„Er ist komplett verloren“

Rätsel um Trumps Gesundheitszustand: Orientierungsloser Auftritt bei Japan-Besuch

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Donald Trump wirkt in Japan beim Zusammentreffen mit Tokios neuer Premierministerin orientierungslos. Und nicht nur bei dieser Gelegenheit.

Tokio – Als Politiker ist es durchaus wichtig, bei offiziellen Anlässen die Protokolle zu beachten. Gerade als Staatsoberhaupt. Schließlich geht es um Respekt den Gästen oder Gastgebern gegenüber. Nun ist Donald Trump nicht dafür bekannt, sich besonders gerne Regeln auferlegen zu lassen. Grundsätzlich befolgt der US-Präsident die Vorgaben zum offiziellen Teil bei Staatsbesuchen aber nach bestem Wissen und Gewissen.

Diesen Besuch wird sie so schnell nicht vergessen: Japans Premierministerin Sanae Takaichi empfing kurz nach ihrer Amtsübernahme US-Präsident Donald Trump.

Umso mehr sorgte sein Auftritt während des Japan-Trips für Aufsehen, bei dem der 79-Jährige zwischenzeitlich durchaus verloren wirkte. Wie Aufnahmen des US-Senders RSBN zeigen, lauschte er zunächst gemeinsam mit Tokios erst seit wenigen Tagen amtierender Premierministerin Sanae Takaichi im prunkvollen Ballsaal den Nationalhymnen, ehe sie sich gemeinsam auf eine Runde durch den Raum machten, um den Fahnen der beiden Nationen ihre Ehre zu erweisen. Dabei machte Trump, der sich schon vor Kaiser Naruhito einen Fauxpas erlaubt hatte, eine alles andere als gute Figur.

Trump in Japan: Verwirrender Auftritt mit Takaichi im Ballsaal ruft Kritiker auf den Plan

Immer wieder musste Takaichi ihm den Weg weisen. Zunächst blieb der Republikaner fälschlicherweise vor dem Musikzug stehen. Wenig später salutierte er vor den beiden Flaggen, ohne diesen seine Front zuzuwenden, worum Takaichi ihn mit einer Geste bat. Als Trump schließlich einfach seines Weges ging, schaute sie ihm nur etwas entsetzt hinterher, blieb alleine vor den Fahnen stehen und verbeugte sich.

Da Trump sich folglich einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet hatte, nahm seine Gastgeberin die nächste Kurve etwas enger und holte den langsam vor sich hin schreitenden mächtigsten Mann der Welt wieder ein. Bei der letzten Kurve vor der Rückkehr auf das kleine Podest musste Takaichi dann sogar auf ihren Gast warten, der den größtmöglichen Bogen wählte. Er dürfte erleichtert gewesen sein, als die Runde beendet war. Denn alles in allem wirkte Trump während dieser, als wäre er zur falschen Zeit am falschen Ort.

Die Szenen waren jedenfalls ein gefundenes Fressen für seine Kritiker. Auf Reddit kommentierte ein User: „Er wirkt wie jemand, der keine Ahnung hat, wo er sich befindet.“ Ein anderer meinte: „Jemand sollte ihn in ein Pflegeheim bringen, damit er sein Apfelmus essen und den Rest der Welt in Ruhe lassen kann.“

Trump und seine Gesundheit: US-Präsident berichtet in Air Force One von MRT-Scan

Auf X schrieb der Account „Republicans against Trump“ zu einem Tränen lachenden Smiley: „Oh mein Gott.“ Der Influencer Harry Sisson twitterte: „Schaut euch das an: Donald Trump wird von Japans Premierministerin durch den Ballsaal geführt. Er ist komplett verloren. Vielleicht erklärt das, warum er gerade erst einen MRT-Scan gemacht hat…“

Auf dem Flug nach Tokio hatte Trump an Bord der Air Force One vor Reportern gesagt, er habe sich einer MRT unterzogen, die Ergebnisse seien perfekt gewesen. Mit dieser Methode lassen sich detaillierte Schnittbilder vom Körperinneren anfertigen, um Erkrankungen zu entdecken. Allerdings blieb offen, warum Trump untersucht wurde.

