Ranking

Ranking: Bundesminister auf dem ersten Rang – Das sind aktuell die beliebtesten Politiker in Deutschland

  • schließen

Wer steht ganz oben in der Gunst der Wähler? Eine neue Umfrage gibt Einblick in das aktuelle Ranking der beliebtesten Politiker Deutschlands.

Berlin – Die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP wurde in den letzten Monaten stark in den Umfragen abgestraft. Die Unionsparteien hingehen erleben einen regelrechten Höhenflug. Auch bei einem aktuellen Ranking zu den beliebtesten Politikern in Deutschland gibt es einige Überraschungen. Ganz vorne steht ein Bundesminister, Kanzler Olaf Scholz schafft es gerade so noch in die Top 10. Das geht aus dem RTL/ntv-Trendbarometer hervor, das vom Meinungsforschungsinstitut Forsa zwischen 25. und 27. Oktober erhoben wurde.

Innenministerin Nancy Faeser (v.l.n.r., SPD), Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Entwicklungsministerin Sonja Schulze (SPD) bei einer Kabinettssitzung.

Ranking der beliebtesten Politiker aktuell: Platz 20 bis 16 – AfD-Politiker weiter Schlusslichter

Platz 20: Tino Chrupalla (AfD):

Der Co-Vorsitzende der AfD bildet weiterhin das Schlusslicht des Rankings und landet auf Platz 20.

Platz 19: Alice Weidel (AfD):

Chrupallas Co-Vorsitzende Alice Weidel bildet auch in diesem Ranking ein Duo mit dem AfD-Parteichef und kommt auf den vorletzten Platz.

Platz 18: Janine Wissler (Linke)

Auf Platz 18 folgt die erste Politikerin der Linkspartei im Ranking der beliebtesten Politiker in Deutschland: Parteichefin Janine Wissler.

Platz 17: Sahra Wagenknecht (Parteilos)

Wagenknecht war bis vor Kurzem noch Parteikollegin von Wissler. In der vergangenen Woche verkündete sie ihren Austritt, um die Gründung ihrer eigenen Partei vorzubereiten. Im Ranking landet Wagenknecht auf Platz 17.

Platz 16: Nancy Faeser (SPD):

Auf Rang 16 folgt die erste Bundesministerin der Ampel-Koalition. Innenministerin Nancy Faeser rutscht in der Gunst der Wähler weiter ab.

