Schon in der ersten Runde

Neue Umfrage sieht Erdogan kurz vor Türkei-Wahl vorne

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Archivbild)
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Oppositionskandidat Kilicdaroglu werden bei der Türkei-Wahl 2023 gute Chancen eingeräumt. Doch ein Meinungsforscher tippt auf einen Sieg von Erdogan.

Frankfurt – Es sind nur noch wenige Tage bis zur kritischen Türkei-Wahl 2023. Präsident Recep Tayyip Erdogan muss um seine Wiederwahl für eine dritte Amtszeit und die Mehrheit seines „Volksbündnisses“ im Parlament bangen. Die wirtschaftlich miserable Lage, Vorwürfe von Vetternwirtschaft und Korruption sowie die Vorwürfe des Autokratismus setzten seiner Regierung zu.

Seinem Herausforderer, dem Chef der größten Oppositionspartei und dem gemeinsamen Kandidaten des „Nationsbündnis“, Kemal Kilicdaroglu, werden gute Chancen eingeräumt, Erdogan nach 20 Jahren im Amt abzulösen. Doch der Meinungsforscher Hakan Bayrakci ist sich inzwischen sicher: Machthaber Erdogan wird die Wahl in der Türkei spätestens im zweiten Durchgang gewinnen.

Türkei-Wahl 2023: Meinungsforscher hält Erdogan-Sieg für möglich

Das von Bayrakci gegründete Meinungsforschungsinstitut SONAR führte kurz vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der Türkei eine neue Umfrage durch. Beim 1988 gegründeten SONAR handelt es sich um eines der ältesten und bekanntesten Meinungsforschungsinstitute des Landes, das zudem mehreren Staatschefs und Parteien der Türkei als Berater diente. Somit wird Bayrakcis Institut als eines der seriöseren in der Türkei eingestuft. Andere Experten wiederum sehen bei Bayrakci eine gewisse Nähe zu Erdogans islamisch-konservativer AKP und besonders dessen nationalistischen Verbündeten, der MHP.

Türkei-Wahl 2023: Naht das Ende der Ära Erdogan?

