Die neueste Umfrage der Marquette Law School zeigt, dass die Zustimmung für Trump unter Republikanern bei 81 Prozent liegt, acht Punkte weniger als im Februar.
Die Unterstützung für Donald Trump unter den Republikanern nimmt ab, wie neue Umfragen zeigen.
Die neueste Umfrage der Marquette Law School zeigt, dass Trumps Zustimmung unter Republikanern bei 81 Prozent liegt, während 19 Prozent ihn ablehnen—was ihm eine Netto-Zustimmung von 62 Punkten verschafft.
Verlust von 16 Punkten
Das bedeutet einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Februar, als 89 Prozent der Republikaner ihn unterstützten und nur 11 Prozent ablehnten, was zu einer Netto-Zustimmung von 78 führte. Insgesamt ist seine Position innerhalb der Partei seit Jahresbeginn um 16 Punkte gesunken.
Republikanische Wähler bilden Trumps Kernwählerschaft, und nachlassende Unterstützung innerhalb der Partei könnte seine Fähigkeit, die Einheit bis 2026 zu wahren, untergraben. Sinkende Zahlen unter Republikanern deuten auf Risse in dem hin, was lange Zeit als sein verlässlichster Stimmenblock galt, und werfen Fragen zu seinem Einfluss auf GOP-Gesetzgeber und seine Fähigkeit, Wähler zu mobilisieren, auf.
Bruttoinlandsprodukt wächst
Obwohl Trumps Zustimmungswerte unter Republikanern seit Beginn seiner zweiten Amtszeit relativ stabil geblieben sind, ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen. All dies geschieht, während die Verbraucherpreise im August so stark gestiegen sind wie seit Januar nicht mehr, obwohl neue Regierungsdaten zeigen, dass das Wirtschaftswachstum stärker ist als zunächst angenommen.
Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von April bis Juni im Jahresvergleich um 3,8 Prozent, berichtete das Handelsministerium in diesem Monat—ein Anstieg gegenüber früheren Schätzungen von 3,3 Prozent und 3 Prozent.
Doch die Zufriedenheit mit dem Kurs des Landes nimmt unter Republikanern ab: Die jüngste Gallup-Umfrage zeigt einen Rückgang auf 68 Prozent im September, von 76 Prozent im August. Unabhängige (23 Prozent) und Demokraten (1 Prozent) bleiben stabil.
Andere Umfragen bestätigen diesen Trend. Laut AP-NORC ist der Anteil der Republikaner, die sagen, dass die USA auf dem falschen Weg sind, von 29 Prozent im Juni auf 51 Prozent im September gestiegen. Unter Republikanern unter 45 Jahren stieg dieser Wert um 30 Punkte auf 61 Prozent.
Auch die Marquette-Umfrage spiegelte den abnehmenden Optimismus wider: Die Zufriedenheit der Republikaner mit dem Kurs des Landes sank von 79 Prozent im Juli auf 70 Prozent im September.
Dies folgt auf die Ermordung des konservativen Aktivisten Charlie Kirk am 10. September, ein Ereignis, das die Republikaner offenbar schockiert und die Zweifel am Kurs des Landes angetrieben hat. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com)