Wichtige Versorgungsroute

Warum die ukrainische Angriffsserie auf die Krim-Brücke Putin Kopfschmerzen bereitet

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Der russische Präsident Wladimir Putin bei einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede an die Nation in Moskau am 26. Juni. (Archivbild)
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Die Krim-Brücke wird inzwischen immer öfter von der Ukraine angegriffen. Für Putin könnte eine ernste Beschädigung der Brücke zum Problem werden.

Moskau – Im Rahmen der Gegenoffensive im Ukraine-Krieg blickt das ukrainische Militär immer wieder auch auf die Krim. Die Zurückeroberung der Halbinsel, die seit 2014 von Moskau annektiert ist, gilt als eines der obersten Prioritäten für Kiew. Für Russland sind dabei besonders die Brücken der Krim wichtig, vor allem die Krim-Brücke, die sich über die Straße von Kertsch erstreckt und Russland mit der Halbinsel verbindet. In den letzten Wochen wird die riesige Brücke immer wieder zum Ziel ukrainischer Raketenangriffe.

Ukraine-Krieg: Kiews Angriffe auf die Krim-Brücke verursachen Probleme für Putin

Für Kreml-Machthaber Wladimir Putin und seinen Angriffskrieg dürfte dies eine ernsthafte Gefahr darstellen. Denn die logistische Bedeutung dieser Brücke mit Blick auf die ukrainische Gegenoffensive ist enorm groß. „Die Brücke bleibt eine wichtige Schwachstelle für Russland und jede längere Schließung würde Russlands Fähigkeit, Operationen im Süden der Ukraine zu unterstützen, komplizieren“, erklärte Gabrielle Reid von der Sicherheitsberatungsfirma S-RM gegenüber dem US-Magazin Newsweek.

Eine langzeitige Blockade des Verkehrs auf der Brücke hält sie nicht für möglich. Schließlich sei die Brücke geografisch zu weit entfernt von der Ukraine und Verteidigungsanlagen seien um sie stationiert. Außerdem benötige man eine langwierige Planung für einen großen Angriff, weshalb eine permanente Schließung nur unwahrscheinlich sei. Doch die Gefahr verleite Russland dazu, Versorgungslinien für Truppen im Süden der Ukraine so weit wie möglich zu diversifizieren. Die Optionen hierfür seien aber begrenzt, so Reid.