Seit 20 Jahren ist Recep Tayyip Erdogan in der Türkei an der Macht. Von 2003 an bestimmte er die Geschicke des Landes zunächst als Ministerpräsident, ehe er 2014 das Amt des Staatspräsidenten übernahm. Damals erhielt er bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der stimmen. Bei der Wahl 2018 wiederholte er seinen Erfolg. Amtsmüde ist Erdogan noch lange nicht. Am 14. Mai 2023 tritt Erdogan erneut bei der Wahl zum Präsidenten an, der gleichzeitig Regierungschef ist. Zudem findet auch die Parlamentswahl statt.
Seit 20 Jahren ist Recep Tayyip Erdogan in der Türkei an der Macht. Von 2003 an bestimmte er die Geschicke des Landes zunächst als Ministerpräsident, ehe er 2014 das Amt des Staatspräsidenten übernahm. Damals erhielt er bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen. Bei der Wahl 2018 wiederholte er seinen Erfolg. Amtsmüde ist Erdogan noch lange nicht. Am 14. Mai 2023 tritt Erdogan erneut bei der Wahl zum Präsidenten an, der gleichzeitig Regierungschef ist. Zudem findet auch die Parlamentswahl statt. © Imago
Erdogan wird mit seiner islamisch-konservativen AKP wieder im Wahlbündnis mit der ultranationalistischen MHP antreten. Ein Teil der Opposition hat sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen („Sechser-Tisch“), zu dem unter anderem die größte Oppositionspartei CHP und die nationalkonservative Iyi-Partei gehören. Ein weiteres Bündnis bildet die pro-kurdische Oppositionspartei HDP mit kleineren Parteien.
Erdogan wird mit seiner islamisch-konservativen AKP wieder im Wahlbündnis mit der ultranationalistischen MHP antreten. Ein Teil der Opposition hat sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen („Sechser-Tisch“), zu dem unter anderem die größte Oppositionspartei CHP und die nationalkonservative Iyi-Partei gehören. Ein weiteres Bündnis bildet die pro-kurdische Oppositionspartei HDP mit kleineren Parteien. © Adem Altan/afp
Die Parlaments- und Präsidentenwahlen in der Türkei gelten diesmal allerdings als ernsthafte Bewährungsprobe für Erdogan. Er selbst spricht von einer „Schicksalswahl“. Tatsächlich ist aktuellen Umfragen zufolge seine Wiederwahl alles andere als sicher. Seine Werte stecken bereits seit Monaten in einem Tief, bei den Wahlen geht Erdogan erstmals nicht als klarer Favorit ins Rennen.
Die Parlaments- und Präsidentenwahlen in der Türkei gelten diesmal allerdings als ernsthafte Bewährungsprobe für Erdogan. Er selbst spricht von einer „Schicksalswahl“. Tatsächlich ist aktuellen Umfragen zufolge seine Wiederwahl alles andere als sicher. Seine Werte stecken bereits seit Monaten in einem Tief, bei den Wahlen geht Erdogan erstmals nicht als klarer Favorit ins Rennen. © Adem Altan/afp
Das Meinungstief, in dem sich Erdogan seit geraumer Zeit befindet, mag auch ein Grund für seine Entscheidung gewesen sein, die Wahlen, die eigentlich im Juni hätten stattfinden sollen, um mehrere Wochen vorzuziehen. Die Regierung begründete die Verlegung der Wahl unter anderem mit der Pilger- und Ferienzeit. Allerdings vermuteten Fachleute hinter dem Plan, den Erdogan erstmals im Januar ins Spiel brachte, von Beginn an vor allem wahltaktische Gründe.
Das Meinungstief, in dem sich Erdogan seit geraumer Zeit befindet, mag auch ein Grund für seine Entscheidung gewesen sein, die Wahlen, die eigentlich im Juni hätten stattfinden sollen, um mehrere Wochen vorzuziehen. Die Regierung begründete die Verlegung der Wahl unter anderem mit der Pilger- und Ferienzeit. Allerdings vermuteten Fachleute hinter dem Plan, den Erdogan erstmals im Januar ins Spiel brachte, von Beginn an vor allem wahltaktische Gründe. © Adem Altan/afp
Zu den drängendsten Problemen der Menschen in der Türkei gehören die schlechte Wirtschaftslage und die Inflation, die offiziell mehr als 60 Prozent beträgt. Unabhängige Fachleute bezweifeln allerdings die offiziellen Inflationszahlen. So kamen sie im November 2022 auf eine Teuerung von 170,7 Prozent. Die Opposition geht deshalb davon aus, dass Erdogan die Wahl hinter sich bringen will, damit Wahlgeschenke wie etwa die Verdopplung des Mindestlohns vor dem Hintergrund der starken Inflation nicht verpuffen.
Zu den drängendsten Problemen der Menschen in der Türkei gehören die schlechte Wirtschaftslage und die Inflation, die offiziell mehr als 60 Prozent beträgt. Unabhängige Fachleute bezweifeln allerdings die offiziellen Inflationszahlen. So kamen sie im November 2022 auf eine Teuerung von 170,7 Prozent. Die Opposition geht deshalb davon aus, dass Erdogan die Wahl hinter sich bringen will, damit Wahlgeschenke wie etwa die Verdopplung des Mindestlohns vor dem Hintergrund der starken Inflation nicht verpuffen. © Adem Altan/afp
Die Parlaments- und Präsidentenwahlen stehen inzwischen allerdings auch im Zeichen der verheerenden Erdbeben am 6. Februar, die allein in der Türkei mehr als 47.000 Menschen getötet und etliche vertrieben und obdachlos gemacht haben. Laut Regierungsangaben wurden durch die Beben 230.000 Gebäude zerstört oder unnutzbar. Mehr als drei Millionen Menschen sind demnach aus der Region evakuiert worden, mindestens 1,5 Millionen leben in Zelten.
Die Parlaments- und Präsidentenwahlen stehen inzwischen allerdings auch im Zeichen der verheerenden Erdbeben am 6. Februar, die allein in der Türkei mehr als 47.000 Menschen getötet und etliche vertrieben und obdachlos gemacht haben. Laut Regierungsangaben wurden durch die Beben 230.000 Gebäude zerstört oder unnutzbar. Mehr als drei Millionen Menschen sind demnach aus der Region evakuiert worden, mindestens 1,5 Millionen leben in Zelten. © Bulent Kilic/afp
