Verbindung zum IS

Anschlag von New Orleans: FBI geht von Einzeltäter aus – Biden veröffentlicht neue Details

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Nach dem Anschlag in New Orleans ermittelt das FBI weiter. Nun kommen immer mehr Details zum Täter ans Licht.

New Orleans – Der islamistische Attentäter von New Orleans handelte nach FBI-Erkenntnissen als Einzeltäter und war technisch gut vorbereitet. Wie US-Präsident Biden am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte, führte der Mann einen Fernzünder für Sprengsätze mit sich, als er am Neujahrsmorgen mit seinem Pick-up-Truck im French Quarter in eine Menschenmenge raste. Bei dem Anschlag kamen 15 Menschen ums Leben.

Anschlag in New Orleans: Attentäter deponierte zahlreiche Sprengsätze in Kühltruhen

Der als Shamsud-Din J. identifizierte Täter hatte nach FBI-Angaben bereits Stunden vor seiner Todesfahrt Sprengsätze in Kühltruhen an verschiedenen Orten des beliebten Ausgehviertels deponiert. Der US-Staatsbürger, der als ehemaliger Soldat und Reservist in der US-Armee gedient hatte, kam bei einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben. Die Bundespolizei stuft die Tat inzwischen als terroristischen Akt ein und bestätigte eine Verbindung des Täters zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Auto rast in New Orleans in Menschenmenge: Die verheerenden Bilder aus der Bourbon Street

Auto fährt in Menschenmenge in New Orleans.
Gegen drei Uhr morgens raste ein Auto in New Orleans in eine Menge feiernder Menschen im Partyviertel French Quarter. Das Bild zeigt die Rettungskräfte vor Ort. © Gerald Herbert/dpa
Der abgesperrte Tatort in der Bourbon Street in New Orleans.
Der Tatort an der Bourbon Street Ecke Canal Street im French Quarter von New Orleans wurde von der Polizei abgesperrt.  © Matthew Hinton/AFP
Auto fährt in Menschenmenge: Der Tatort in den Bourbon Street in New Orleans (USA).
Die Bilder aus der Bourbon Street sind verheerend. Mindestens zehn Menschen starben, 35 wurden verletzt. © Gerald Herbert/dpa
Der Tatort in der Bourbon Street in New Orleans.
Ermittler umringen den weißen Lastwagen, der im French Quarter von New Orleans in eine Menschenmenge raste. © Matthew Hinton/AFP
Auto fährt in Menschenmenge in New Orleans. Einsatzkräfte nach der Tat am abgesperrten Tatort.
Einsatzkräfte am Tatort in der Bourbon Street. Hier raste ein Auto in eine Menschenmenge. Inzwischen hat das FBI die Ermittlungen übernommen. © Gerald Herbert/dpa

Die Ermittler korrigierten damit ihre ursprüngliche Einschätzung. FBI-Ermittlerin Alethea Duncan hatte zunächst erklärt, man glaube nicht, dass J. allein gehandelt habe. Nach weiteren Untersuchungen zu dem Anschlag in New Orleans geht das FBI nun von einer Einzeltäterschaft aus.

Heimatschutzminister Mayorkas warnte zugleich vor vorschnellen Schlüssen zu möglichen Verbindungen mit der tödlichen Explosion eines Tesla Cybertrucks vor einem Trump-Hotel in Las Vegas. „Das stellt nicht unbedingt eine Verbindung zwischen den beiden Ereignissen her“, sagte er in einem CNN-Interview. „Ich denke, wir wissen noch nicht genug“, so Mayorkas weiter.

Anschlag in New Orleans: Aufnahmen aus Wohnung des Attentäters veröffentlicht

Die New York Post berichtet derweil von „chemischen Rückständen und Chemikalienflaschen“, die das FBI in der Wohnung des Täters gefunden haben soll. Die Boulevardzeitung beruft sich dabei auf Fotos und Videoaufnahmen, die aus Jabbars Wohnung im Norden Houstons in Texas stammen sollen. Weiter ist von „einer langen Liste von Substanzen“ die Rede, „die beim Bombenbau verwendet werden“.

Ein Auto ist in New Orleans in eine Menschenmenge gerast – 15 Menschen starben.

In dem Herzstück seines Wohnzimmers soll zudem ein Koran auf einem Bücherregal gestandenhaben. Aufgeschlagen war laut der New York Post eine Passage, in der es heißt: „Sie kämpfen für Allahs Sache und töten und werden getötet; ein verbindliches Versprechen.“ (nak)

Rubriklistenbild: © Matthew Hinton/AP/dpa

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