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Franziska Schwarz
Nils Thomas Hinsberger
Felix Busjaeger
Die Landtagswahl in Brandenburg ist beendet. Die Ergebnisse der Brandenburg-Wahl 2024 werden mit Spannung erwartet – und könnten Auswirkungen auf Berlin haben.
Update vom 24. September, 15 Uhr: Die Brandenburger CDU lehnt eine Koalition mit der SPD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) weiterhin ab. „Es ist für uns nicht denkbar“, sagte CDU-Fraktionschef Jan Redmann auf eine entsprechende Frage. „Als fünftes Rad am Wagen steht eine CDU nicht zur Verfügung.“ Redmann kündigte an: „Wir bereiten uns auf die Rolle in der Opposition vor.“ Am Donnerstag ist gleichwohl ein Gespräch zwischen SPD und CDU vorgesehen.
Die SPD hatte die Landtagswahl am Sonntag mit 30,9 Prozent knapp vor der AfD mit 29,2 Prozent gewonnen. Das BSW kam aus dem Stand auf 13,5 Prozent. Die CDU mit Spitzenkandidat Redmann rutschte auf 12,1 Prozent ab. Bisher regierten SPD, CDU und Grüne miteinander. SPD und BSW hätten 46 von 88 Stimmen, die Mehrheit liegt bei 45.
Redmann, der mit 11 von 11 Stimmen als CDU-Fraktionschef wiedergewählt wurde, hält eine Beteiligung an einer möglichen Koalition aus SPD und BSW auch nicht für notwendig: „Die CDU wäre in einem solchen Bündnis nicht erforderlich“, sagte Redmann. In einer solchen Konstellation wäre es „nicht möglich“, CDU-Inhalte durchzusetzen.
Brandenburg-Wahl: CDU will keine Koalition mit SPD oder BSW eingehen
Update vom 23. September, 14.35 Uhr: Nach den Wahlen in Brandenburg sieht die CDU keinen Anlass für Verhandlungen mit der SPD. Gordon Hoffmann, Generalsekretär der CDU, äußerte in Potsdam: „Für uns gibt es keinen Regierungsauftrag. Es gibt nämlich keine Mehrheit für SPD und CDU“. Er fügte hinzu: „Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was wir in diesen Gesprächen besprechen sollen.“ Hoffmann ist der Ansicht, dass die SPD mit der Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Verhandlungen treten solle. „Jetzt müssen sie daraus auch was machen für dieses Land“, betonte er.
Er sieht seine Partei in der Rolle der Opposition, da das Wahlergebnis keinen Auftrag zur Regierungsbildung impliziere. „Von daher sehe ich uns nicht in der Regierung, sondern unser Auftrag vom Wähler ist Opposition - und den werden wir ausfüllen.“ Trotzdem, eine völlige Ablehnung von Gesprächen mit der SPD ist nicht geplant.
Update vom 23. September, 12.33 Uhr: Nach ihrem Sieg bei der Brandenburg-Wahl strebt die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke Sondierungsgespräche mit dem BSW und der CDU an. Dies werde dem Landesvorstand am Abend vorgeschlagen, sagte der Brandenburger SPD-Generalsekretär David Kolesnyk. Das Ziel sei, in dieser Woche bereits die ersten Gespräche zu führen.
Aktuelle dimap-Zahlen zum Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024
Update vom 23. September, 11.41 Uhr: Zahlen des Instituts dimap für die ARD zeigen: Die SPD hat bei der Brandenburg-Wahl 47.000 Wählerstimmen von den Grünen ab und damit so viele wie bei keiner anderen Partei. Bei der CDU waren es immerhin noch 13.000. Zudem konnte die SPD 25.000 ehemalige Linken-Wähler zu sich holen.
Özdemir fordert nach Schlappe bei Brandenburg-Wahl Kurskorrektur bei den Grünen
Update vom 23. September, 10.57 Uhr: Die Grünen sind raus aus dem Landtag in Brandenburg – Bundesminister Cem Özdemir sieht vor allem Fehler in Berlin. „Die Schuld liegt da weniger in Brandenburg, sondern die hat mehr mit der Bundespolitik zu tun, hat mehr damit zu tun, dass wir viele Wähler, insbesondere im ländlichen Raum, verschreckt haben“, sagte der Grünen-Spitzenpolitiker. Er forderte „wirklich ernsthafte Kurskorrekturen“. Die Partei müsse Lösungen bei Themen außerhalb der Klimapolitik bieten.
