Landtagswahlen im Osten

Brandenburg-Wahl 2024: Wann erste Hochrechnungen kommen

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Am 22. September wählt Brandenburg ein neues Parlament.
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Am 22. September wählt Brandenburg einen neuen Landtag. 88 Sitze werden vergeben. Hochrechnungen der Ergebnisse werden noch am Wahlabend veröffentlicht.

Potsdam – Mit der Brandenburg-Wahl 2024 enden im September die drei Landtagswahlen im Osten. Am 22. September wählt das Bundesland sein achtes Landesparlament. An diesem Tag haben die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger Brandenburgs die Möglichkeit, ihre Stimmen abzugeben.

Auch in Sachsen und Thüringen wurde bereits im September einen neuer Landtag gewählt. Laut aktuellen Wahlumfragen liegt die AfD auch in Brandenburg vorn.

Hochrechnungen zur Brandenburg-Wahl 2024 werden noch am Abend veröffentlicht

Die Wahllokale öffnen am Wahlsonntag im Brandenburg um 8.00 Uhr morgens und schließen um 18.00 Uhr. Erste Hochrechnungen zum Ausgang der Landtagswahl werden nach Schließung der Wahllokale am Wahlabend veröffentlicht. In die Hochrechnungen fließen nach und nach die ausgezählten Stimmen ein.

Die Hochrechnungen fallen im Laufe es Abends daher immer genauer aus, umso mehr Stimmen ausgezählt sind. Auch ein vorläufiges Ergebnis kann voraussichtlich noch am Abend der Brandenburg-Wahl nach 18 Uhr vom Wahlleiter veröffentlicht werden.

Wann es das amtliche Ergebnis der Brandenburg-Wahl gibt

Das amtliche Ergebnis der Brandenburg-Wahl wird erst später ermittelt und bekannt gegeben. Etwa acht Tage nach der Wahl, also voraussichtlich am 30. September, wird in einer öffentlichen Sitzung des Kreiswahlausschusses das endgültige Wahlergebnis im Wahlkreis festgestellt. Etwa 12 Tage nach der Wahl, voraussichtlich am 4. Oktober, findet eine öffentliche Sitzung des Landeswahlausschusses zur Feststellung des Zweitstimmenergebnisses im Land statt.

Umfragen vor der Landtagswahl in Brandenburg: AfD vorn – CDU und SPD gleichauf

Zurzeit besteht die Landesregierung in Brandenburg aus einer Koalition von SPD, CDU und Bündnis 90/ Die Grünen. In Brandenburg stellt derzeit die SPD mit dem Abgeordneten Dietmar Woidke (SPD) den Ministerpräsidenten. Bereits bei der Wahl vor fünf Jahren kam die AfD auf 23,5 Prozent der Stimmen und wurde damit zweitstärkste Kraft hinter der SPD.

Die Ergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg im September wird über die Besetzung der 88 Sitze im Landtag in Potsdam entscheiden. 44 der Abgeordneten werden durch Mehrheitswahl in den Wahlkreisen gewählt. Die übrigen Sitze werden mittels Verhältniswahl nach den Landeslisten der Parteien vergeben. (pav)

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