Bedenken um seine Gesundheit begleiten Trump schon länger. So fällt immer wieder auf, dass seine rechte Hand mit Makeup versehen ist. Laut offiziellen Angaben soll damit ein Bluterguss übertüncht werden, der auf die vielen Handschlags-Begrüßungen zurückzuführen ist.

Da weicht er plötzlich von ihrer Seite: Während Sanae Takaichi vor den Fahnen innehält, schreitet Donald Trump weiter die Reihe der Uniformierten ab.

Spekulationen über Trump-Gesundheit: US-Präsident reagiert auf Todes-Gerüchte

Auch abseits davon gab Trump bereits Rätsel auf. So bezeichnete er König Charles in einer Medienrunde als „Prinz“. Vor einigen Wochen hatte es in den sozialen Medien sogar schon Spekulationen gegeben, Trump könnte gar nicht mehr am Leben sein.

Auf X trendete ein entsprechender Hashtag. Von einem Journalisten wurde er daraufhin bei einem Termin auf die Gerüchte angesprochen: „Wie haben Sie herausgefunden, dass Sie tot sind?“ Trumps Reaktion: „Ich habe in der vergangenen Woche zahlreiche Konferenzen abgehalten, die alle erfolgreich verliefen. (...) Dann mache ich für zwei Tage nichts und es wird behauptet: ‚Da muss etwas mit ihm nicht stimmen.‘ (...) Das ist eine ernste Sache. Das sind Fake News. Das ist so falsch.“

Trump verwechselt Demenz-Check mit IQ-Test: US-Präsident zieht über Demokraten-Duo her

Im Zuge seiner Ausführungen zur kürzlich anberaumten MRT zog er auch über zwei demokratische Politikerinnen her, wie auf Videos zu sehen ist. Allerdings schien er dabei einen in der Vergangenheit durchgeführten Demenz-Test mit einem IQ-Test zu verwechseln.

So sagte Trump, bezogen auf mögliche Präsidentschaftskandidaten der Demokraten: „Sie haben Jasmine Crockett, eine Person mit niedrigem IQ. AOC (Alexandria Ocasio-Cortez, d. Red.) hat einen niedrigen IQ. Sie machen einen IQ-Test mit ihr und lassen sie die Prüfungen bestehen, die ich am Walter Reed (Militärkrankenhaus, d. Red.) absolviert habe.“