BSW will nach Brandenburg-Wahl Gespräche von SPD und CDU abwarten
Update vom 23. September, 9.32 Uhr: Ohne das BSW dürfte in Brandenburg nach der Landtagswahl keine stabile Regierung möglich sein. BSW-Spitzenkandidat Robert Crumbach will aber erstmal auf der Zuschauertribüne Platz nehmen: Das Bündnis will zunächst die Gespräche zwischen SPD und CDU abwarten. „Das sollen die mal machen“, sagte Crumbach im Deutschlandfunk.
Grüne warnen nach Brandenburg-Wahl vor „Horror-Landtag“
Update vom 23. September, 6.57 Uhr: Die Grünen sind bei der Brandenburg-Wahl an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert, ein Direktmandat klappte auch nicht. „Da ist natürlich Enttäuschung – aber auch Entschlossenheit. Wir haben jetzt wirklich den Horror-Landtag, vor dem wir gewarnt haben“, sagte Spitzenkandidat Benjamin Raschke dazu der Nachrichtenagentur dpa. „Da gibt es keine progressive Kraft, die für soziale Gerechtigkeit, für Umwelt- und Klimaschutz steht.“
AfD erreicht bei Brandenburg-Wahl Sperrminorität im Landtag
Update vom 23. September, 5.38 Uhr: Die AfD hat bei der Brandenburg-Wahl mehr als ein Drittel der Mandate errungen und damit eine Sperrminorität im Landesparlament erreicht. Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis kommt die Rechtsaußenpartei auf 30 von 88 Sitzen. Damit kann die AfD Entscheidungen und Wahlen blockieren, die eine Zweidrittelmehrheit erfordern, zum Beispiel die Wahl von Verfassungsrichtern. Auch Verfassungsänderungen sind nur mit einer solchen qualifizierten Mehrheit möglich.
Vorläufiges Ergebnis der Landtagswahl in Brandenburg
Update vom 22. September, 00.05 Uhr: Das vorläufige Endergebnis der Brandenburger Wahl wurde bekannt gegeben. Laut Infratest dimap/ARD sichert sich die SPD 32 der 88 Sitze, dicht gefolgt von der AfD mit 30 Sitzen. Das BSW kann 14 Sitze für sich verbuchen, während die CDU mit zwölf Sitzen den vierten Platz einnimmt. Dieses Resultat eröffnet verschiedene Möglichkeiten für Koalitionen:
Die Große Koalition aus SPD und CDU erreicht mit 44 Sitzen genau die Hälfte der Parlamentssitze und verfehlt somit knapp die absolute Mehrheit. Sie wäre daher gezwungen, in einer Pattsituation zu regieren. Eine Koalition aus SPD, CDU und BSW würde über 50 Prozent der Sitze erreichen. Diese sogenannte Brombeer-Koalition hätte 58 Sitze. Eine Zusammenarbeit zwischen SPD und BSW ist ebenso denkbar, aber eher unwahrscheinlich. SPD-Spitzenkandidat Dietmar Woidke hat bereits angekündigt, Gespräche mit der CDU führen zu wollen.
Update vom 22. September, 23.28 Uhr: Die vorläufigen Ergebnisse der Brandenburg-Wahl sind veröffentlicht: Seit 1990 hat die SPD nun zum achten Mal hintereinander triumphiert. Die Partei, unter der Führung von Ministerpräsident Dietmar Woidke, konnte laut der Landeswahlleitung 30,9 Prozent der Stimmen für sich gewinnen und hat damit sogar das Ergebnis von 2019 übertroffen. Die AfD, die in den Umfragen lange Zeit die Führung innehatte, erreichte nach der Auszählung aller Stimmen 29,2 Prozent.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht, das zum ersten Mal antrat, belegte den dritten Platz mit 13,5 Prozent. Die CDU konnte nur 12,1 Prozent der Stimmen erzielen, was das schlechteste Ergebnis bei Landtagswahlen in Brandenburg darstellt. Grüne, Linke, FDP und Freie Wähler konnten die Fünf-Prozent-Hürde nicht überwinden und erhielten auch kein Direktmandat, das ihnen den Einzug in den Landtag ermöglicht hätte.