Kabinett Scholz: Nach dem Ampel-Aus kommt Rot-Grün ohne Mehrheit

Olaf Scholz spricht zur Energiepolitik.
Olaf Scholz (SPD) ist der neunte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Politisch wird er dem konservativen Flügel der Sozialdemokraten zugerechnet. Lange Zeit galt er als reiner „Scholzomat“ – ein Spitzname, den er sich wegen seiner mechanisch wirkenden Sprechblasen in seiner Zeit als Generalsekretär unter Kanzler Gerhard Schröder verdiente. Kurz nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine kündigte er in einer Sondersitzung des deutschen Bundestages einen Wandel der deutschen Politik an: „Wir erleben eine Zeitenwende.“  © Britta Pedersen/dpa
Robert Habeck auf Deutschlandtour.
Robert Habeck ist Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz im Kabinett Scholz sowie Stellvertreter des Kanzlers. Vom 27. Januar 2018 bis zum 14. Februar 2022 hatte er zusammen mit Annalena Baerbock den Bundesvorsitz der Partei Bündnis 90/Die Grünen inne. Habeck ist auch als Schriftsteller tätig. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Andrea Paluch veröffentlichte er mehrere Romane, u.a. Hauke Haiens Tod (2001). © Soeren Stache/dpa
Jörg Kukies kommt zu Beginn der Sitzung des Bundeskabinetts im Kanzleramt.
Am 7. November 2024 hat Jörg Kukies das Amt des Finanzminister übernommen. Der Sozialdemokrat Kukies ist derzeit Staatssekretär im Kanzleramt und gilt als einer der wichtigsten Berater von Kanzler Scholz. Er ist sein Mann für Wirtschaft und Finanzen und verhandelt für ihn die Abschlussdokumente der G7- und G20-Gipfel.  © Michael Kappeler/dpa
Christian Lindner im Kanzleramt in Berlin am 27. Juli 2022.
Christian Lindner ist Bundesminister der Finanzen im Kabinett Scholz. Der FDP-Politiker ist seit dem 7. Dezember 2013 Bundesvorsitzender der Liberalen. Schon 2017 sah es lange so aus, als würde die FDP an der Regierung beteiligt sein. Doch nach vierwöchigen Sondierungsgesprächen zur Bildung einer Jamaika-Koalition erklärte Lindner die Verhandlungen schließlich für gescheitert. Seine Begründung: „Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren!“ © Emmanuele Contini/Imago
Nancy Faeser (SPD), alte und neue Landesvorsitzende der SPD in Hessen und Bundesinnenministerin, freut sich über ihre Wiederwahl.
Nancy Faeser führt im Kabinett Scholz als erste Frau das Bundesministerium des Innern und für Heimat. Die Juristin ist seit dem 2. November 2019 Vorsitzende der SPD Hessen. Zuvor war sie 16 Jahre lang Abgeordnete des Hessischen Landtags und ab 2019 als Vorsitzende der hessischen SPD-Fraktion auch Oppositionsführerin. Zudem war sie Spitzenkandidatin der SPD bei der Landtagswahl in Hessen 2023. Als Abgeordnete im Landtag erhielt sie zwei Drohbriefe, die mit NSU 2.0 unterschrieben waren. © Andreas Arnold/dpa
Annalena Baerbock ist im Kabinett Scholz Bundesministerin des Auswärtigen. Sie ist die erste Frau, die dieses Amt innehat. Bei der Bundestagswahl 2021 trat sie als Kanzlerkandidatin der Grünen an, die sich aber mit 14,8 Prozent der Zweitstimmen mit Platz drei hinter SPD und Union begnügen mussten. Von Januar 2018 bis Februar 2022 war sie gemeinsam mit Robert Habeck Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen.
Annalena Baerbock ist im Kabinett Scholz Bundesministerin des Auswärtigen. Sie ist die erste Frau, die dieses Amt innehat. Bei der Bundestagswahl 2021 trat sie als Kanzlerkandidatin der Grünen an, die sich aber mit 14,8 Prozent der Zweitstimmen mit Platz drei hinter SPD und Union begnügen mussten. Von Januar 2018 bis Februar 2022 war sie gemeinsam mit Robert Habeck Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. © Thomas Imo/Imago
Marco Buschmann FDP, Bundesjustizminister, stellt Eckpunktepapier zum Selbstbestimmungsgesetz vor.