Tornado, Eurofighter, F16: Fotos zur Kampfjet-Übung „Air Defender“

Ein A-10 Thunderbolt II-Erdkampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel.
Ein A-10 Thunderbolt II-Erdkampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa
Die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe haben einem Tornado ein besonderes Design verpasst.
Die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe haben einem Tornado ein besonderes Design verpasst. © Falk Bärwald
Auf dem Seitenruder des Tornado-Kampfjets prangt die amerikanische Flagge mit der Freiheitsstatue.
Auf dem Seitenruder des Tornado-Kampfjets prangt die amerikanische Flagge mit der Freiheitsstatue. © Falk Bärwald
Die Tornado-Kampfjets stehen am Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein für Air Defender 2023 bereit.
Die Tornado-Kampfjets stehen am Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein für Air Defender 2023 bereit. © Falk Bärwald
Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage.
Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage. © Bernd Wüstneck/dpa
Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein.
Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein. © Falk Bärwald
Im Gegensatz zu den meisten Kampfjets, die am Air Defender 2023 beteiligt sind, stammen die F-18 Kampfjets nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern von der US Navy.
Dieser F-18 Kampfjet gehört zum Bestand der US Navy. © Falk Bärwald
Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland.
Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland. © Sherifa Kästner
Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel.
Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel.  © Nikito/Imago
Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe mit einer Sonderlackierung steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Ein Tornado der Luftwaffe mit Sonderlackierung anlässlich des „Air Defender“ steht am Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa
Bundeswehrangehörige laufen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe entlang.
Eine F-16 der griechischen Luftwaffe. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe.
Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe. © Nikito/Imago
Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce.
Vor Air Defender 2023: Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht vor Beginn der Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel.  © Daniel Bockwoldt/dpa
Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe fährt während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Ein Kampfjet vom Typ Tornado der Luftwaffe auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa
Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel.
Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa
Ein Kampfflugzeug A10 der US-Airforce überfliegt vor dem Kampfjet-Manöver Air Defender den Fliegerhorst.
Ein Kampfflugzeug des Typs A-10 der US-Airforce überfliegt drei Tage vor dem Beginn des Kampfjet-Manövers Air Defender den Fliegerhorst Schleswig. Es gehört zu den wichtigsten Erdkampfflugzeugen der amerikanischen Streitkräfte. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet.
Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce überfliegen vor dem internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ den Fliegerhorst Schleswig.
Insgesamt hat die US-Luftwaffe zehn der Kampfjets des Typs A-10 für die Luftwaffenübung Air Defender 2023 nach Deutschland entsandt.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce rollen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ auf die Startbahn.
412462327.jpg © Karl-Josef Hildenbrand/Imago
Journalisten stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ um ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe herum.
Auch Kampfjets des Typs F-16 sind bereits auf dem Fliegerhorst Lechfeld in Bayern angekommen. Hier ein Exemplar der griechischen Luftwaffe, von denen insgesamt drei der Flieger an dem Manöver Air Defender beteiligt sind. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Flugzeug vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe startet während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Die Türkei hat genauso viele Kampfjets des Typs F-16 für Air Defender nach Deutschland verlegt. Diese sind auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein stationiert. © Daniel Bockwoldt/dpa
Ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe steht für das Internationale Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ bereit.
Die Allwetter-Mehrzweckflugzeuge F-16 waren und sind stark gefragt. Seit Beginn der Serienproduktion im Jahr 1976 wurden über 4.500 der Maschinen gebaut. Vor einigen Jahren wurde die Maschine von 25 Staaten eingesetzt, etwa 15 Prozent aller weltweit aktiven Kampfjets waren die Flieger des US-Herstellers Lockheed Martin. Kein Kampfjet wurde zu diesem Zeitpunkt häufiger verwendet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
C17 beim Landeanflug auf Wunstorf
Am Dienstag (6. Juni) kam am Fliegerhorst in Wunstorf eine Transportmaschine des Typs Boeing C17 der US Air Force an. © Droese/Imago
A400M auf dem Fliegerhorst in Wunstorf
Ein weiterer Airbus A400M der Luftwaffe landete am Dienstag (6. Juni) auf dem Fliegerhorst in Wunstorf.  © Rainer Droese/Imago
C130 hercules in wunstorf
Auch eine Transportmaschine des Typs Lockheed C130 Hercules kam auf dem Fliegerhorst in Wunstorf an.  © Droese/imago
Mehrere C17 Maschinen am Fliegerhorst Wunstorf
Mehrere Transportmaschinen des Typs Boeing C17 aus den USA stehen nun bereits auf dem Fliegerhorst Wunstorf bereit.  © Droese/Imago
Flugzeuge und Militärfahrzeuge am Fliegerhorst Wunstorf
Parallel zu den ankommenden Flugzeugen laufen die Vorbereitungen zu Air Defender am Fliegerhorst auf Hochtouren. © Droese/Imago
Mitarbeiter der Bundeswehr am Feldtanklager in Wunstorf
Am Fliegerhorst Wunstorf wurde ein neues Feldtanklager für bis zu 2,4 Millionen Liter Kerosin eröffnet. © Julian Stratenschulte/dpa
Feuerwehr und Bundeswehr bei der Befüllung des Tanklagers
Mitarbeiter von Feuerwehr und Bundeswehr befüllten das neue Feldtanklager in Wunstorf. © Julian Stratenschulte/dpa
Soldaten betanken den A400M der Bundeswehr
Als erstes wurde der Airbus A400M der Bundeswehr mit Kerosin aus dem neuen Feldtanklager beliefert. © Droese/Imago
A400M landet in Wunstorf
Der Airbus A400M mit Sonderlackierung landete bereits mehrere Tage vor dem Start der Air Defender-Übung in Wunstorf. © Droese/Imago
F16-Kampfjets aus den USA für Luftwaffenübung landet in Jagel
Ein F-16-Kampfjet aus den USA kam gemeinsam mit weiten sechs Jets am Samstag (3. Juni) auf dem Fliegerhorst Jagel an.  © Georg Wendt/dpa
F16-Kampfjet aus den USA für Luftwaffenübung in Jagel gelandet
Die Flieger kamen am Samstag (3. Juni) auf dem Stützpunkt des taktischen Luftwaffengeschwaders 51 in Schleswig-Holstein an. © Georg Wendt/dpa
Drei F16-Kampfjets aus den USA fliegen in Formation
Drei F-16-Kampfjets flogen vor ihrer Landung am Samstag (3. Juni) am Fliegerhorst Jagel/Hohn noch in Formation. © Georg Wendt/dpa
Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet.
Anders als die meisten teilnehmenden Flugzeuge und Kampfjets bei Air Defender 2023, stammen die US-amerikanischen „F-18“-Flieger nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern gehören zur Marine-Streitkraft, der US Navy.  © Markus Scholz/dpa
Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet.
Acht Kampfjets des Typs „F-18“ von McDonnell Douglas werden am Air Defender 2023 beteiligt sein, jeweils vier Flieger aus den USA und dem Nato-Neumitglied Finnland. Erste Maschinen sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Jagel/Hohn in Schleswig-Holstein gelandet. © Markus Scholz/dpa
Vier F-18-Kampfjets parken auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Hohn
Gleich mehrere F-18-Kampfjets parken nach ihrer Ankunft auf dem Flierghorst Hohn. © Markus Scholz/dpa
Eine A400M beim Medientag der Luftwaffe mit Air Defender-Logo
Von der deutschen Luftwaffe nimmt eine Transportmaschines des Typs Airbus A400M an der Air Defender-Übung teil. Sie wird in Wunstorf stationiert sein. © Droese/Imago
Der A400M der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst in Wunstorf
Dem A400M wurde anlässlich von Air Defender eine Sonderlackierung verpasst. Neben dem Air Defender-Logo mit allen Teilnehmern finden sich am Heck der Airbus-Maschine auf je einer Seite die deutsche und amerikanische Flagge.  © Droese/Imago
A400M auf dem Fliegerhorst Wunstorf
Im Airbus A400M der Luftwaffe finden bis zu 116 Soldatinnen und Soldaten Platz. Außerdem verfügt der A400M über Windabweiser an den seitlichen Springertüren.  © Droese/Imago
Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet.
Rund 20 Tonnen kann das Transportflugzeug „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed an Transportlast tragen. Insgesamt sieben der US-Flieger sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet, drei weitere werden noch erwartet.  © Droese/localpic/Imago
Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet.
Bereits vor rund 70 Jahren hob erstmalig jemand mit dem Transportflugzeug ab, damals noch mit einer Basisversion. Nach zahlreichen Weiterentwicklungen gehört die „C-130 Hercules“ heutzutage zu den am längsten gebauten Flugzeugen der Welt. © Droese/localpic/Imago
Soldaten laden militärisches Gerät aus einer C-130 Hercules Maschine
Nach der Ankunft der C-130 Hercules Maschinen wurde am Fliegerhorst Wunstorf militärisches Gerät ausgeladen.  © Droese/Imago
Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord.
Mit die ersten Flieger, die für die Militärübung Air Defender 2023 in Deutschland gelandet sind, sind US-Transportmaschinen des Typs „C-17A“ des Herstellers Boeing. Zwei der Flugzeuge sind am Dienstag (30. Mai) auf dem Fliegerhorst im niedersächsischen Wunstorf angekommen. © Droese/localpic/Imago
C17A auf dem Rollfeld des Fliegerhorsts Wunstorf
Vom Typ Boeing C-17A nehmen bei Air Defender 2023 insgesamt zwei Flieger aus den USA teil. Sie werden beide über die Dauer der Übung in Wunstorf (Niedersachsen) stationiert sein. © IMAGO/Droese
Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord.
Die Transportflieger haben Personal und Material für Air Defender an Bord. Und davon passt einiges in die C-17A rein: Fast 80 Tonnen können ihn einem solchen Flieger zugeladen werden.  © Droese/localpic/Imago