Koalitionsbildung nach der Brandenburg-Wahl 2024: Eine schwere Aufgabe steht bevor
Update vom 22. September, 23.20 Uhr: Mit den ersten Hochrechnungen zur Wahl in Brandenburg rückt die Bildung möglicher Koalitionen in den Fokus. Während des Wahlkampfes haben alle politischen Gruppierungen eine Kooperation mit der AfD kategorisch abgelehnt. Eine Zusammenarbeit zwischen SPD und CDU scheint hingegen unstrittig. Somit stehen derzeit drei potenzielle Koalitionen zur Verfügung, die eine Mehrheit im Landtag von Brandenburg bilden könnten.
Ob die derzeitige Kenia-Koalition, bestehend aus SPD, CDU und Grünen, fortgesetzt werden kann, hängt davon ab, ob die Grünen die 5-Prozent-Hürde überwinden können. Laut den Hochrechnungen liegt die Partei allerdings knapp unter dieser Marke. Sollten die Grünen es dennoch schaffen, könnten die drei Parteien eventuell eine Mehrheit erreichen.
Eine weitere Option wäre eine Zusammenarbeit mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), das in den aktuellen Hochrechnungen bei etwa 13 Prozent liegt. Darüber hinaus weisen Hochrechnungen auf eine mögliche Große Koalition aus SPD und CDU hin. Laut Infratest dimap/ARD erreichen die beiden Parteien derzeit 44 von 88 Sitzen.
Update vom 22. September, 21.40 Uhr: Die neuesten Hochrechnungen zeigen, dass die AfD weiter hinter der SPD liegt. Laut der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF, erzielt die SPD 30,9 Prozent, während die AfD 29,7 Prozent erreicht. Infratest dimap/ARD berichtet, dass die SPD 30,7 Prozent erreicht, während die AfD knapp dahinter mit 29,5 Prozent liegt. In beiden Prognosen erzielt die CDU etwa 12 Prozent. Das BSW übertrifft die Unionspartei mit rund 13 Prozent. Linke, Grüne und Freie Wähler schaffen es in beiden Analysen nicht über die 5-Prozent-Hürde und würden somit den Einzug in den Landtag verpassen. (Stand 21.35 Uhr)
| Partei | Infratest dimap (ARD) | Forschungsgruppe Wahlen (ZDF) |
|---|---|---|
| SPD | 30,7% | 30,9% |
| AfD | 29,5% | 29,7% |
| BSW | 13,3% | 12,9% |
| CDU | 12,1% | 11,8% |
| Grüne | 4,2% | 4,3% |
| Linke | 3% | 3% |
| BVB/Freie Wähler | 2,6% | 2,5% |
| Sonstige | 4,6% | 4,9% |
Update vom 22. September, 20.45 Uhr: Die AfD hat bei der Wahl in Brandenburg insbesondere bei jungen Wählern Erfolge verbucht. Laut einer Hochrechnung von Infratest dimap erzielte die in Teilen rechtsextreme Partei bei den 15- bis 24-Jährigen mit 32 Prozent die meisten Stimmen. Die SPD folgte mit 19 Prozent als zweitstärkste Kraft. Bei den Wählern über 70 Jahren hingegen führt die SPD mit 50 Prozent aktuell deutlich. Hier ist die AfD mit 17 Prozent die zweitstärkste Partei.
