils festgenommen worden. (dpa)