Besuche im Weißen Haus: Trumps legendäre Momente im Oval Office

Friedrich Merz trifft Donald Trump
529408025.jpg © Evan Vucci/dpa
Friedrich Merz beim Besteigen der „Konrad Adenauer“, dem deuschen Pendant der Air Force One.
Friedrich Merz beim Besteigen der „Konrad Adenauer“, dem deutschen Pendant der Air Force One. Das Flugzeug bringt den Bundeskanzler am Mittwoch nach Washington DC. In der US-Hauptstadt wird Merz zum Antrittbesuch bei Donald Trump erwartet. Es ist das erste persönliche Treffen der beiden und das erste Mal, dass Merz zu Gast im Weißen Haus ist. © Michael Kappeler/dpa
Für Friedrich Merz ist es der erste offizielle Besuch im Weißen Haus.
Für Friedrich Merz ist es der erste offizielle Besuch im Weißen Haus. In den USA kennt sich der neue Bundeskanzler aber aus. Von 2009 bis 2019 war er Vorsitzender der „Atlantik-Brücke“, ein Verein, dem etwa 800 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft angehören. Die „Atlantik-Brücke“ dient ihren Mitgliedern als Netzwerk und Austauschforum und hat zum Ziel, die transatlantische Zusammenarbeit zwischen den USA auf der einen und Deutschland sowie Europa auf der anderen Seite zu fördern. © Bernd Von Jutrczenka/dpa
 Per Dekret benannte der neue US-Präsident den Golf von Mexiko in Golf von Amerika um
Kaum angekommen im Oval Office sorgte Donald Trump für den nächsten Eklat. Per Dekret benannte der neue US-Präsident den Golf von Mexiko in Golf von Amerika um. Weil die Nachrichtenagentur AP diese Umbenennung nicht mitmachen wollte, verbannte die Trump-Administration ihre Vertreterinnen und Vertreter von den Pressekonferenzen des Weißen Hauses. © imago
Statuette, die an das Attentatsversuch auf Trump im Wahlkampf erinnert.
Das Oval Office hat Donald Trump längst nach seinen Vorstellungen umgestaltet. Der neue Präsident scheute dabei keine Kosten. Der Teppichboden wurde ausgetauscht, deutlich mehr Flaggen aufgestellt und zahlreiche neue Bilder aufgehängt. Daneben finden sich im Oval Office etliche Memorabilias wie eine Statuette, die an das Attentatsversuch auf Trump im Wahlkampf erinnert.  © Alex Brandon/dpa
Donald Trump, hier in Begleitung von Verteidigungsminister Pete Hegseth
Einen besonders prominenten Platz vergab Donald Trump, hier in Begleitung von Verteidigungsminister Pete Hegseth bei der Präsentation eines neuen Kampfjets, an ein Bild Ronald Reagans. Der 40. Präsident der USA gilt Trump seit jeher als Vorbild. Seinen Wahlspruch, „Make America Great Again“, der zum Namen einer ganzen Bewegung geworden ist, hat sich Trump ebenfalls bei Reagan abgeschaut. © IMAGO/Pool/ABACA
X Æ A-Xii, der jüngste Sohn von Elon Musk
Ein außergewöhnlicher Moment im Oval Office war der Auftritt von X Æ A-Xii, der jüngste Sohn von Elon Musk. Donald Trump hatte den reichsten Mann der Welt damit beauftragt, die Regierungsausgaben der USA radikal zu kürzen. Musk stellte sich daraufhin derart auffällig ins Rampenlicht, das viele Beobachterinnen und Beobachter in dem gebürtigen Südafrikaner den eigentlichen US-Präsidenten sahen. © JIM WATSON/AFP
Kid Rock und Donald Trump im Oval Office
Elon Musk und Sohnemann X Æ A-Xii waren aber nicht die Einzigen, die seit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus ihre Momente im Oval Office hatten. Einen solchen feierte auch Kid Rock. Der in die Jahre gekommene Rockstar ist seit langem Anhänger Trumps und besuchte diesen kurz nach seiner Wahl in Washington DC. Für seine Audienz im Oval Office wählte Kid Rock ein Outfit, das an menschliche Kanonenkugeln und furchtlose Motorrad-Stuntfahrer erinnerte. © SAUL LOEB/AFP
Donald Trump beim Interview im Oval Office
Ebenfalls im Oval Office kam es zu einem weiteren Eklat, an dem Donald Trump maßgeblich beteiligt war. Während eines Fernsehinterviews behauptete der US-Präsident, man habe die Tätowierung „MS13“ auf den Knöcheln eines abgeschobenen Südamerikaners gefunden, was wiederum dessen Mitgliedschaft in der gleichnamigen Kriminellen-Gang beweisen würde. Mehrfach wies der Reporter Trump daraufhin, dass es sich bei seinem angeblichen Beweisfoto um eine mit Photoshop bearbeitete Aufnahme handle. Trump wiederum ließ sich davon aber nicht stören. © IMAGO/White House
Wolodymyr Selenskyj mit seinem Outfit in Washington DC