Hochrechnungen bei der Brandenburg-Wahl 2024: SPD vorne – Grüne womöglich nicht im Landtag
Update vom 22. September, 20.16 Uhr: Kürzlich veröffentlichte Hochrechnungen zeigen, dass zwischen SPD und AfD bei der Wahl in Brandenburg nur 1,1 Prozent der Wählerstimmen liegen. Laut der von Infratest dimap im Auftrag der ARD durchgeführten Hochrechnung erreicht die SPD 30,7 Prozent, während die AfD auf 29,6 Prozent kommt. Die CDU kann sich leicht verbessern und erreicht 12,1 Prozent. Das BSW hat die Unionspartei überholt und ihr vorläufiges Ergebnis auf 13,1 Prozent gesteigert. Im Unterschied zu früheren Hochrechnungen müssen die Grünen nun mit ihren aktuellen 4,6 Prozent um ihren Platz im Parlament fürchten. Die Linke erzielt 2,9 Prozent und die BVB/Freie Wähler kommen auf 2,5 Prozent. (Stand 20 Uhr)
Update vom 22. September, 20.05 Uhr: Auch auf Bundesebene wird die Wahl in Brandenburg intensiv diskutiert. Bijan Djir-Sarai, Generalsekretär der FDP, verlangte in der ARD einen „Herbst der Entscheidung“. Djir-Sarai kündigte an, dass das enttäuschende Wahlergebnis in Brandenburg in den nächsten Tagen in den Parteigremien zur Debatte stehen wird.
Wahlbeteiligung zur Brandenburg-Wahl: Wohl historischer Höchststand zu erwarten
Update vom 22. September, 19.38 Uhr: Die Beteiligung an Brandenburg-Wahl 2024 war laut Hochrechnungen so hoch wie noch nie seit 1990. 73 bis 74 Prozent der Wahlberechtigten haben ihren Stimmzettel abgegeben. Das ist nicht nur ein deutliches Plus im Vergleich zu 2019 (61,3 Prozent), sondern auch der höchste Wert der bisher acht Landtagswahlen in Brandenburg.
Update vom 22. September, 19.00 Uhr: Die Brandenburg-Wahl 2024 ist beendet. Das Ergebnis stimmt besonders Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zufrieden. Voraussichtlich wird er zuerst mit der CDU über die Bildung einer Regierungskoalition sprechen, sollte sich das Ergebnis der Hochrechnung bestätigen. „Auf jeden Fall werden wir mit der CDU reden, das ist jetzt schon klar“, sagte Woidke in der ARD. Mit Blick auf die Grünen, deren Einzug in den Landtag in Potsdam am Abend zunächst nicht klar war, sagte er, man müsse schauen, ob es weitere Partner brauche und wer dann sonst noch da sei.
In jedem Fall gibt es aus Sicht von Woidke am Wahlabend nicht nur Grund zur Freude. Er sagte unter Verweis auf den Zuwachs für die AfD im Land: „Lehren müssen wir auch aus dieser Wahl ziehen, weil es in der Tat so ist, wenn eine Partei mit fast 30 Prozent reüssiert hier in Brandenburg, die in Teilen offen rechtsextremistisch ist, dann muss das einen Grund zum Nachdenken geben.“
Zweite Hochrechnung zur Brandenburg-Wahl 2024 ist da: SPD kann auf gutes Ergebnis hoffen
Update vom 22. September, 18.48 Uhr: Die zweite Hochrechnung nach dem Ende der Brandenburg-Wahl 2024 liegt nun vor. Laut ZDF erreichen die Parteien folgende Werte:
- SPD, 31,7 Prozent
- AfD, 29,3 Prozent
- CDU, 11,7 Prozent
- Grüne, 4,7 Prozent
- Linke, 3,8 Prozent
- BVB/FW, 2,6 Prozent
- Andere, 4,2 Prozent
Brandenburgs CDU-Spitzenkandidat Jan Redmann zeigte sich indes vom Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024 enttäuscht. „Es ist bitterer Abend für uns als CDU, weil wir nach den ersten Prognosen weit hinter unseren Erwartungen lieben“, sagte er am Wahlabend. Er habe gemerkt, wie sich in diesem Wahlkampf die Stimmung verändert habe. Den Brandenburgerinnen und Brandenburgern sei „der Schreck in die Glieder gefahren, der Schreck vor unregierbaren Zuständen, auch der Schreck vor einer AfD als stärkste Partei“. Das habe „zu einer Polarisierung“ geführt, von der nur SPD und AfD profitiert hätten, so Redmann. Nach den ersten Hochrechnungen der Brandenburg-Wahl liegt die CDU bei rund 12 Prozent. Bei der letzten Landtagswahl holten sie 15,6 Prozent.