Seit den schweren Erdbeben muss sich die Regierung scharfer Kritik an ihrem Krisenmanagement stellen. Vielerorts wurde beklagt, dass Rettungsteams zu spät, in zu geringer Zahl und mit zu wenig Ausrüstung in die Krisenregion gekommen seien. Unter Trümmern verschüttete Menschen hätten so nicht gerettet werden können. In den Erdbebengebieten herrschten vielerorts Minusgrade, viele der Eingeschlossenen erfroren.
Seit den schweren Erdbeben muss sich die Regierung scharfer Kritik an ihrem Krisenmanagement stellen. Vielerorts wurde beklagt, dass Rettungsteams zu spät, in zu geringer Zahl und mit zu wenig Ausrüstung in die Krisenregion gekommen seien. Unter Trümmern verschüttete Menschen hätten so nicht gerettet werden können. In den Erdbebengebieten herrschten vielerorts Minusgrade, viele der Eingeschlossenen erfroren. © Bulent Kilic/afp
Die Kritik an der Regierung nach den schweren Erdbeben traf auch Erdogan persönlich. Ende Februar, also rund drei Wochen nach den Beben, entschuldigte sich Erdogan erstmals bei den Menschen dafür und bat um Vergebung für Verzögerungen bei der Erbeben-Hilfe. Erdogan räumte Versäumnisse ein und sagte bei einem Besuch in Adiyaman, aufgrund der großen Zerstörung, der Wetterbedingungen und der Schäden an der Infrastruktur habe man in den ersten Tagen nicht in der „gewünschten Effektivität“ arbeiten können. „Wie jeder Sterbliche können auch wir Fehler, Mängel und Makel haben.“
Die Kritik an der Regierung nach den schweren Erdbeben traf auch Erdogan persönlich. Ende Februar, also rund drei Wochen nach den Beben, entschuldigte sich Erdogan erstmals bei den Menschen dafür und bat um Vergebung für Verzögerungen bei der Erbeben-Hilfe. Erdogan räumte Versäumnisse ein und sagte bei einem Besuch in Adiyaman, aufgrund der großen Zerstörung, der Wetterbedingungen und der Schäden an der Infrastruktur habe man in den ersten Tagen nicht in der „gewünschten Effektivität“ arbeiten können. „Wie jeder Sterbliche können auch wir Fehler, Mängel und Makel haben.“ © Adem Altan/afp
Erdogan bat zudem „um ein Jahr“ Zeit, um „die Wunden des Erdbebens zum Großteil“ zu heilen. Die Opposition kritisierte dagegen den Vorstoß des türkischen Präsidenten. Man nehme die Entschuldigung nicht an, schrieb etwa die prokurdische Partei HDP auf Twitter. Ali Babacan, der Chef der Oppositionspartei Deva, erklärte rundheraus, Erdogan könne der Verantwortung nicht entkommen.
Erdogan bat zudem „um ein Jahr“ Zeit, um „die Wunden des Erdbebens zum Großteil“ zu heilen. Die Opposition kritisierte dagegen den Vorstoß des türkischen Präsidenten. Man nehme die Entschuldigung nicht an, schrieb etwa die prokurdische Partei HDP auf Twitter. Ali Babacan, der Chef der Oppositionspartei Deva, erklärte rundheraus, Erdogan könne der Verantwortung nicht entkommen. © Press Office of the Presidency of Turkey/afp
Auch Erdogans Hauptrivale im Kampf um das Präsidentenamt macht Erdogan für die Folgen verantwortlich. „Sie waren in allen möglichen Dingen untätig, so wie hier auch“, sagte Kemal Kilicdaroglu von der kemalistisch-sozialdemokratischen CHP. „Sie haben wirklich keine Ahnung, wie man einen Staat regiert. Ich sage es ganz offen: Wenn jemand hauptverantwortlich für diese Folgen ist, dann ist es Erdogan.“
Auch Erdogans Hauptrivale im Kampf um das Präsidentenamt macht Erdogan für die Folgen verantwortlich. „Sie waren in allen möglichen Dingen untätig, so wie hier auch“, sagte Kemal Kilicdaroglu von der kemalistisch-sozialdemokratischen CHP. „Sie haben wirklich keine Ahnung, wie man einen Staat regiert. Ich sage es ganz offen: Wenn jemand hauptverantwortlich für diese Folgen ist, dann ist es Erdogan.“ © Yasin Akgul/afp
Erdogan kontert, indem er seinen stärksten Herausforderer Wahlen wegen Treffen mit der prokurdischen Partei HDP scharf kritisiert. Kilicdaroglu habe den parlamentarischen Arm einer „Terrororganisation“ zum Partner gemacht, sagte Erdogan. Die HDP, die bei der Präsidentenwahl keinen eigenen Kandidaten aufstellt, dürfte die Bewerbung Kilicdaroglus unterstützen. Die HDP-Stimmen könnten entscheidend sein.
Erdogan kontert, indem er seinen stärksten Herausforderer Wahlen wegen Treffen mit der prokurdischen Partei HDP scharf kritisiert. Kilicdaroglu habe den parlamentarischen Arm einer „Terrororganisation“ zum Partner gemacht, sagte Erdogan. Die HDP, die bei der Präsidentenwahl keinen eigenen Kandidaten aufstellt, dürfte die Bewerbung Kilicdaroglus unterstützen. Die HDP-Stimmen könnten entscheidend sein. © Francisco Seco/dpa
Ob die Opposition Erdogan wirklich besiegen kann, kommt auf verschiedene Faktoren an. Die Unzufriedenheit mit der Wirtschaft spielt ihr in die Hände. Die Sechser-Allianz hat es zudem geschafft, Politiker unterschiedlicher Ideologien zusammenzubringen - darunter ehemalige Anhänger Erdogans. Ihr Ziel ist, das Land wieder in eine parlamentarische Demokratie zu überführen und das Präsidialsystem abzuschaffen, unter dem der Präsident weitreichende Befugnisse hat.
Ob die Opposition Erdogan wirklich besiegen kann, kommt auf verschiedene Faktoren an. Die Unzufriedenheit mit der Wirtschaft spielt ihr in die Hände. Die Sechser-Allianz hat es zudem geschafft, Politiker unterschiedlicher Ideologien zusammenzubringen - darunter ehemalige Anhänger Erdogans. Ihr Ziel ist, das Land wieder in eine parlamentarische Demokratie zu überführen und das Präsidialsystem abzuschaffen, unter dem der Präsident weitreichende Befugnisse hat. © Yasin Akgul/afp

