Papst Franziskus hat angekündigt, seine im Juli noch abgesagt Afrika-Reise Anfang des nächsten Jahres nachzuholen.
Rom - Das Oberhaupt der katholischen Kirche will vom 31. Januar bis 5. Februar die Demokratische Republik Kongo und den Südsudan besuchen, wie der Heilige Stuhl am Donnerstag mitteilte. Franziskus hatte die Reise im vergangenen Sommer aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten können. Wegen eines schweren Knieleidens sitzt der Pontifex seit Monaten zumeist im Rollstuhl.
Anders als im Juli sieht der neue Reiseplan lediglich Besuche in den zwei Hauptstädten Kinshasa - vom 31. Januar bis 3. Februar - und Juba - vom 3. bis 5. Februar - vor. Auf einen im Sommer noch vorgesehenen Abstecher in die Stadt Goma im Osten Kongos nahe den Grenzen zu Ruanda und Uganda wird verzichtet. Stattdessen will Franziskus Menschen aus jener Region und Opfer von Gewalt in Kinshasa treffen.
Beim zweiten Teil der Reise im Südsudan wird der Papst von Justin Welby, dem Erzbischof von Canterbury und Primas der anglikanischen Kirche, sowie Iain Greenshields, dem Moderator der Kirche von Schottland, begleitet, wie es weiter hieß. In Juba ist unter anderem eine Zusammenkunft mit Binnenflüchtlingen geplant. (dpa)