Marco Buschmann war bis zum 7. November 2024 Bundesminister der Justiz im Kabinett Scholz. Der FDP-Politiker war von Oktober 2017 bis Dezember 2021 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion. Im Herbst 2020 warnte er während der Corona-Pandemie vor einer Verfassungskrise. Buschmann war auch Mitkoordinator der erfolgreichen Verfassungsklage der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und FDP gegen den Berliner Mietendeckel. Nach dem Rauswurf von Finanzminister Christian Lindner verließ Buschmann die Ampel.  © Jürgen Heinrich/Imago
Volker Wissing, Bundesverkehrsminister FDP, vor der Kabinettssitzung im Berliner Kanzleramt Bundeskanzleramt in Berlin
Volker Wissing wurde nah dem Ampel-Aus für sein Ausscheren aus dem Kurs von FDP-Parteichef Christian Lindner belohnt. Der Bundesminister für Digitales und Verkehr erhielt zusätzlich das Justizressort. Einer der letzten großen Ampel-Fans in der FDP zog nach dem Koalitionsbruch Konsequenzen: In einem beispiellosen Schritt trat er aus der Partei aus und bleibt bis zu den geplanten Neuwahlen als Parteiloser im Amt. Der Jurist war vom 19. September 2020 bis zum 23. April 2022 Generalsekretär der FDP. Wissing gibt als Hobby Weinbau an, vor allem im familieneigenen Weingut.  © Stefan Boness/Imago
Hubertus Heil besucht die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Berlin-Spandau.
Hubertus Heil ist im Kabinett Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales – ein Amt, das der SPD-Politiker bereits seit dem 14. März 2018 innehat. Heil ist seit Dezember 2019 stellvertretender Bundesvorsitzender der Sozialdemokraten. Von November 2005 bis November 2009 und von Juni bis Dezember 2017 war er Generalsekretär seiner Partei. Heil spricht sich für einen Mindestlohn von mindestens 12 Euro aus, eine Erhöhung des Rentenalters auf über 67 Jahre lehnt er ab. © M. Popow/Imago
Boris Pistorius ist als Nachfolger von Christine Lambrecht ins Chefbüro des Verteidigungsministeriums im Bendlerblock gerückt. Pistorius gehört dem SPD-Parteivorstand an und gilt als erfahrener Polit-Manager. Von 1980 bis 1981 absolvierte er seinen Wehrdienst, anschließend studierte er Rechtswissenschaften in Osnabrück und Münster. Pistorius war zuvor seit 2013 Innenminister in Niedersachsen.
Boris Pistorius ist als Nachfolger von Christine Lambrecht ins Chefbüro des Verteidigungsministeriums im Bendlerblock gerückt. Pistorius gehört dem SPD-Parteivorstand an und gilt als erfahrener Polit-Manager. Von 1980 bis 1981 absolvierte er seinen Wehrdienst, anschließend studierte er Rechtswissenschaften in Osnabrück und Münster. Pistorius war zuvor seit 2013 Innenminister in Niedersachsen. © Michael Kappeler/dpa
Verteidigungsministerin Lambrecht besucht Marder-Kompanie
Bis zum 19. Januar 2023 hatte Christine Lambrecht das Amt der Verteidigungsministerin inne. Die SPD-Politikerin stand zumeist unter einem immensen Druck. Kritische Stimmen warfen ihr fehlende Sachkenntnis, die schleppend angelaufene Beschaffung für die Bundeswehr, aber auch ihr Auftreten in der Öffentlichkeit vor. Irritation rief schließlich eine Neujahrsbotschaft hervor, in der sie begleitet von Silvesterfeuerwerk in Berlin über den Ukraine-Krieg sprach. © Robert Michael/dpa
Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft läuft beim Treffen der G7 Agrarminister zum Eingang des Schlosses Hohenheim.
Cem Özdemir ist Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft im Kabinett Scholz. Özdemir ist der erste Bundesminister mit türkischem Migrationshintergrund. Von November 2008 bis Januar 2018 war er Bundesvorsitzender der Grünen. Im Dezember 2021 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ gewählt. Nach dem Ampel-Aus übernahm er auch das Ministerium für Bildung und Forschung.  © Bernd Weißbrod/dpa
Lisa Paus (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, spricht beim hybriden Gipfeltreffen „Women7-Summit“.
Elisabeth „Lisa“ Paus ist seit dem 25. April 2022 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Kabinett Scholz. Sie ist die Nachfolgerin von Anne Spiegel, die zuvor von diesem Posten zurückgetreten war. Paus gehört zum linken Parteiflügel der Grünen. Sie ist seit 2009 Abgeordnete im Deutschen Bundestag.  © Bernd von Jutrczenka/dpa
