Schockmoment im Fernsehen

„Oh mein Gott“: Moderatorin bricht bei britischer TV-Debatte vor laufender Kamera zusammen

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TV-Debatte um Nachfolge von Boris Johnson: Hier ging es Moderatorin Kate McCann noch gut.
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Bei der Debatte um die Nachfolge von Premierminister Boris Johnson ging es im britischen TV heiß her. Moderatorin Kate McCann erlitt einen medizinischen Notfall.

London - Schockmoment im Live-TV: Eine weitere Fernsehdebatte der Kandidaten für die Nachfolge des britischen Premierministers hat wegen eines Ohnmachtsanfalls der Moderatorin ein abruptes Ende gefunden. Außenministerin Liz Truss und Ex-Finanzminister Rishi Sunak lieferten sich am Dienstagabend im Sender TalkTV ein erneutes Rededuell, als plötzlich ein Poltern zu hören war, weil Kate McCann zu Boden stürzte.

Johnson-Nachfolge: Schockmoment bei TV-Debatte zwischen Truss und Sunak

In der Sendung, die in Großbritannien live ausgestrahlt wurde, war im besagten Moment ausschließlich Truss zu sehen, als sie mitten im Satz abbrach und schockiert „Oh, mein Gott“ rief. Dann lief die 47-Jährige zu der umgefallenen Moderatorin, die sich außerhalb des Kamera-Fokus‘ befand. Mittlerweile hat der übertragende Sender mitgeteilt, dass es McCann den Umständen entsprechend gut gehe. Die TV-Debatte um die Johnson-Nachfolge wurde auf medizinisches Anraten jedoch nicht fortgesetzt.

„Erleichtert zu hören, dass es Kate McCann gut geht“, schrieb Truss nach dem Vorfall auf Twitter. Sunak erklärte auf dem Kurzbotschaftendienst an McCann gewandt: „Es war eine großartige Debatte und ich freue mich darauf, bald wieder von Ihnen gegrillt zu werden!“ Im Netz kursieren Mitschnitte, welche die brenzlige Szene zeigen:

Dabei sollte das TV-Duell eigentlich von zwei Personen moderiert werden: Sun-Korrespondent Harry Cole, der eigentlich zusammen mit McCann vorgesehen war, musste kurzfristig wegen einer Corona-Infektion passen. Seine später zusammengebrochene Kollegin schrieb daraufhin, beide hätten die Debatte gemeinsam vorbereitet.

Nachfolge von Boris Johnson: Truss laut Umfragen angeblich vorne

Die beiden Konkurrenten im Rennen um Johnsons Nachfolge als Parteivorsitzender der konservativen Tories und Regierungschef hatten sich am Montagabend ihr erstes TV-Duell geliefert. Bei einer Stichwahl werden alle rund 200.000 Tory-Mitglieder den Nachfolger oder die Nachfolgerin bestimmen. Das Ergebnis soll am 5. September verkündet werden. Meinungsumfragen sehen Truss bislang deutlich vor Sunak.

Boris Johnson war am 7. Juli 2022 durch eine parteiinterne Revolte gegen seine vielfach kritisierte und skandalumwitterte Amtsführung zum Rücktritt als Parteivorsitzender gezwungen worden, gleichbedeutend mit seinem Aus als Regierungsvorsitzender. Der 58-Jährige will jedoch bis zur Kür seines Nachfolgers Premierminister bleiben.

In der ersten TV-Debatte um die Johnson-Nachfolge lieferten sich Liz Truss und Rishi Sunak ein erbittertes Rededuell. Einigkeit herrschte jedoch bei der Frage, wie es für den amtierenden Premier weitergeht. (PF/dpa)

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