US-Wahl 2024

Kennedy wird von Pence-Anhängern gewarnt: „Durchgeknallte Ideen“

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Kennedy (Archivbild) ist vor der US-Wahl jetzt im Team von Trump.
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Robert F. Kennedy Jr. hat in der Vergangenheit bereits für Verwirrung gesorgt. Ein konservativer US-Thinktank zeigt sich nun vor der US-Wahl besorgt.

Washington, D.C. – Eine Lobbygruppe hat Donald Trump jetzt vor den „durchgeknallten linken Ideen“ von Robert F. Kennedy Jr. gewarnt. In einem CNN-Interview hatte Trump jüngst gesagt, er sei „offen“ dafür, Kennedy einen Regierungsposten anzubieten, sollte er selbst erneut zum US-Präsident gewählt werden.

Die konservative Interessengruppe Advancing American Freedom (AAF) nennt dieses Szenario für die Zeit nach der US-Wahl nun „eine absolute Katastrophe“ für das Land. Das berichtet die National Review und beruft sich dabei auf ein entsprechendes AAF-Schreiben, das ihr nach eigenen Angaben vorliegt. Die AAF wurde 2021 von Mike Pence, dem ehemaligen Vizepräsidenten Trumps, gegründet.

Das Trump-Attentat in Bildern: Schüsse, Chaos und ein blutender Ex-Präsident

US-Wahlkampf in Butler, Pennsylvania. Die Menge wartet auf Donald Trump, nicht wissend, dass gleich Schüsse fallen werden.
US-Wahlkampf in Butler, Pennsylvania. Die Menge wartet auf Donald Trump, nicht wissend, dass gleich Schüsse fallen werden. © dpa/AP | Gene J. Puskar
Donald Trump auf der Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania.
Donald Trump auf der Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania. Kurze Zeit später fielen die Schüsse. © dpa/AP | Gene J. Puskar
Schüsse fallen, Trump duckt sich weg. Der Secret Service eilt herbei. Als die Gefahr gebannt ist, wird Trump behandelt und von der Bühne gebracht.
Schüsse fallen, Trump duckt sich weg. Der Secret Service eilt herbei. Als die Gefahr gebannt ist, wird Trump behandelt und von der Bühne gebracht. © dpa/AP | Gene J. Puskar
Schwerbewaffnete Soldaten bewachen die Bühne nach den Schüssen auf Donald Trump.
Schwerbewaffnete Soldaten bewachen die Bühne nach den Schüssen auf Donald Trump. Im Hintergrund decken Secret-Service-Mitarbeiter den Ex-Präsidenten hinter dem Pult. © dpa/AP | Evan Vucci
Auf Videos ist zu hören, wie der Secret Service bestätigt, dass der Täter „neutralisiert“ sei. Daraufhin wird Trump von der Bühne eskortiert.
Auf Aufnahmen ist zu hören, wie der Secret Service bestätigt, dass der Täter „neutralisiert“ sei. Daraufhin wird Trump von der Bühne eskortiert. © dpa/AP | Gene J. Puskar
Nach den Schüssen auf Donald Trump erwidern Scharfschützen der Polizei das Feuer auf den Täter.
Nach den Schüssen auf Donald Trump erwidern Scharfschützen der Polizei das Feuer auf den Täter. © dpa/AP | Gene J. Puskar
Wenige Momente nach dem versuchten Mordanschlag auf ihn reißt Trump kämpferisch die Faust in die Höhe.
Ein Bild, das wohl auch im US-Wahlkampf immer wieder auftauchen wird. Wenige Momente nach dem versuchten Mordanschlag auf ihn reißt Trump kämpferisch die Faust in die Höhe. © dpa/AP | Evan Vucci
Donald Trump direkt nach den Schüssen auf ihn: Der Ex-Präsident ist blutverschmiert, scheint am Ohr getroffen.
Donald Trump direkt nach den Schüssen auf ihn: Der Ex-Präsident ist blutverschmiert, scheint am Ohr getroffen. © dpa/AP | Evan Vucci
In einer Traube von Secret-Service-Mitarbeitern verlässt der blutverschmierte Trump nach den Schüssen die Bühne.
In einer Traube von Secret-Service-Mitarbeitern verlässt der blutverschmierte Trump nach den Schüssen die Bühne. © dpa/AP | Gene J. Puskar
Agenten des Secret Service umringen Ex-Präsident Trump. Der zeigt sich kämpferisch, hebt die Faust.
Agenten des Secret Service umringen Ex-Präsident Trump. Der zeigt sich kämpferisch, hebt die Faust. Zuvor rief er noch „fight“ in das Pult-Mikrofon. © dpa/AP | Gene J. Puskar
Donald Trump ist nach dem Attentat auf einer Wahlkampfveranstaltung verletzt – Bilder zeigen ihn mit blutendem Ohr.
Donald Trump ist nach dem Attentat auf einer Wahlkampfveranstaltung verletzt – Bilder zeigen ihn mit blutendem Ohr. © dpa/AP | Gene J. Puskar
Panik im Publikum: Nach den Schüssen auf Donald Trump gehen Menschen in Deckung, Sicherheitskräfte assistieren.
Panik im Publikum: Nach den Schüssen auf Donald Trump gehen Menschen in Deckung, Sicherheitskräfte assistieren. © dpa/AP | Evan Vucci
Eskortiert vom Secret Service steigt Trump nach den Schüssen auf ihn in ein Auto, das ihn vom Ort des Angriffs weg bringt. Noch immer hat er die Faust erhoben.
Eskortiert vom Secret Service steigt Trump nach den Schüssen auf ihn in ein Auto, das ihn vom Ort des Angriffs weg bringt. Noch immer hat er die Faust erhoben. © dpa/AP | Gene J. Puskar
Das Gelände der Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania. Hier kam es zu den Schüssen auf Trump
Das Gelände der Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania. Hier kam es zu den Schüssen auf Trump – das Chaos lässt auf die entstandene Panik deuten. © dpa/AP | Evan Vucci
Der Ort des Geschehens nach dem Anschlag. Die Umgebung ist mit gelbem Flatterband abgesperrt.
Der Ort des Geschehens nach dem Anschlag. Die Umgebung ist mit gelbem Flatterband abgesperrt.  © dpa/AP | Evan Vucci