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergibt im Schloss Bellevue anlässlich des Amtswechsels im Bundesfamilienministerium die Entlassungsurkunde an Anne Spiegel (Bündnis 90/Die Grünen), bisherige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Vorgängerin von Lisa Paus war Anne Spiegel, die am 25. April 2022 die Entlassungsurkunde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erhielt. „Es war zu viel“, hatte die Grünen-Politikerin vorher bekennen müssen. Ihr Verhalten als Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 wurde vom Untersuchungsausschuss des Landtags bis ins Detail untersucht. Die Kritik wurde zum Sturm – ihr Amt als Bundesfamilienministerin gab Spiegel deshalb auf. In ihrer Rücktrittserklärung betonte Spiegel, dass sie das Amt nicht länger belasten wolle und entschuldigte sich für begangene Fehler. © Bernd von Jutrczenka/dpa
Karl Lauterbach (SPD), Bundesgesundheitsminister, beantwortet auf einer Pressekonferenz Fragen von Journalisten zum Infektionsgeschehen und zur Impfentwicklung.
Karl Lauterbach ist Bundesminister für Gesundheit im Kabinett Scholz. Der SPD-Politiker ist Professor am Universitätsklinikum Köln und dort Leiter des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie. Wegen seines Bundestagsmandats ist er derzeit beurlaubt. Während der Pandemie ist er für viele zu einer Reizfigur geworden. Als Minister konnte er sich mit seiner Forderung nach einer allgemeinen Corona-Impfpflicht nicht durchsetzen.  © Wolfgang Kumm/dpa
Steffi Lemke, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz beim Treffen der G7 Klima-, Energie- und Umweltministerinnen und -minister.
Steffi Lemke hat im Kabinett Scholz den Posten als Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz inne. Die Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen absolvierte ein Studium der Agrarwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, das sie 1993 als Diplom-Agraringenieurin abschloss. Von 2002 bis 2013 war sie politische Bundesgeschäftsführerin ihrer Partei. © Chris Emil Janssen/Imago
Bettina Stark-Watzinger im Portrait bei der Bundespressekonferenz zum Thema Veroeffentlichung des nationalen Bildungsberichts Bildung in Deutschland.
Bettina Stark-Watzinger ist Bundesministerin für Bildung und Forschung im Kabinett Scholz. Seit 2017 ist sie Abgeordnete im Deutschen Bundestag und seit März 2021 Vorsitzende der FDP Hessen. Ihr Studium der Volkswirtschaftslehre an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main schloss sie 1993 als Diplom-Volkswirtin ab. Sie ist Mitglied im Stiftungsrat der Karl-Hermann-Flach-Stiftung. © Imago
Svenja Schulze SPD, Bundesministerin fuer wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, aufgenommen im Rahmen der Konferenz fuer globale Ernaehrungssicherheit im Auswaertigen Amt in Berlin.
Svenja Schulze ist Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland im Kabinett Scholz. Die SPD-Politikerin ist Mitglied der Arbeiterwohlfahrt, der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), ver.di, im Naturschutzbund Deutschland (NABU) und im Verein Slowfood. Sie ist Mitbegründerin des Netzwerkes „Frauenzeiten“. © Florian Gaertner/Imago
Klara Geywitz im Kanzleramt in Berlin am 27. Juli 2022. Kabinettssitzung in Berlin.
Klara Geywitz ist Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Kabinett Scholz. Zudem ist sie Beauftragte der Bundesregierung für den Berlin-Umzug und den Bonn-Ausgleich. Im Dezember 2019 wurde sie zu einer der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD gewählt. Geywitz gehört seit 2014 dem Vorstand der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit an. © Emmanuele Contini/Imago
Wolfgang Schmidt hisst die Regenbogenfahne am Bundeskanzleramt in Berlin.
Wolfgang Schmidt ist Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes im Kabinett Scholz. In dieser Funktion ist er außerdem Beauftragter der Nachrichtendienste des Bundes. Schmidt, der seit 1989 der SPD angehört, gilt als engster Vertrauter von Olaf Scholz. © Christian Spicker/Imago