Hochrechnungen nach Brandenburg-Wahl 2024: SPD liegt deutlich vor AfD
Update vom 22. September, 18.33 Uhr: Bei der Brandenburg-Wahl 2024 hat sich die SPD nach den ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF gegen die AfD durchgesetzt. Nach den Zahlen von 18.29 Uhr wird die SPD wieder stärkste Kraft, die AfD landet auf Platz zwei. Die SPD erreichte demnach 31,2 Prozent, die AfD kommt auf 29,9 Prozent. Es folgen BSW (12) CDU (11,9) und Grüne (5). Die Linke erreicht 3,1 Prozent, die Freien Wähler 2,6.
Update vom 22. September, 18.20 Uhr: Nach dem Ende der Brandenburg-Wahl 2024 hat SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert der Brandenburger SPD vorsichtig zum Abschneiden bei der Landtagswahl gratuliert. „Dietmar Woidke und seiner Brandenburger SPD ist eine furiose Aufholjagd in den vergangenen Wochen gelungen“, sagte Kühnert am Sonntag in der ARD.
„Kommend von Umfragewerten unter 20 Prozent, geht es jetzt wahrscheinlich über die 30 hinaus“, sagte er. „Das hat mit einer guten Leistungsbilanz, einem ganz gestandenen Ministerpräsidenten und auch dem persönlichen Zutrauen in ihn zu tun.“ Diesen Erfolg nehme der Brandenburger SPD jetzt schon keiner mehr an diesem Abend.
Update vom 22. September, 18.09 Uhr: Bei der Brandenburg-Wahl 2024 hat sich die SPD mit Ministerpräsident Dietmar Woidke laut Prognosen von ARD und ZDF gegen die AfD behauptet. Nach den Zahlen von 18.00 Uhr liegen die Sozialdemokraten vorn – bei der ARD knapp, beim ZDF deutlich. Die AfD, die in Umfragen vor der Landtagswahl lange Zeit vorn lag, landet demnach auf Platz zwei.
Den Prognosen zufolge erreicht die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke 31,0 bis 32,0 Prozent (2019: 26,2 Prozent). Die AfD steigert sich auf 29,0 bis 30,0 Prozent (23,5). Die CDU erreicht 11,5 bis 12,0 Prozent (15,6). Das BSW kommt auf 12,0 Prozent. Die Grünen verlieren massiv und landen bei 4,5 bis 5,0 Prozent (10,8). Die Linke rutscht auf 3,0 bis 4,0 Prozent ab (10,7). BVB/Freie Wähler kommen auf 2,5 bis 2,7 Prozent (5,0).
Parteien, die bei der Brandenburg-Wahl 2024 an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, haben über die Grundmandatsklausel allerdings noch eine Chance: Wenn sie mindestens ein Direktmandat gewinnen, ziehen sie in den Landtag ein – mit der Anzahl der Sitze nach ihrem Zweitstimmenergebnis.
Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024 noch am Abend: Erste Prognosen sind da
Update vom 22. September, 18.01 Uhr: Die Brandenburg-Wahl 2024 ist beendet. Laut der ARD-Prognose liegt die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke mit 31 Prozent knapp vor der AfD mit 30 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen Abstand CDU und BSW (beide 12 Prozent). Grüne (5 Prozent), Linkspartei (3 Prozent) und Freie Wähler (2,7 Prozent) müssen zittern. Erste Ergebnisse der Brandenburg-Wahl 2024 folgen später. Auch die Prognose des ZDF zeigt einen ähnlichen Trend.
Brandenburg-Wahl 2024 beendet: Prognose da – Ergebnisse folgen später
Update vom 22. September, 18 Uhr: Die Brandenburg-Wahl 2024 ist beendet. Seit 18 Uhr haben die Wahllokale geschlossen. In Kürze gibt es erste Prognosen und Hochrechnungen. Später folgt dann das Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024.