Brisant sind bei der aktuellen Umfrage aus der Türkei vor allem die prognostizierten Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen. Schon am Montag (1. Mai) hatte Bayrakci angekündigt, er werde sie am Mittwoch im Sender CNN Türk vortragen. „Einer der Kandidaten könnte die Wahl schon im ersten Durchgang für sich entscheiden“, teaserte er an. Am Mittwochabend verkündete er schließlich, Erdogan könne die Wahl jetzt doch noch gewinnen. Wohlgemerkt an dieser Stelle: CNN Türk gehört der Geschäftsgruppe Demirören Holding an, die enge Verbindungen zum türkischen Präsidenten haben soll. Vor mehreren Jahren galt der Sender noch als ein Treffpunkt oppositioneller Ansichten. Inzwischen tauchen jedoch überwiegend Erdogan-nahe Journalisten auf, während die meisten ehemaligen Moderatoren zu CHP-nahen Sendern wie Halk TV gewechselt sind.

Umfrage von SONAR

Bei der Umfrage von SONAR wurden zwischen 27. April und 2. Mai insgesamt 4197 Teilnehmer in 179 Bezirken und Dörfern von 42 Städten befragt.

Türkei-Wahl 2023: Meinungsforscher Bayrakci geht von Erdogan-Sieg aus

Die Umfrage von Bayrakci fand heraus, Erdogan werde in der ersten Runde 48.8 Prozent der Stimmen bekommen, sein Herausforderer Kilicdaroglu hingegen 44.1 Prozent. Doch Bayrakci zufolge könnte Erdogan bei einer Einberechnung des Fehlerintervalls von ± 1.95 Prozent schon im ersten Durchgang auf über 50 Prozent kommen und die Wahl gewinnen.

Doch spätestens im zweiten Durchgang erwartet Bayrakci seiner Umfrage zufolge einen sicheren Sieg Erdogans. Sollte es zu einer Stichwahl kommen, würde Erdogan demnach 52.1 Prozent der Stimmen ergattern, der Oppositionskandidat Kilicdaroglu 47.9 Prozent. Die Auslandsstimmen würden Erdogan ein Plus von etwa 0.6 Prozent einbringen, erklärte er außerdem.

Laut Hakan Bayrakci wird Erdogan die Wahlen gewinnen.

Dieser Ausgang der Wahl sei „am wahrscheinlichsten“, hatte Bayrakci am Montag betont und ergänzt: „Meiner Meinung nach ist nun alles klar.“ Auch am Mittwoch zeigte er sich sicher über die Ergebnisse seines Instituts SONAR: „Ich stelle mich voll und ganz hinter diese Zahlen.“ Dennoch sehen die meisten Meinungsforschungsinstitute und jetzt auch Wirtschaftsbosse Kilicdaroglu vorne. Das Rennen um das Amt des Präsidenten in der Türkei ist noch lange nicht entschieden. Am 14. Mai erwarten viele Türken ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Erdogan und Kilicdaroglu. Das Ergebnis wird ohne Zweifel die Zukunft der Türkei für mindestens fünf weitere Jahre prägen.

Die Opposition verliert im Wahlkampf zwar allmählich an Momentum. Trotz mehrerer Kritikpunkte an Erdogans Regierung schafft es das Bündnis unter Kilicdaroglu nicht, den Vorsprung auszubauen. In der Opposition gibt es noch einige Punkte, in denen Uneinigkeit besteht. Doch die Unzufriedenheit und der Aufschrei in einem wachsenden Anteil der türkischen Bevölkerung steigt. Sie beklagen eine autoritäre Politik Erdogans und wollen einen Wechsel. Die Opposition bezeichnet die Wahl immer wieder als eine Schicksalsentscheidung zwischen Autokratie und Demokratie. Erdogans Regierung dürfte daher besorgt auf den Wahltag warten. Hier finden Sie weitere Umfragen zur Türkei-Wahl. (bb)

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