Ukraine nimmt Krim-Brücke ins Visier und sorgt für logistische Probleme bei Putins Armee

Derzeit laufen die Hauptrouten Russlands zur Versorgung von Soldaten über besetzte ukrainische Gebiete. Dementsprechend bedeutet jede signifikante Zurückeroberung durch das ukrainische Militär logistische Schwierigkeiten für Putins Militär. Laut Reid würde die strategische Bedeutung der 2014 erbauten Krim-Brücke in die Höhe schießen, falls die Ukraine Schlüsselziele wie die Städte Tokmak oder gar Melitopol im Süden des Landes am Schwarzen Meer einnehmen sollte. Die USA halten das jedenfalls für unwahrscheinlich.

„Die Zerstörung der Brücke oder jede signifikante Beschädigung würde daher eine echte Herausforderung für Russland werden“, erklärte Expertin Reid. Herausforderung, denn: Moskau müsste schließlich eine Route finden, die dazu in der Lage ist, das gleiche Volumen an Straßen- und Schienenverkehr zu verkraften.

Ähnlich äußerte sich der Osteuropa-Experte Sergej Sumlenny gegenüber Newsweek: „Die Kertsch-Brücke bleibt die hauptsächliche, wenn nicht einzige verlässliche Rourte zur Krim, die der russischen Armee auf der Krim und in Cherson eine logistische Anbindung ermöglicht.“ Die Brücke zu treffen, mache die Versorgung daher „sehr viel komplizierter“. (bb)

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