Habeck macht Ernst

Neue Verordnungen von Habeck: Öffentliche Gebäude auf maximal 19 Grad heizen

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Laut Wirtschaftsminister Robert Habeck sollen öffentliche Gebäude im Herbst und Winter auf maximal 19 Grad geheizt werden.
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Die Energiekrise in Deutschland wird immer präsenter. Wirtschaftsminister Habeck kündigt an, dass öffentliche Gebäude nur noch auf 19 Grad geheizt werden sollen.

Berlin – Die Gaskrise hat aufgrund der explodierenden Energiepreise schon jetzt enorme Auswirkungen auf die Bürger in Deutschland. Mit dem Energiesicherungsgesetz sollen die Folgen der Energiekrise nun aber auch offiziell das öffentliche Leben der Menschen beeinflussen. Das gab Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung bekannt.

Habeck verkündet neue Energiesparvorschriften: Öffentliche Gebäude nur noch auf maximal 19 Grad heizen

Demnach kommen auf Deutschland diesen Herbst und Winter strenge neue Vorschriften zu: „Wir werden über das Energiesicherungsgesetz Verordnungen erlassen“, sagte der Grünen-Politiker der SZ. Bereits im Voraus hatte der Wirtschaftsminister angekündigt, Maßnahmen zur Einsparung „zur Not auch gesetzlich“ vornehmen zu müssen. Damit ist es jetzt offenbar so weit: Im Juli hat Habeck bereits bekannt gegeben, dass private Pools nicht mehr beheizt werden dürfen – nun soll es offenbar auch öffentliche Einrichtungen treffen.

„Zusätzlich soll in öffentlichen Liegenschafen – Krankenhäuser, soziale Einrichtungen natürlich ausgenommen – nur noch auf 19 Grad geheizt werden“, verkündete Habeck in dem Interview. Außerdem sollen Gebäude und Denkmäler nachts nicht mehr angestrahlt und Werbeanlagen nicht beleuchtet werden. Auch in der Arbeitswelt seien ihm zufolge mehr Einsparungen nötig. In der Vergangenheit hat Habeck schon oft zum Energiesparen aufgerufen – jetzt macht er Ernst.

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