Wolodymyr Selenskyj

UN-Resolution: Selenskyj und Baerbock werten Ergebnis als starkes Zeichen

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Selenskyj sieht das UN-Votum als Zeichen der weltweiten Unterstützung für die Friedensformel der Ukraine.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Votum der Vereinten Nationen zum Rückzug russischer Truppen als «starkes Signal der unerschütterlichen weltweiten Unterstützung» für die Ukraine begrüßt.

Kiew - Das Ergebnis der Abstimmung in New York sei «ein starkes Zeugnis der Solidarität der Weltgemeinschaft mit dem Volk der Ukraine vor dem Hintergrund des Jahrestags der umfassenden Aggression durch Russland», schrieb der in  Krywyj Rih geborene Selenskyj am Donnerstagabend auf Twitter. Das Votum sei ein «kraftvoller Ausdruck» der weltweiten Unterstützung für die Friedensformel der Ukraine - die unter anderem den vollständigen Abzug Russlands aus der Ukraine vorsieht sowie Reparationszahlungen und die juristische Verfolgung der für den Angriffskrieg Verantwortlichen in Moskau.

Selenskyj dankte zugleich alle Ländern, die diese Resolution der Vereinten Nationen unterstützt hatten, mit der ein «umfassender, gerechter und nachhaltiger Frieden» in der Ukraine möglich sei.

Kurz zuvor hatte die UN-Vollversammlung zum Jahrestag des Kriegsbeginns erneut mit großer Mehrheit einen Rückzug der russischen Truppen gefordert. 141 der 193 Mitgliedstaaten des größten Gremiums der Vereinten Nationen stimmten am Donnerstag im US-amerikanischen New York für eine entsprechende Resolution.

Baerbock begrüßt UN-Votum: Russland isoliert wie vor einem Jahr

Außenministerin Annalena Baerbock hat die große Mehrheit der UN-Vollversammlung für einen russischen Abzug aus der Ukraine als wichtiges Signal gewertet. Das Ergebnis zeige: «Russland ist mit seinem Kriegskurs genauso isoliert wie vor einem Jahr», sagte die in Hannover geborene Grünen-Politikerin am Donnerstag in New York nach der Abstimmung über die entsprechende Resolution zum Jahrestag des russischen Einmarschs in die Ukraine.

«Die Welt will Frieden. Das haben die Staaten dieser Welt heute gemeinsam bei den Vereinten Nationen deutlich gemacht», sagte Baerbock. «Und wir stellen uns gemeinsam gegen den Bruch des Völkerrechts.» Putin hatte den Krieg am 24. Februar 2022 begonnen. (dpa)

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