Ranking der beliebtesten Politiker aktuell: Platz 15 bis 11 – AfD-Politiker weiter Schlusslichter

Platz 15: Marco Buschmann (FDP)

Mit Justizminister Marco Buschmann folgt auf Platz 15 bereits das nächste Kabinettsmitglied.

Platz 14: Friedrich Merz (CDU)

CDU-Chef Friedrich Merz peilt bei der kommenden Bundestagswahl eine Kanzlerkandidatur für die Unionsparteien an. Im Ranking der beliebtesten Politiker kommt er aktuell nur auf Platz 14.

Platz 13: Christian Lindner (FDP)

FDP-Chef und Bundesfinanzminister Christian Lindner ist der nächste Bundesminister in der Rangliste.

Platz 12: Robert Habeck (Grüne)

Mit Robert Habeck folgt auf Rang 12 ein weiterer Bundesminister und gleichzeitig der erste Politiker der Grünen. Der Wirtschaftsminister und Vize-Kanzler verpasst die Top 10 knapp.

Platz 11: Karl Lauterbach (SPD)

Ebenfalls nicht in der Top 10 landet Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Der 60-Jährige folgt auf Platz 11 und ist nach Nancy Faeser der zweite SPD-Minister im Ranking.

Platz 10: Annalena Baerbock (Grüne)

Außenministerin Annalena Baerbock eröffnet die Top 10 des Rankings. Die ehemalige Parteichefin der Grünen liegt damit zwei Plätze vor ihrem Parteikollegen Robert Habeck.

Platz 9: Olaf Scholz (SPD)

Der Bundeskanzler folgt auf Platz 9 des Rankings. Nach knapp zwei Jahren im Amt landet Olaf Scholz noch gerade so in den Top 10 der beliebtesten Politiker in Deutschland.

Platz 8: Hubertus Heil (SPD)

Noch vor dem Bundeskanzler kommt dessen Parteikollege und Arbeitsminister Hubertus Heil. Der SPD-Minister landet auf dem achten Rang.

Platz 7: Cem Özdemir (Grüne)

Landwirtschaftsminister Cem Özdemir landet auf dem siebten Rang und steht damit noch vor seinen Parteikollegen Baerbock und Habeck.

Platz 6: Lars Klingbeil (SPD)

Lars Klingbeil ist der einzige Politiker in der Top 10 des Rankings, der weder das Amt eines Regierungschefs noch das eines Ministers innehält. Der SPD-Vorsitzende landet noch vor Kanzler Scholz auf dem 6. Platz.

Ranking der beliebtesten Politiker aktuell: Platz 5 bis 1 – vier Ministerpräsidenten und ein Bundesminister

Platz 5: Markus Söder (CSU)

Der einzige CSU-Politiker im Ranking folgt auf Platz fünf. Markus Söder konnte seine Partei erst im Oktober zum Sieg bei der Bayern-Wahl führen. Am Dienstag wurde er zum Ministerpräsidenten wiedergewählt.

Platz 4: Boris Rhein (CDU)

Noch vor Söder kommt der zweite Wahlgewinner vom 8. Oktober. Mit Boris Rhein als Spitzenkandidat wurde die CDU stärkste Kraft bei der Hessen-Wahl. Rhein wird aller Voraussicht nach Ministerpräsident in Hessen bleiben.

Platz 3: Hendrik Wüst (CDU)

Der nächste Ministerpräsident der Unionsparteien folgt auf dem dritten Rang. Hendrik Wüst regiert nun seit mittlerweile zwei Jahren als Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen und führt sein zweites Kabinett an.

Platz 2: Daniel Günther (CDU)

Der beliebteste Unionspolitiker im Ranking ist und bleibt Daniel Günther. Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein lenkt bereits seit 2017 die politischen Geschicke in Kiel und konnte die CDU bei der Wahl im vergangenen Jahr über die 40-Prozent-Marke bringen.

Platz 1: Boris Pistorius (SPD)

Deutschlands beliebtester Politiker im aktuellen Ranking bleibt Verteidigungsminister Boris Pistorius. Erst im Januar dieses Jahres hatte Pistorius das Amt von seiner Vorgängerin Christine Lambrecht (SPD) übernommen. Trotz oder gerade wegen der andauernden Kriege in der Ukraine und in Israel hat er das größte Vertrauen in der deutschen Bevölkerung.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte im Auftrag von RTL und ntv zwischen dem 25. und 27. Oktober insgesamt 1510 Menschen. Die Fragestellung lautete „Bei wem sehen die Bürgerinnen und Bürger das Land in guten Händen?“

Rubriklistenbild: © Bernd von Jutrczenka/dpa

Kommentare