Update vom 22. September, 17.30 Uhr: Die Wählerinnen und Wähler haben noch knapp 30 Minuten Zeit, um mit ihrer Stimme das Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024 zu beeinflussen. Nach 18 Uhr wird es dann erste Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl geben. Das vorläufige Ergebnis der Wahl in Brandenburg könnte dann noch am Abend folgen.
Im Vorfeld der Brandenburg-Wahl 2024 hatte die AfD in Umfragen die Führung übernommen. Ob es am Ende für den Wahlsieg reicht, wird sich erst mit dem endgültigen Ergebnis zeigen. Währenddessen gab am Sonntagnachmittag in Potsdam Protest vor dem Veranstaltungsort der Wahlparty der AfD. In Potsdam-Marquardt haben sich laut Angaben der Polizei etwa 300 Antifa-Mitglieder und weitere Bürger zu einer Gegendemonstration versammelt.
Update vom 22. September, 16.30 Uhr: Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat bei der Brandenburg-Wahl 2024 die Chance auf ein zweistelliges Ergebnis. Die Parteigründerin allerdings muss alle Termine vorerst absagen. Auslöser ist eine Erkrankung. Das bestätigte eine Sprecherin des BSW auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Co-Vorsitzende des BSW, Amira Mohamed Ali, werde Wagenknecht bei der Wahlparty und bei Terminen im Potsdamer Landtag vertreten.
Prognosen, Hochrechnung und Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024 nach 18 Uhr – Wahlbeteiligung bereits deutlich höher
Update vom 22. September, 14.50 Uhr: Die Frage, ob die AfD oder die SPD bei der Wahl in Brandenburg die Oberhand gewinnen wird, steht heute weiter im Raum. Kurz vor der Bekanntgabe der ersten Prognosen und Hochrechnungen wollen sich die Sozialdemokraten zu einer Sitzung in ihrer Bundeszentrale treffen. Die heutige Landtagswahl wird für die Partei als wegweisend angesehen, insbesondere angesichts der wiederholten Zweifel an der Führungsstärke von Kanzler Olaf Scholz (SPD). Es ist geplant, dass der Regierungschef selbst aus New York zu diesem Treffen hinzugeschaltet wird. Sollte die AfD bei der Brandenburg-Wahl die besten Ergebnisse erzielen und die SPD überholen, könnte es sein, dass Scholz‘ erneute Kanzlerkandidatur infrage gestellt wird.
Brandenburg-Wahl 2024 live: AfD und SPD warten auf die ersten Ergebnisse
Update vom 22. September, 12.18 Uhr: Das Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024 wird teilweise mit gemischten Gefühlen erwartet. Die Spitzenkandidatin der Grünen bei der Brandenburger Landtagswahl, Antje Töpfer, hält das Ergebnis der Wahl für wegweisend. Es werde eine „Entscheidungswahl“ darüber, in welchem Land wir leben wollten, sagte Töpfer.
Während die Wähler noch knapp sechs Stunden Zeit haben, um das Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024zu beeinflussen, gibt es gegenwärtig aufgrund der jüngsten Umfragen vor der Landtagswahl mehrere Möglichkeiten, wie das Bundesland künftig regiert werden könnte. Doch bereits im Vorfeld ist klar, dass eine Regierungsbildung alles andere als einfach werden wird.
Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024 mit Spannung erwartet: 2,1 Millionen Menschen wählen
Erstmeldung vom 22. September 2024: Potsdam – Die Brandenburg-Wahl 2024, die am 22. September 2024 stattfand, markiert das Ende der diesjährigen Wahlen im Osten Deutschlands. Etwa 2,1 Millionen Menschen waren dazu aufgefordert, über die zukünftige Zusammensetzung des Potsdamer Landtags abzustimmen. Die Wahllokale öffneten pünktlich um 8.00 Uhr und sind noch bis 18.00 Uhr geöffnet.
Die Bedeutung dieser Wahl auf Bundesebene war besonders hoch, vor allem aufgrund der jüngsten Umfragen vor der Brandenburg-Wahl 2024, die ein enges Rennen zwischen der AfD und der SPD vorhersagten. Daher wird das Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024 mit großer Spannung erwartet.
