Bei einem Bombenanschlag in Pakistan sind mindestens fünf Menschen gestorben und 28 weitere verletzt worden.
Islamabad - Bei einem Bombenanschlag in Pakistan sind mindestens fünf Menschen gestorben und 28 weitere verletzt worden. Die Bombe sei in der Nähe eines Polizeiautos explodiert, kurz nachdem an dem Ort in der Stadt Sibi am Dienstag ein Konvoi mit dem pakistanischen Präsident Arif Alvi durchgefahren sei, sagte ein Polizeimitarbeiter der Deutschen Presse-Agentur. Alvi war in der Stadt, um an einer Kulturveranstaltung teilzunehmen. Es war am Dienstagnachmittag unklar, ob der Präsident das Ziel des Anschlags gewesen sei, sagte der Polizeimitarbeiter.
Der Bombenanschlag passierte nur wenige Tage nachdem Selbstmordattentäter des sogenannten islamischen Staates IS mit einem Anschlag bei einer schiitischen Moschee in der Stadt Peshawar mindestens 63 Menschen getötet haben. In Pakistan hat Gewalt zugenommen, nachdem die Taliban im Nachbarland Afghanistan die Macht übernommen haben. (dpa)