Während die Garderobe von Elon Musk und Kid Rock bei ihren Besuchen im Oval Office die MAGA-Welt um Donald Trump unbeeindruckt hinterließ, sorgte Wolodymyr Selenskyj mit seinem Outfit in Washington DC für einen handfesten Eklat. Der ukrainische Präsident erschien zum Antrittbesuch im schwarzen Pullover – für den ebenfalls anwesenden Brian Glenn offenbar zu viel des Guten. „Haben Sie keinen Anzug“, fragte der rechtsradikale Kommentator Selenskyj, der sich im Oval Office auch von Vizepräsident JD Vance so einiges anhören durfte. © imago
das Treffen zwischen Donald Trump und Emmanuel Macron im Weißen Haus
Harmonischer lief dagegen das Treffen zwischen Donald Trump und Emmanuel Macron im Weißen Haus. Frankreichs Präsident ließ bei dem Besuch seinen Charme spielen, was Trump offensichtlich gefiel. Selbst als Macron ihn bei der Frage, welches Land wie viel Hilfe an die Ukraine geleistet habe, korrigierte, quittierte Trump das nur mit einem Lächeln. © LUDOVIC MARIN/AFP
Keir Starmer folgte bei seinem Besuch im Oval Office
Keir Starmer folgte bei seinem Besuch im Oval Office dem Vorbild Emmanuel Macrons. Wie schon Frankreichs Präsident bemühte sich auch der britische Premierminister um ein harmonisches Verhältnis zu Donald Trump. Starmer brachte sogar eine schriftliche Einladung Trumps an den Hof von König Charles III. mit – wohl wissend, dass Trump schon immer ein Faible für die britischen Royals hatte. Der britische Premierminister war der sechste Regierungschef, der Trump im Oval Office einen Besuch abstattete. © Carl Court/dpa
Beste Laune herrschte im Oval Office bei dem Staatsbesuch von Giorgia Meloni
Beste Laune herrschte im Oval Office bei dem Staatsbesuch von Giorgia Meloni. Donald Trump nannte Italiens Regierungschefin „eine großartige Premierministerin.“ Sie mache „einen fantastischen Job in Italien“ und sei „eine der wirklichen Führungspersönlichkeiten der Welt.“ Die Post-Faschistin Meloni habe laut Trumps Laudatio im Weißen Haus seit ihrem Amtsantritt „Europa im Sturm erobert“. © imago
Nato-Generalsekretär Marc Rutte in Washington DC.
Was zu anderen Zeiten ein dröger Standard-Termin gewesen wäre, wird unter Donald Trump zum Treffen mit Zündstoff: Der Besuch von Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Washington DC. Der amtierende US-Präsident gilt als Kritiker des Verteidigungsbündnisses und will, dass sein Land weniger Verantwortung für die anderen Mitglieder übernimmt. Rutte bemühte sich bei seinem Besuch, die so entstandenen Wogen zu glätten. © imago
Mark Carney und Donald Trump im Weißen Haus
Ähnlich gestaltete sich die Situation beim Antrittsbesuch von Mark Carney, dem neuen Premierminister Kanadas, in Washington DC. Trump hatte im Vorfeld zur Wahl in Kanada die Idee in Umlauf gebracht, die USA könnten sich den nordischen Nachbarstaat einfach einverleiben. Kanada würde so der 51. Bundesstaat werden. Doch im Oval Office stellte Carney klar: „Kanada steht nicht zum Verkauf.“ © imago
Donald Trump beim Besuch von Cyril Ramaphosa
Einen weiteren Eklat verursachte Donald Trump beim Besuch von Cyril Ramaphosa. Der Präsident Südafrikas sah sich im Oval Office mit Videoaufnahmen konfrontiert, die einen angeblichen Genozid an der weißen Bevölkerung seines Landes dokumentieren sollen. Ramaphosa war eigentlich nach Washington DC gereist, um mit Trump über Zollabkommen zu verhandeln. Dessen plötzlichen Themenwechsel nahm Südafrikas Präsident gelassen hin. © imago
Donald Trump Trikot im weißen haus
Nicht nur Staats- und Regierungschefs gehen ein und aus im Weißen Haus. Donald Trump empfängt dort auch regelmäßig Vertreter aus Kultur und Sport. Im Mai 2025 verkündete der US-Präsident aus dem Oval Office, dass der Draft der American Football Liga (NFL) im Jahr 2027 in Washington DC stattfinden werde. Dafür bekam Trump ein persönliches Trikot des städtischen Football-Teams, der Washington Commanders, überreicht. Die Nummer 47 steht dabei für sein Amt: Trump ist der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Der dazugehörige Football erinnert zudem an seine erste Amtszeit, als Trump der 45. US-Präsident war. © imago
Eine Sportart, für die Donald Trump viel Begeisterung aufbringt, ist die Ultimate Fighting Championship (UFC)
Eine Sportart, für die Donald Trump viel Begeisterung aufbringt, ist die Ultimate Fighting Championship (UFC). Deren im Ruhestand befindlicher Superstar ist der Ire Conor McGregor. Zum St. Patricks Day lud der US-Präsident den ehemaligen UFC-Weltmeister mitsamt Familie ins Weiße Haus ein. Im Oval Office gefiel es McGregor offenbar so gut, dass er im Anschluss an das Familienfoto mit Trump und Elon Musk beschloss, eine eigene politische Karriere zu beginnen und bei der nächsten Wahl in seiner Heimat Irland für das Amt des Präsidenten zu kandidieren. © imago
So fand Skandal-Rapper Kanye West seinen Weg ins Weiße Haus
Bereits während seiner ersten Amtszeit im Oval Office lud Donald Trump jeden ein, der ihm mit seinem Besuch Schlagzeilen versprechen konnte. So fand Skandal-Rapper Kanye West seinen Weg ins Weiße Haus, um dort mit dem US-Präsidenten über Schusswaffengewalt, Sozialpolitik und Trumps Strategie zu sprechen. West trug während seines Besuchs die Trumps berühmte rote MAGA-Mütze. Sie sorge dafür, dass er sich „wie Superman“ fühle, so West. © SAUL LOEB/AFP
First Lady Melania Trump ganz alleine auf dem Sofa,
Im Jahr 2017 machte ein weiteres Bild aus dem Oval Office die Runde. Dort zu sehen: First Lady Melania Trump ganz alleine auf dem Sofa, umringt von Fotografen und Journalisten, die ihr aber keine Beachtung zu schenken scheinen. Das Weiße Haus verbreitete das Foto auf seinen Social-Media-Kanälen ausgerechnet als Geburtstagsgruß an die Ehefrau Donald Trumps. © BRENDAN SMIALOWSKI
Bundeskanzlerin Merkel trifft US-Präsident Trump
Merz-Vorgängerin Angela Merkel hatte gleich mehrere Treffen mit Donald Trump im Weißen Haus. Die Ex-Kanzlerin regierte von 2017 bis 2021 zeitgleich mit Trump. Wie der US-Präsident dabei auf Merkel wirkte, beschrieb sie ausführlich in ihren Memoiren. „Je mehr Menschen im Raum waren, desto größer war sein Drang, der Sieger zu sein. Man kann mit ihm nicht plaudern, jede Begegnung ist ein Wettkampf: Du oder ich“, so die ehemalige Kanzlerin über Trumps Verhalten im Oval Office.  © Evan Vucci/dpa
Angela Merkel und Barack Obama
Ganz anders gestaltete sich dagegen die Beziehung zwischen Angela Merkel und Barack Obama, Donald Trumps Vorgänger im Amt des US-Präsidenten. Merkel besuchte Obama mehrfach im Weißen Haus. Der US-Präsident beschrieb die damalige Bundeskanzlerin nach ihrer Amtszeit als „nett und freundlich.“ © imago
Obama und Merkel im Weißen Haus
Dabei stand die Beziehung der deutschen Bundeskanzlerin und des neuen US-Präsidenten zu Beginn unter einem ungünstigen Stern. Präsidentschaftskandidat Barack Obama wollte im Wahlkampf der US-Wahl 2008 vor dem Brandenburger Tor auftreten. Merkel aber verhinderte den Auftritt des Demokraten, damit nicht der Eindruck entstünde, sie würde sich gegen den Kandidaten der Republikaner, John McCain, stellen. Nach Obamas Wahlsieg soll Merkel befürchtet haben, der neue US-Präsident trage ihr die Entscheidung noch nach. „Sie war immer besorgt, dass ich deshalb noch wütend bin“, sagte Obama bei der Vorstellung von Merkels Memoiren in Washington DC. „Das bin ich aber wirklich nicht“, versicherte er der ehemaligen Kanzlerin. © imago
Obama und Trump im Oval Office
Ein deutlich unangenehmer Termin für Barack Obama dürfte dagegen das Treffen mit Donald Trump im Weißen Haus gewesen sein. Der alte US-Präsident empfing seinen Nachfolger nach dessen Sieg bei der US-Wahl 2016 zur Übergabe der Amtsgeschäfte im Oval Office. © Michael Reynolds/dpa
Merkel und Barroso bei Bush in Washington
Für Friedrich Merz wird der Besuch bei Donald Trump eine Premiere sein. Noch nie war der Bundeskanzler zu Gast im Weißen Haus. Seine Vorgängerin im Amt, Angela Merkel, traf dagegen gleich vier US-Präsidenten in deren Amtssitz. Neben Barack Obama und Donald Trump luden auch Joe Biden und George W. Bush die deutsche Bundeskanzlerin nach Washington DC ein. © dpa
Kanzler Scholz in den USA
Vor Friedrich Merz regierte Olaf Scholz Deutschland als Bundeskanzler. In seiner weniger als vier Jahre dauernden Amtszeit besuchte Scholz gleich mehrfach das Weiße Haus. Donald Trumps Vorgänger Joe Biden empfing den deutschen Bundeskanzler jedes Mal freundlich zum Gespräch im Oval Office. © Michael Kappeler/dpa
Schröder zu Treffen mit Bush im Weißen Haus
Bundeskanzler Gerhard Schröder war ebenfalls Gast im Weißen Haus. Im Jahr 2005 empfing der damalige US-Präsident George W. Bush den Sozialdemokraten im Oval Office.  © dpa
Bush und Kohl im Weißen Haus
Vor Gerhard Schröder reiste Bundeskanzler Helmut Kohl ebenfalls nach Washington DC. Der Altkanzler traf dort George Bush, Vorgänger und Vater des späteren US-Präsideten George W. Bush, zum Gespräch im Oval Office des Weißen Hauses. © imago

Die Tests seien wirklich schwer gewesen. „Die ersten paar Fragen sind einfach: ein Tiger, ein Elefant, eine Giraffe, wissen Sie. Wenn es dann zur fünften oder sechsten kommt und dann zur zehnten und 20. und 25., könnten sie nicht einmal annähernd eine dieser Fragen beantworten“, mutmaßte Trump.

Trump zu Soldaten: Bei Rede geht es plötzlich um Wasser und Magnete

Weitere bedenkliche Sätze ließ er während eines Auftritts vor Soldaten auf der USS George Washington fallen. Dort sprach Trump über magnetische Katapulte, die Flugzeugen zum Start von Ozeanriesen verhelfen, und über elektromagnetische Aufzüge, mit denen Waffen aufs Deck geschafft werden.

Verstehen sich prächtig: Japans Premierministerin Sanae Takaichi war von der Rede von US-Präsident Donald Trump vor seinen Soldaten begeistert.

„Wissen Sie, das neue Ding sind Magnete. Anstatt Hydraulik zu verwenden, die vom Blitz getroffen werden kann, das ist in Ordnung“, begann er, ehe es kurios wurde: „Nehmen Sie ein kleines Glas Wasser und lassen Sie es auf einen Magneten fallen. Ich weiß nicht, was passieren wird.“

Dann echauffierte sich Trump: „Jeder Traktor hat Hydraulik, jeder Bagger, jede Baggermaschine jeglicher Art hat Hydraulik. Aber jemand hat beschlossen, Magnete zu verwenden.“ Wahrscheinlich werde er die Magnet-Nutzung bei den Aufzügen der neuen Flugzeugträger wieder ändern lassen. Nachdem er sich auch die Zustimmung der Soldaten abgeholt hatte, folgte die Ankündigung einer Executive Order.

Trump sorgte in Fernost also für allerhand Irrungen und Wirrungen. Die Sorgen über seinen Gesundheitszustand dürften ihn damit zurück in die USA begleiten. Und auch in den kommenden Wochen und Monaten Thema bleiben. (Quellen: RSBN, Reddit, X) (mg)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Anadolu Agency

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