Erste Ergebnisse der Brandenburg-Wahl 2024: Prognosen und Hochrechnungen nach 18 Uhr
Nach Schließung der Wahllokale werden erste Prognosen und Hochrechnungen zum Ausgang der Brandenburg-Wahl 2024 veröffentlicht. Im Laufe des Abends werden immer mehr ausgezählte Stimmen in die Hochrechnungen einbezogen. Daher werden die Hochrechnungen mit der Zeit immer genauer, je mehr Stimmen ausgezählt sind. Ein vorläufiges Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024 wird voraussichtlich noch am Abend nach 18 Uhr vom Wahlleiter bekannt gegeben. Etwa zwölf Tage nach der Wahl, voraussichtlich am 4. Oktober, wird das Ergebnis der Zweitstimmen im Land in einer öffentlichen Sitzung des Landeswahlausschusses ermittelt.
Die Ausgangslage vor der Brandenburg-Wahl wurde durch die letzten Umfragen geprägt, die die AfD knapp vor der SPD sahen. Die SPD, die seit 1990 den Ministerpräsidenten stellt, kämpfte darum, ihre Position zu halten. Die CDU und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) lagen mit 14 bzw. 13 Prozent deutlich dahinter. Die Grünen und die Linke mussten um den Wiedereinzug in den Landtag bangen. Es war bereits im Vorfeld klar, dass die aktuelle Regierungskoalition aus SPD, CDU und Grünen angesichts dieser Zahlen in eine ungewisse Zukunft blicken wird.
AfD erwartet Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024 mit Spannung
Hans-Christoph Berndt, der AfD-Spitzenkandidat bei der Wahl in Brandenburg, verband ein möglichst starkes Ergebnis seiner Partei bei der Brandenburg-Wahl 2024 mit einem „klaren Zeichen der Hoffnung“. Wenn die AfD weiter an Stärke gewinne, werde es „wieder besser werden in Deutschland“, sagte Berndt nach der Stimmabgabe am Morgen in Golßen (Landkreis Dahme-Spreewald).
„Wir sind stärker als 2019“, stellte Berndt am Wahltag fest. Das Schicksal Brandenburgs entscheide sich nicht in einer Wahl, sondern in den nächsten Jahren. Seine Partei erfahre immer mehr Zustimmung. Das stimme ihn zuversichtlich, sagte er.
Grüne blickt mit Sorge auf mögliches Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024: „Es geht um viel“
Die Grünen-Politikerin und Außenministerin Annalena Baerbock rechnet bei der Brandenburg-Wahl 2024 mit einer hohen Wahlbeteiligung. Man habe in den vergangenen Tagen gespürt, dass die Leute um die Bedeutung dieser Wahl wüssten, sagte sie laut rbb nach ihrer Stimmabgabe in Potsdam. „Es geht um viel.“
„Heute scheint ja schön die Sonne, deswegen ist hoffentlich ein Tag der Hoffnung“, sagte Baerbock mit Blick auf das mögliche Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024. Die Grünen in dem Bundesland müssen um ihren Einzug ins Landesparlament bangen – die Partei stand in den letzten Umfragen vor der Landtagswahl in Brandenburg bei etwa 4 Prozent.
Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024 entscheidend: Woidke kündigt bereits mögliche Konsequenzen an
SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke hatte im Vorfeld der Landtagswahl angekündigt, sein Amt niederzulegen, sollte das Ergebnis der Brandenburg-Wahl 2024 zeigen, dass die AfD stärkste Kraft wird. Die Bedeutung der Wahl über die Landesgrenzen hinaus wurde bereits im Vorfeld durch internationale Reaktionen unterstrichen, die das Erstarken der AfD mit Besorgnis verfolgten.
Angesichts des möglichen Ergebnisses der Brandenburg-Wahl 2024 könnte sich die Regierungsbildung als schwierig erweisen. Mögliche Koalitionsverhandlungen werden in den kommenden Wochen intensiv geführt werden müssen, um eine stabile Regierung zu bilden. (fbu)
Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa




