Raketeneinschlag in Polen

Polen erfreut über Deutschlands Unterstützung bei Raketenabwehr

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Ein Startgerät (Launcher) des Flugabwehrraketensystems Patriot der Bundeswehr in einer Halle des Militärflugplatz Emmen (Schweiz).

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte angeboten, Polen nach dem Raketeneinschlag mit einem Patriot-Abwehrsystem zu helfen.

Warschau - Er habe dies mit «großer Zufriedenheit» zur Kenntnis genommen, sagte Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak am Montag. Er wolle vorschlagen, das Patriot-System in der Nähe von Polens Grenze zur Ukraine zu stationieren.

In dem polnischen Grenzdorf Przewodow war am Dienstag eine Rakete eingeschlagen. Zwei Zivilisten starben. Derzeit geht der Westen davon aus, dass es eine ukrainische Flugabwehrrakete war, die zur Verteidigung gegen Angriffe des russischen Militärs eingesetzt wurde. Lambrecht hatte gesagt, als Konsequenz aus diesem Ereignis müsse man sich im Bündnis bei der Luftverteidigung besser aufstellen. (dpa)

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