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Kim Jong-uns Schwester erklärt, dass Nordkorea im gleichen Boot wie Russland sitze.
Pjönjang – Laut Alexander Sladkov, einem langjährigen russischen Militärkorrespondenten, der in einem Kreml-Ausschuss zur Mobilisierung für den Krieg in der Ukraine sitzt, will Nordkorea Truppen in den Krieg schicken, um Russland zu unterstützen. Darüber berichtete Sino NK. Es ist nicht die erst Einschätzung dieser Art. „Die Demokratische Volksrepublik Korea ist bereit, Truppen in die Ukraine zu entsenden, um an der speziellen Militäroperation zur Unterstützung Russlands teilzunehmen“, so der russische Militärkorrespondent Alexander Sladkov in seinem Vlog. Dazu sei das „OK“ von China erforderlich.
Sladkov zufolge sind nicht weniger als eine halbe Million nordkoreanische Soldaten bereit, sich den russischen Streitkräften anzuschließen. Sladkov erläuterte, dass Nordkorea die Rekrutierung von Freiwilligen angekündigt hat, die bereit sind, sich an den russischen Operationen in der Ukraine zu beteiligen. Am ersten Tag hätten sich Tausende dazu bereit erklärt, in den Krieg zu ziehen.
Nordkorea will Russland 50.000 Soldaten schicken
„Ich habe mit einem Freund von mir gesprochen, dem Leiter einer Organisation von Korea-Kriegsveteranen. Er war kürzlich hier. Ich fragte ihn: ‚Was habt ihr denn so alles? Er sagte: ‚50.000 Spezialkräfte sind einsatzbereit‘“, so Sladkov. Es ist nicht das erste Mal, dass Pjöngjang seine Bereitschaft signalisiert, Russland bei seinen militärischen Operationen zu helfen. Kim Yo-jong, die Schwester von Kim Jong-un, sagte dazu, dass ihr Land „im selben Boot“ wie Russland sitze.
Daher ist Pjöngjang bereit, nicht nur Freiwillige, sondern auch Truppen zu entsenden, die derzeit im aktiven Dienst stehen, um Russland zu helfen. Außerdem erklärte Kim Yo-jong, dass es zu einem Krieg zwischen Nordkorea und den USA kommen könnte.
Nordkorea sitzt im gleichen Boot wie Russland
Kim Yo-jong, sagte der staatlichen koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur KCNA kürzlich, dass man den „Pazifischen Ozean als Schießplatz“ nutzen werde, sollten sich die USA weiter einmischen. Darüber hatte unter anderem CNN berichtet. Yo-jong gilt als mögliche Nachfolgerin von ihrem Bruder. Sie äußert sich immer häufiger außenpolitisch. Meistens sind es Drohungen, die sie gegen die USA oder Südkorea, die sie ausspricht. Im November 2022 warnte sie die USA vor einer „tödlichen Sicherheitskrise“, falls es weiterhin die Raketentests verurteile. Die USA seien ein „bellender Hund, den die Angst gepackt hat“. Gerne droht sie anderen Ländern mit Atomschlägen. (mse)
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Rubriklistenbild: © Inter-Korean Summit Press Corps/Pool