Kennedy setzt vor US-Wahl 2024 eigene Kampagne aus und tritt mit Trump auf

Der unabhängige US-Präsidentschaftskandidat Kennedy hat kürzlich seine eigene Wahlkampagne ausgesetzt und unterstützt nun den republikanischen Kandidaten Trump. Der 70-Jährige übte dabei deutliche Kritik an der Demokratischen Partei – der er lange selbst angehört hatte.

Unter anderem monierte er, dass Kamala Harris nach Joe Bidens Verzicht auf eine erneute Kandidatur zur Präsidentschaftskandidatin gekürt wurde, ohne bei den Vorwahlen angetreten zu sein. Als weitere Gründe für die Abkehr von den Demokraten nannte er deren Positionen bei den Themen Meinungsfreiheit und Ukraine-Krieg.

Kennedy ist Anwalt für Umweltrecht und hat sich als Verfechter von Verschwörungsmythen und als Impfgegner einen Namen gemacht. So hat er etwa fälschlicherweise wiederholt behauptet, dass Impfungen zu Autismus führen, WLAN Krebs verursacht und Chemikalien in der Umwelt Kinder zu Transgendern machen. In diesem Jahr sorgte er bereits für Schlagzeilen mit Aussagen über einen Wurm, der einen Teil seines Gehirns aufgefressen habe. Kennedy bezog sich dabei auf einen Gedächtnisverlust, unter dem er einst litt. (Mehr dazu in unserem Artikel: Seltsames Geständnis vom Trump-Herausforderer Kennedy).

Verschwörungsmythen um die Kennedy-Familie vor US-Wahl 2024 noch lebendig

Politische Beobachter sind uneins darüber, wie sich Kennedys Entscheidung auf den Wahlkampf auswirken wird. Seine Zustimmungswerte liegen aktuell bei vier bis fünf Prozent. Robert F. Kennedy Jr. ist der Sohn des früheren Justizministers und Präsidentschaftskandidaten Robert F. Kennedy. Dieser wurde 1968 – wie fünf Jahre zuvor dessen Bruder US-Präsident John F. Kennedy – bei einem Attentat erschossen wurde. Die tödlichen Schüsse auf den Onkel von Robert F. Kennedy Jr. sind bis heute Gegenstand einer Vielzahl von Verschwörungsmythen. (frs)

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